Schön Klinik Neustadt GmbH & Co. KG

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Daniela Grebien
08. Februar 2017

Anzeige: Neurologische „Stroke Unit“ der Schön Klinik Neustadt erfolgreich rezertifiziert

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Neustadt. Erfolgreich hat jetzt die neurologische Spezialstation zur Behandlung von Schlaganfall-Patienten (Stroke Unit) der Schön Klinik Neustadt das Rezertifizierungsaudit bestanden: Die Stroke Unit der Schön Klinik Neustadt ist damit weiterhin die einzige im Kreis Ostholstein zertifizierte Schlaganfall-Spezialstation und erfüllt sämtliche Qualitätsstandard der Fachgesellschaft.
Über 200.000 Deutsche erleiden jährlich einen Schlaganfall; sieben von zehn leben danach mit einer Behinderung. Eine qualifizierte Versorgung entscheidet über die Qualität des Lebens danach. In der Behandlung von Schlaganfällen gibt es zwei wichtige Faktoren - Zeit und intensive Therapien. Je schneller ein Patient in eine Stroke Unit aufgenommen wird, desto eher kann die lebenswichtige medizinische Therapie einsetzen, die bei den meisten Hirninfarkten zum Ziel hat, Blutgerinnsel im Gehirn aufzulösen. Eine solche Lysetherapie ist in den überwiegenden Fällen nur innerhalb der ersten 4,5 Stunden nach Auftreten der Symptome möglich.
 
Seit der Zertifizierung der Stroke Unit an der Schön Klinik Neustadt vor drei Jahren hat es große Fortschritte in der Schlaganfall-Versorgung gegeben. Dies betrifft insbesondere die Möglichkeit ein Gerinnsel in einem größeren Blutgefäß (Carotis-T-Verschluss oder Mediaverschluss) mit einem Katheter zu entfernen, wenn der Versuch der medikamentösen Auflösung (Lyse) nicht erfolgreich war. Da es bei der Schlaganfall-Versorgung um jede Minute geht („time is brain“), stellt die rasche Versorgung der Betroffenen mit dieser neuen Therapieform eine besondere logistische Herausforderung dar. Der Chefarzt der Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie, Dr. Uwe Jahnke, und der für die Stroke Unit verantwortliche Oberarzt, Dr. Nils Commentz, haben gemeinsam mit ihrem Team und den anderen Fachdisziplinen (Radiologie, Kardiologie und Anästhesie) intensiv daran gearbeitet, die Prozesse in der Schön Klinik Neustadt zu optimieren. Patienten mit einem Gefäßverschluss werden, wenn die Lyse nicht nach wenigen Minuten erfolgreich ist, unter laufender Lysetherapie nach Lübeck verlegt. Das sehr erfahrene Team der Neuroradiologen und Neurologen der Universitätsklinik Lübeck um Prof. Schramm und Prof. Münte erhält vorab die Daten und kann sich entsprechend auf den Patienten vorbereiten. Damit entsteht für die Patienten keinerlei Zeitverlust. Mittlerweile ist es gelungen, hier optimale Versorgungspfade zu etablieren, von denen ca. 20 Patienten im Jahr profitieren. Im Rahmen des Rezertifizierungsaudits wurde von Prof. Nabavi, dem Leiter der Zertifizierungskommission in der Deutschen Schlaganfallgesellschaft, diese perfekt organisierte Zusammenarbeit als optimale Versorgungssituation für Ostholstein ausdrücklich gewürdigt.
Die Stroke Unit der Schön Klinik Neustadt erfüllt somit weiterhin die umfangreichen Kriterien für eine erfolgreiche Rezertifizierung. „Bewohner und Urlauber in der Region Ostholstein, von Fehmarn im Norden bis vor die Tore Lübecks im Süden und Eutin im Westen, haben damit eine noch größere Sicherheit, dass sie und ihre Angehörigen im Notfall eines Schlaganfalls eine medizinische Versorgung auf einem qualitativ sehr hohen Niveau erhalten - egal, zu welcher Tages- oder Nachtzeit“, so Dr. Uwe Jahnke.
 
