Gut Görtz - Johannes Weilandt

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Görtz 1
23777 Heringsdorf
Deutschland

04365/1005
04365/1004
gutgoertz@t-online.de
www.gut-goertz.de
Admin
02. August 2017

Ein Rundgang über unser Gut

Torhaus
Das Torhaus, in dem unser Rundgang über die Gutsanlage beginnen soll, ist das bislang letzte Gebäude, das auf dem Gut errichtet wurde. Mit der Fertigstellung im Jahre 1999 beendete man damit eine Planung, die bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts angedacht war.
 
Herrenhaus
Betritt man die Gutsanlage durch das Torhaus, fällt der erste Blick unweigerlich auf das Herrenhaus im neugotischen Stil. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und es scheint, als läge es im tiefsten Schlaf, geradeso wie im Märchen. Eine ausladende Linde verspricht zudem, dass sich dahinter ein geheimnisvoller Park befinden muss, mit altem Baumbestand, tausend Blumen und wilden Wiesen. Haus und Park werden privat genutzt und stehen daher nicht für Besucher offen. Wir bitten um Verständnis. Gerne verraten wir Ihnen aber, dass der Park die Form eines Schiffsbuges hat, an dessen Spitze der Kiekberg liegt, von dem sich der Blick über die malerischen Weiten der ostholsteinischen Landschaft schweifen lässt.
 
Jungviehstall
Im einstigen Jungviehstall duftet es heute nach herrlichsten Leckereien. Hier befindet sich das Café des Hofes und der Gutsladen. Noch immer werden die einladenden Kuchen, Torten und knusprigen Brote in der hofeigenen Konditorei und nach alten Hausrezepten hergestellt. Man sieht es, man riecht es und man schmeckt es. Veschweigen wollen wir aber auch nicht die köstlichen Schinken- und Schmalzbrote, die Marmeladen, Brotaufstriche und Honige. An den Sonntagen bittet das Team des Cafés schon früh zu Tisch und lädt zum Gutsherrnfrühstück ein – ein Gaumenschmauß, den sie nicht verpassen sollten. Eine Voranmeldung ist allerdings erforderlich.
 
Pferdestall
Der ehemalige Pferdestall wurde 1844 von Hermann von Hollern erbaut und ist das älteste noch erhaltene Gebäude des Hofes. Auf 500 qm präsentiert sich hier eine ständige Ausstellung verschiedener Kunsthandwerker (siehe Rubrik: Aussteller)
 
Kuhstall
Einst beherbergte der Kuhstall mehr als 90 Milchkühe. Dazu kamen Kälber und später auch die Mastbullen. Der Kuhstall wurde ca. 1850 erbaut. Am Ende der Fahrgasse verrät eine schwere Tür, die mit dicken Eisenstangen gesichert ist, dass hier der Zuchtbulle sein Zuhause hatte. Anfang der 90er Jahre wurde das Gebäude durch einen Orkan allerdings so stark beschädigt, dass ein Teil nicht mehr zu retten war und abgerissen werden musste. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten erhielt das Gebäude seine jetzige Gestalt. Heute finden Sie in dem Gebäude eine abwechslungsreiche Kunsthandwerkerausstellung. Und da, wo einst die Kälbchen spielten, lockt heute die Speisewirtschaft „Alter Kälberstall“ mit leckeren Speisen und feinsten Getränken.
 
Alte Meierei
Die Alte Meierei wurde ca. 1875 erbaut. Sie hat im Laufe der Jahre eine vielseitige Nutzung erfahren. Ursprünglich war es die Gutsmeierei, dann umfunktioniert zur Stellmacherei und Schmiede. Im Zuge des 2. Weltkriegs war hier ein Lazarett und ein Gefangenenlager eingerichtet. Heute dient sie als Wohnhaus und Galerie mit Malerworkshops und Gastkünstlern.
 
Kornscheune
Zum Ende unseres Rundgangs über die Gutsanlage besuchen wir noch die Kornscheune. Sie wurde 1923 anstelle der alten erbaut. Bis heute dient das Gebäude zur Getreidetrocknung und wird auch als Getreidelager genutzt. In der zum Hof hin gewandten Seite sind mehrere kleine Läden untergebracht


Daniela Grebien
16. August 2016

Mittelalterfest auf Gut Görtz

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Das Mäuseroulette verspricht spannend zu werden.

Das Mäuseroulette verspricht spannend zu werden.

Heringsdorf. Eine Zeitreise der besonderen Art kann erleben, wer sich am Mittwoch und Donnerstag, dem 17. und 18. August, jeweils von 11 bis 18 Uhr auf dem historischen Gutshof Görtz in Heringsdorf einfindet. Dort zu Gast ist der mittelalterliche Tross vom Verein „Ars Vivendi“ und verspricht die Verzauberung von Alt und Jung. Es geht zurück in die Anfangszeit des Guts. Mit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1263 tritt die Geschichte von Gut Görtz in sein 753. Jahr ein.
Noch heute und morgen zeigen traditionelle Handwerker ihr Können, lassen sich der Schmied, der Buchbinder und die Schreiberin über die Schulter schauen und bei der Korbflechterei und der Töpferin können sich die Kinder selbst probieren. Weit gereiste Händler bieten Gewand und Geschmeide, Leder- und Holzwaren, Gewürze und Weine. Speis und Trank laden ein zum Verweilen, während die Kinder entdecken dürfen, was für spielerische Überraschungen das Mittelalter für sie zu bieten hat. Für Kurzweil sorgen verschiedene Spielleute mit mannigfaltigen Instrumenten und Gesang und Gaukelei von Feinsten.
Der Eintritt beträgt 4 Euro, Familienkarte 12 Euro, Kinder unter Schwertmaß (circa 1,10 Meter) haben freien Einlass. (red)


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