Zweckverband Ostholstein - Unternehmenskommunikation

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Deutschland

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zvo@zvo.com
www.zvo-energie.de
Ines Rosenow
10. Mai 2017

Saubere Leistung: 90 Jahre Zweckverband Ostholstein

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Sierksdorf/Neustadt. Der Zweckverband Ostholstein (ZVO) ist ein Unternehmen mit langer Tradition. Seine Ursprünge liegen im Jahre 1927. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Region in der Lübecker Bucht touristisch immer bedeutender. Um den gestiegenen Besucherzahlen organisatorisch gerecht zu werden, gründeten die Ortsgenossenschaften Timmendorf, Niendorf, Scharbeutz und Haffkrug im Gemeindeverbund den ZVO. „Das war ein Meilenstein in der Entwicklung der regionalen Bäderwirtschaft und Stadthygiene“, erklärt die heutige ZVO-Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer. „Für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Bäder in der Region war eine hygienisch verbesserte Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung unbedingt notwendig - auch über Gemeindegrenzen hinweg.“
 
Nach und nach übertrugen immer mehr Gemeinden und Städte dem Zweckverband Aufgaben der Ver- und Entsorgung. Heute gehören der Kreis Ostholstein und 60 Gemeinden und Städte in den Kreisen Ostholstein, Plön und Segeberg dazu.
 
Um den Entwicklungen am Energie- und Entsorgungssektor gerecht zu werden, wurden 2004 die beiden Tochtergesellschaften ZVO Energie GmbH und die ZVO Entsorgung GmbH gegründet. Zunächst war an beiden Unternehmen jeweils ein Mitgesellschafter beteiligt. Seit 2016 sind beide ZVO-Tochtergesellschaften wieder in rein kommunaler Hand. Die ZVO Entsorgung GmbH führt im Auftrag des Zweckverbands Ostholstein (ZVO), dem der Kreis die hoheitliche Abfallentsorgung übertragen hat, im gesamten Kreisgebiet die kommunale Abfallwirtschaft aus. Parallel ist sie im privatwirtschaftlichen Entsorgungsmarkt aktiv und bietet Container- und Entsorgungsdienste frei am Markt an und steht mit anderen Entsorgungsunternehmen im Wettbewerb.
 
Die ZVO Energie GmbH versorgt ihre Kunden in vielen Gemeinden Ostholsteins mit Erdgas, Trinkwasser und Wärme. Beim ZVO verblieben ist die kommunale Aufgabe der Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigung für viele Gemeinden, die im Geschäftsbereich Entwässerung zusammengefasst ist. Auch die Bereiche Kommunale Abfallwirtschaft und die neue Sparte Breitband sind hoheitlich im Zweckverband organisiert. „Das Thema Breitbandversorgung zeigt, wie hochaktuell Fragen der Daseinsvorsorge noch heute sind“, so Strohmeyer. „Wie sich mittlerweile niemand mehr vorstellen kann, in einem Haus ohne fließend Wasser zu wohnen, ist bald auch ein Haus ohne Breitband-Internetanschluss unvorstellbar.“ Ebenso wie Trinkwasser- und Erdgasversorgung oder Abwasser- und Abfallentsorgung ist es ein fester Bestandteil der Grundversorgung geworden. Und wie vor 90 Jahren fanden sich Gemeinden zur Erfüllung eines Zwecks zusammen, denn im Solidarprinzip lässt sich mehr für alle erreichen.
 
In diesem Jahr feiert der Gemeindeverbund nun seinen 90. Geburtstag: Am 5. Mai 1927 wurde er von den vier Ursprungsgemeinden zur Gas- und Wasserversorgung gegründet, klassische Daseinsvorsorge also. Dafür steht der ZVO bis heute - ob für Ostholsteiner oder ihre Gäste. (red)
 
Historie des Zweckverbands Ostholstein
1927 Gründung als „Zweckverband der oldenburgischen Ostseebäder“ - Zusammenschluss der vier Ortsgenossenschaften Niendorf, Timmendorfer Strand, Scharbeutz und Haffkrug - Vorsitzender: Oberregierungsrat Zeidler.
1928 Einweihung des ersten Wasserwerkes in Timmendorfer Strand.
1938 Während des Zweiten Weltkriegs übernimmt der Kreis Eutin die treuhänderische Verwaltung des Zweckverbands
1948 Neukonstituierung und Selbstverwaltung des Zweckverbands
1951 Erster hauptamtlicher Verbandsvorsteher: Werner Simann; bis 31.8.1983
1956-1975 Der Verband wächst: mehr als 20 Gemeinden treten bei
1957 Bau eines neuen Zentralklärwerks in Timmendorfer Strand
1964 Namensänderung in „Zweckverband Ostholstein“ (ZVO)
1965-1967 Umbau der ZVO-Hauptverwaltung in Timmendorfer Strand
1966 Umfangreiche Sanierung des Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsnetzes
1968 Umstellung von Stadtgasversorgung auf Erdgas
1969 Die Stadt Neustadt übergibt die Müllverbrennungsanlage dem ZVO, der sie ab 1984 als Müllheizkraftwerk betreibt.
Bau des Wasserwerkes in Süsel
1972 Der ZVO erwirbt das bundeseigene Wasserwerk Klötzin
1976 ZVO wird Träger der Abfallbeseitigung für den Kreis Ostholstein
Bau des Wasserturms Ahrensbök
Bau des Betriebshofs in Neustadt
1990 Abfallwirtschaftskonzept für den Kreis Ostholstein
1992 Einführung der getrennten Abfallsammlung
2004 Umstrukturierung/Teilprivatisierung des Zweckverbands
2010 Neubau der ZVO-Unternehmenszentrale im Gewerbepark Sierksdorf
2014 Bau des Recyclinghofes Süd in Bad Schwartau
2016 Rekommunalisierung Energie, Trinkwasser, Abfall; Spartengründung Breitband; Gemeindebeitritte; Aufgabenübertragungen
 