Als Beispiel erwähnt Dr Jahnke einen Patienten im Alter von Anfang 60, der vor wenigen Wochen mit einem kompletten Verschluss der rechten Hauptschlagader in die Schön Klinik Neustadt eingeliefert wurde. Eine Stunde zuvor war eine hochgradige Lähmung der linken Körperhälfte aufgetreten. Nach der umfangreichen Diagnostik einschließlich Gefäßdarstellung erfolgte innerhalb der ersten halben Stunde eine Lyse. Nachdem sich kein Anhalt für eine beginnende Auflösung des Gerinnsels zeigte, wurde der Patient nach zehn Minuten unter laufender Lysetherapie nach Lübeck verlegt. Dort wurde die Lyse zu Ende geführt und das schon vorbereitete Team um Prof. Schramm konnte das Gerinnsel rasch aus dem Gefäß entfernen. Die Lähmung hat sich relativ rasch zurückgebildet, sodass der Patient jetzt über keinerlei Beschwerden mehr klagt. Dies stellt einen enormen Fortschritt in der Therapie von akuten Schlaganfällen dar. Noch vor zwei Jahren hätte ein Patient mit einem so ausgedehnten Gefäßverschluss eine schwere Behinderung zurückbehalten. Umso mehr freut sich das Team um Dr. Jahnke und Dr. Commentz, dass die Patienten jetzt hier in der Region durch die optimierten Prozesse und die sehr intensive Zusammenarbeit mit der Uni Lübeck in vollem Umfang von dieser neuen Therapiemöglichkeit profitieren können. (red)

Daniela Grebien
28. Januar 2017

Schön Klinik erhält Gütesiegel für besonders hohe medizinische Qualität und Serviceleistungen

Neustadt. Für ihre hohe medizinische Qualität, insbesondere in den Bereichen Hüft- und Knie-Endoprothetik sowie Herzschrittmacher- und Defibrillatoren-Implantationen, sowie für ihre überdurchschnittlich guten Serviceleistungen hat die Schön Klinik Neustadt jetzt zum 6. Mal das Gütesiegel des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) erhalten.
„Diese Auszeichnung freut uns und bestätigt uns in unserem täglichen Bestreben, gute Medizin zum Wohle unserer Patienten mit Komfort- und Serviceleistungen während ihres Aufenthaltes in unserer Klinik zu verbinden. Unser Ziel ist, dass sich unsere Patienten nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich und in einem angenehmen Umfeld gut betreut fühlen“, so Klinikgeschäftsführer Dr. Matthias Janta.
Die PKV setzt seit 2012 ein Partnerschaftsprogramm auf Grundlage der gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsdaten mit Kliniken um, die eine besonders hohe Qualität ihrer medizinischen Leistungen sowie gleichzeitig hochwertige Wahl- und Serviceleistungen anbieten. Diese Qualitätspartner erhalten das PKV-Gütesiegel, das Versicherten bei der Suche nach einer geeigneten Klinik Orientierung bieten soll. (red)

Daniela Grebien
18. Januar 2017

Schön Klinik übergibt Medizinisches Versorgungszentrum - Gabi Reis übernimmt gynäkologische Praxis

Die gynakologische Praxis Gabi Reis im Medizinischen Versorgungszentrum der Schön Klinik Neustadt wird zukünftig als eigenständige Praxis von Gabi Reis weitergeführt, voraussichtlich ab dem 1. April. „Für meine Patientinnen ändert sich nichts, die ärztliche Versorgung und Betreuung bleibt für alle unverändert und gewährleistet“, macht die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtsthilfe deutlich. Die Räumlichkeiten am Standort der Praxis Vor dem Brücktor 7 bleiben ebenso bestehen wie sämtliche Ansprechpartner innerhalb des Praxis-Teams.
 
Die enge und partnerschaftliche Kooperation der Praxis Gabi Reis mit der Schön Klinik Neustadt werde auch zukünftig fortgeführt. „Die Praxis hat sich in den letzten Jahren wirtschaftlich sehr gut entwickelt, aber der gynäkologische Fachbereich gehört nicht zum Kern-Portfolio unseres Hauses. Umso mehr freut es uns, dass Gabi Reis die medizinische Versorgung am Standort, von der auch unsere Patienten profitieren, fortsetzen wird“, erläutert Dirk Beutin, Leiter kaufmännische Bereiche der Schön Klinik Neustadt.
 
Weitere Informationen zur gynäkologischen Praxis unter www.frauenärztin-neustadt.de. (red/inu)

Ines Rosenow
11. Januar 2017

Anzeige: Schön Klinik Neustadt als Lokales Traumazentrum rezertifiziert

Kompetenz bei der Versorgung von Schwerstverletzten erneut bestätigt


Neustadt. Mit der erfolgreichen Re-Zertifizierung als Lokales Traumazentrum ist die Kompetenz der Schön Klinik Neustadt hinsichtlich der Versorgung schwerstverletzter Personen jetzt erneut geprüft und bestätigt worden. „Wir freuen uns über dieses positive Ergebnis und sehen unsere Rolle als wichtiger Notfallversorger in der Region bestärkt“, so PD Dr. med Michael Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Bei der medizinischen Versorgung schwerstverletzter Personen kommt es nicht nur auf eine zeitnahe Erstversorgung am Unfallort an, entscheidend für die weitere Prognose und den Behandlungserfolg ist auch die klinische Versorgung des Patienten in einer kompetenten Trauma-Klinik. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat deshalb im Jahr 2006 ein bundesweites Netzwerk sogenannter Traumazentren eingeführt, die sich regional in TraumaNetzwerken organisieren. Die Schön Klinik Neustadt wurde erstmalig im Jahr 2010 als lokales Traumazentrum zertifiziert und gehört seit der Gründung im Jahr 2011 zum TraumaNetzwerk Schleswig-Holstein, in dem landesweit 24 Krankenhäuser zusammengeschlossen sind. Ziel dieser regionalen Netzwerke ist es, die Prozesse und die Qualität der Schwerstverletztenversorgung bundesweit zum Wohle der Betroffenen zu vereinheitlichen und zu optimieren.
Zertifizierte Traumazentrum müssen bestimmte Ausstattungsmerkmale (zum Beispiel einen eigenen Schockraum, einen Hubschrauberlandeplatz, eine Intensivstation, OP-Instrumente zur Notfallintervention, verschiedene Blutprodukte und diverse diagnostische Geräte) vorhalten und diese mit entsprechend qualifiziertem Fachpersonal unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Disziplinen rund um die Uhr besetzen können. Diese Voraussetzungen werden im Drei-Jahres-Rhythmus von einem unabhängigen Zertifizierungsunternehmen im Rahmen von vor-Ort-Begehungen (Audits) überprüft. „Besonders gefreut hat uns der Hinweis, dass die Schön Klinik Neustadt in vielen Bereichen weit über den für ein Lokales Traumazentrum üblichen Standard aufgestellt ist“, erläutert Pflegedienstleiter und OP-Manager Nils-Michael Wulf. So wurden insbesondere das Vorhandensein eines Herzkatheters mit 24-stündiger Bereitschaft, das im Bereich der Gefäß- und Oberbauchchirurgie erweiterte chirurgische Spektrum sowie spezielle diagnostische Möglichkeiten wie eine Angio-Computertomografie im Audit-Bericht lobend erwähnt. Die Mitarbeiter der Notaufnahme haben in der jüngeren Vergangenheit außerdem viele Fort- und Weiterbildungen genossen, wie zum Beispiel die Ausbildung im ESI-Triage-System und ATLS-Fortbildungen, und auch die gesamte Struktur des Schockraumes nach ABCD-Schema wurde ärztlich wie auch pflegerisch neu eingerichtet - auch diese Maßnahmen gehen über die übliche Qualität eines Lokalen Traumazentrums hinaus.
„Zudem haben wir mit der Zusammenlegung der Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie den Vorteil, unsere Patienten ganzheitlich betreuen zu können - von der Knochenbruchbehandlung über Bandrekonstruktionen bis hin zum Gelenkersatz, wenn dieser erforderlich sein sollte“, erläutert PD Dr. Hoffmann abschließend. (red)

Gesche Muchow
10. November 2016

FOCUS-Klinikliste 2017 - Schön Klinik Neustadt zählt zu den besten Krankenhäusern in Deutschland für Orthopädie

Anerkennung für ihre Qualität in Medizin und Pflege bekam jetzt die Schön Klinik Neustadt: Sie zählt laut der neuen „FOCUS Gesundheit Klinikliste 2017“ zu den besten Krankenhäusern in Deutschland im Fachbereich Orthopädie, insbesondere der Endoprothetik, also der Versorgung von Patienten mit künstlichem Gelenkersatz. Dies hat ein unabhängiges Recherche-Institut im Auftrag des Magazins ermittelt. Insgesamt sind acht Standorte der Schön Klinik in der Klinikliste vertreten.
 
„Für die Klinikliste wurden sowohl Patienten als auch Ärzte befragt, ob sie unser Haus weiterempfehlen“, sagt Dr. Karl Christian Westphal, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Fachzentrum Hand-, Brust- und Plastische Chirurgie. „Wir freuen uns, dass wir hier mit unserer Qualität im sechsten Jahr in Folge sehr gut abgeschnitten haben“, ergänzt Chefarzt-Kollege Professor Pavel Dufek. Besonders lobend erwähnten die befragten Patienten und zuweisenden Ärzte die sehr hohen Hygiene- und Pflegestandards. Damit zählt das auf die operative Versorgung von verschleißbedingten Erkrankungen des gesamten Bewegungsapparates spezialisierte Krankenhaus mit seinen mehr als 250 Ärzten und Therapeuten zu den TOP-Kliniken in Deutschland. Jedes Jahr werden hier insgesamt mehr als 20.000 stationäre Patienten behandelt, darunter mehr als 3.500 Patienten mit künstlichem Gelenkersatz.
 
Kriterien der FOCUS-Klinikliste
Im Jahr 2011 startete das Magazin FOCUS den großen und umfassenden Klinikvergleich für Deutschlands Krankenhäuser. Für die Liste werden unter anderem niedergelassene Ärzte befragt und eine Vielzahl von Daten zur Behandlungsqualität ausgewertet. Neben Fallzahlen, Komplikationsquoten und technischer Ausstattung fließen auch die Anzahl betreuender Ärzte, die Qualifikation des medizinischen und pflegerischen Personals, Hygienestandards sowie die Patientenzufriedenheit in die Bewertung ein. Für die aktuelle Klinikliste hat das Magazin fast 1.150 Krankenhäuser unter die Lupe genommen.
 
Über die Schön Klinik Neustadt
Die aus den Wurzeln des Kreiskrankenhauses 1993 entstandene Schön Klinik Neustadt sichert mit den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie mit Fachzentrum für Hand-, Brust- und Plastische Chirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Skoliosezentrum, Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Innere Medizin und Kardiologie, Neurologie und Klinische Neurophysiologie, Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Anästhesie und Intensivmedizin sowie Orthopädische Rehabilitation die Grund-, Regel- und Notfallversorgung der Region Ostholstein. Versorgt werden Patienten aus ganz Deutschland und dem inner- und außereuropäischen Ausland. Seit 2003 ist die Klinik Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Lübeck. Die Schön Klinik Neustadt verfügt über rund 520 Akut- und Rehabilitationsbetten.
 
Über die Schön Klinik
Die Schön Klinik ist eine Klinikgruppe in privater Trägerschaft (Familie Schön) mit den Schwerpunkten Orthopädie, Neurologie, Psychosomatik, Chirurgie und Innere Medizin. An 18 Standorten in Bayern, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Hamburg behandeln 9.200 Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten jährlich rund 100.000 Patienten.

Petra Geffken
22. Juni 2016

Wenn das Herz aufhört, zu schlagen - Aufklärungsaktion „Neustadt gegen Herzinfarkt“ zeigt Wirkung

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Andrea Elisabeth Brunhöber, Günther Struck, Tino Jordt, Prof. Dr. Peter Radke, Dr. Tordis Batscheider und Frank Kaiser (v. lks.) kämpfen für die Herzgesundheit.

Andrea Elisabeth Brunhöber, Günther Struck, Tino Jordt, Prof. Dr. Peter Radke, Dr. Tordis Batscheider und Frank Kaiser (v. lks.) kämpfen für die Herzgesundheit.

Neustadt. Minuten entscheiden über Leben und Tod. Denn der Herzinfarkt gehöre nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland.
 
Rund 200.000 Menschen leben im Kreis Ostholstein von denen statistisch gesehen jährlich etwa 90 bis 100 an einem Herzinfarkt sterben. „Schnelligkeit ist Trumpf“, betonte Günther Struck. Der Neustädter ist als ehrenamtlicher Beauftragter der Deutschen Herzstiftung für den Kreis Ostholstein tätig und unterstützt in dieser Funktion die Veranstaltungen des Aktionsbündnisses „Neustadt gegen den Herzinfarkt“. Aufgrund der Herzerkrankung eines nahen Familienmitgliedes entstand vor einigen Jahren der Kontakt zur Deutschen Herzstiftung, für die er nun seit Anfang dieses Jahres fungiert. „Wir freuen uns sehr mit Günther Struck einen unserer Stadt eng verbundenen und sehr engagierten Unterstützer für die Aufklärungskampagne gefunden zu haben“, so Schirmherrin Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider.
 
Eine schnelle Erstversorgung des Betroffenen entscheide über sein weiteres Schicksal. Dadurch werde nicht nur die Sterblichkeit von Infarktpatienten gesenkt, sondern auch die Lebensqualität nach dem Infarktereignis verbessert. Umso wichtiger sei es, dass sich Betroffene, Angehörige und Ersthelfer mit den Symptomen auskennen. Denn nur so können verheerende Folgen des Herzinfarktes verhindert werden. Bei der gemeinsamen Aufklärungsaktion „Neustadt gegen Herzinfarkt“ wirken seit 2013 die Deutsche Herzstiftung, die Stadt Neustadt, die Schön Klinik Neustadt, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), das Technisches Hilfswerk (THW), die Seenotretter, das Deutsches Rotes Kreuz (DRK), die Freiwillige Feuerwehr und das Ärzte-Netz Neustadt zusammen, um auf das richtige Verhalten nach einem Infarkt hinzuweisen.
 
Bei der Vorstellung des aktuellen Programms wurden erste Erfolge sichtbar: Laut Tino Jordt vom DRK werden Symptome besser gedeutet. Dabei unterstrich der Herzspezialist Prof. Dr. Peter Radke, dass sich die Sterblichkeitsrate durch eine gesunde Lebensweise und damit verbunden einer gesunden Ernährung, regelmäßiger Bewegung und dem Tabakverzicht verringern lasse. Präventive Maßnahmen haben somit eine besondere Bedeutung im Kampf gegen den Herzinfarkt. Für den Kardiologen sei das Rauchverbot in öffentlichen Räumen die „größte Einzelmaßnahme“ gewesen: Die Zahl der Toten habe um zehn Prozent abgenommen. „Das ist unfassbar viel. 90 Prozent der verhinderten Infarkte betrafen übrigens Nichtraucher“, betonte der Chefarzt der inneren Medizin-Kardiologie der Schön Klinik. „Die Kernbotschaft der Deutschen Herzstiftung ist angekommen. Es gibt bereits viele Personen, die die Gefahr bewusster wahrnehmen und im Ernstfall den Rettungsdienst rufen. Jedoch gibt es nach wie vor Fälle, in denen die Warnsignale eines Infarkts falsch interpretiert werden“, erläuterte Prof. Dr. Peter Radke die Wichtigkeit dieser Initiative.
 
Um die Bevölkerung nachhaltig über die Symptome des Herzinfarktes, das richtige Notfallverhalten und über vorbeugende Maßnahmen zu informieren, hat das Aktionsbündnis „Neustadt gegen den Herzinfarkt“ auch in diesem Jahr verschiedene Veranstaltungen geplant:
 
Am 14. und 15. Juli wird Prof. Dr. Peter Radke die Sechstklässler der Lienau-Gemeinschaftsschule besuchen und unter dem Titel „Rauchfrei cool“ die gesundheitlichen Gefahren und Spätfolgen des Zigarettenrauchens erläutern. „Wenn es gelingt, junge Menschen vom Rauchen fernzuhalten, dann werden aus ihnen gesündere Erwachsene mit einem deutlich geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-, Lungen- und auch Krebs-Erkrankungen“, verdeutlichte der Vater von drei Töchtern seine Motivation.
 
Am 26. Oktober sind alle interessierten Bürger in die Mensa der Jacob-Lienau-Schule zu Vorträgen über Ursachen, vorbeugende Maßnahmen, das Verhalten bei plötzlich auftretender Brustenge und moderne Behandlungsmöglichkeiten eingeladen: Der Kardiologe wird gemeinsam mit Professor Dr. Hans-Hinrich Sievers sowie Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zum Thema „Akute Notfälle des Herzens: Was muss ich wissen?“ referieren.
 
Darüber hinaus findet im Rahmen der Deutschen Herzwochen am 10. November in der Schön Klinik Neustadt das Gesundheitsgespräch „Aktuelles zur koronaren Herzerkrankung: Welche Alternativen gibt es zum Herzkatheter, Stent oder zur Bypass-OP?“ statt. (inu)

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