Blick hinter die Kulissen
Was passiert, nachdem man die Klospülung gedrückt hat? Wohin verschwinden unsere Abfälle? Wer sorgt für einen technisch reibungslosen Ablauf bei Ver- und Entsorgungsdiensten? Diese und andere Fragen lassen sich am besten vor Ort beantworten. Daher lädt der Zweckverband Ostholstein (ZVO) interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, einen Blick hinter die Kulissen des regionalen Ver- und Entsorgers zu werfen.
 
Für insgesamt 40 Termine öffnet die ZVO-Gruppe zwischen Mitte Mai und Mitte Juli ihre Türen an verschiedenen Standorten. ZVO-Mitarbeiter geben dabei einen Einblick in ihre Arbeit und erläutern die Aufgaben des Zweckverbands. Anmelden können sich Interessierte über die Homepage zvo.com/besichtigungen.
 
 

Petra Remshardt
29. März 2017

15 Millionen Euro für ZVO-Breitbandprojekt

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ZVO-Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer (2. v. re.) nimmt den Förderbescheid für das Breitbandprojekt in Ostholstein von Staatssekretär Enak Ferlemann (2. v. lks.) freudig entgegen. Begleitet wurde sie von den Ostholsteinischen Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (re.) und Ingo Gädechens (lks.). (Bild: BMVI)

ZVO-Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer (2. v. re.) nimmt den Förderbescheid für das Breitbandprojekt in Ostholstein von Staatssekretär Enak Ferlemann (2. v. lks.) freudig entgegen. Begleitet wurde sie von den Ostholsteinischen Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (re.) und Ingo Gädechens (lks.). (Bild: BMVI)

Sierksdorf/Berlin. Einen Förderbescheid über 15 Millionen Euro nahm ZVO-Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer in Berlin vom Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums Enak Ferlemann entgegen.
 
Mit dieser Summe fördert der Bund das kommunale Breitbandprojekt in Ostholstein, das insgesamt ein Investitionsvolumen von fast 100 Millionen Euro hat.
 
„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Förderung“, erklärt Strohmeyer bei der Übergabe. „Es hilft den 29 Mitgliedsgemeinden, die uns diese Aufgabe übertragen haben bei der Realisierung eines der wichtigsten Projekte für die Zukunft unserer Region.“
 
Zum Projekt: Nur mit einem flächendeckenden Glasfaserausbau kann der ländliche Raum Gleichschritt mit Ballungsräumen halten. Das kommunale Breitband-Projekt ist lebenswichtig für die Gemeinden. So erhalten sie ihre Standortattraktivität für Einwohner, lokale Firmen und das Tourismusgewerbe.
 
Das Breitbandnetz in Ostholstein gleicht einem Flickenteppich, in dem große Lücken klaffen. Um diese zu schließen, haben im letzten Jahr 29 Gemeinden den ZVO mit dem Vorhaben betraut, ein passives Breitbandnetz aufzubauen. Ziel ist es, all diejenigen mit Breitband zu versorgen, die bislang bei den Ausbauplänen privater Netzbetreiber hinten runtergefallen sind.
 
„Wir sind überzeugt, dass es sich gesamtgesellschaftlich sehr wohl „lohnt“, wenn alle Bürger Zugang zu schnellem Internet haben“, führt Strohmeyer aus. „Dies trägt zur Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen bei und lässt alle am digitalen Leben teilhaben - wir wollen keine digitale Zwei-Klassengesellschaft.“ (red)

Ines Rosenow
02. November 2016

Feste Größe auf der Messe: ZVO wieder mit dabei - Schwerpunkte Europäische Woche zur Abfallvermeidung und Ausbildung 2017

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Sind vielen Besuchern der Gogenkrog-Messe bekannt: Ulf Rademann (2. v. lks.) ZVO Energie GmbH und Axel Path, ZVO Entsorgung GmbH.

Sind vielen Besuchern der Gogenkrog-Messe bekannt: Ulf Rademann (2. v. lks.) ZVO Energie GmbH und Axel Path, ZVO Entsorgung GmbH.

Auch in diesem Jahr ist die ZVO-Unternehmensgruppe auf der Gogenkrog-Messe in Neustadt vertreten. Die Messepräsenz ist für den ZVO zu einer festen Größe geworden, um nahe bei den Kunden direkt vor Ort zu sein. Zahlreiche Besucher der Messe nutzen das Serviceangebot, um Informationen rund um Ver- und Entsorgungsleistungen der ZVO-Gruppe aus erster Hand zu erhalten.
Ein Schwerpunkt in diesem Jahr ist der Projektwettbewerb „Let’s clean Europe“. Die ZVO Entsorgung GmbH engagiert sich für diesen Wettbewerb, der Bestandteil der eu-ropäischen Abfallvermeidungswoche 2016 ist. Mitmachen können Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen. Den Gewinnern winken Preise im Gesamtwert von 1.000 Euro.
Auch über die Möglichkeiten der Ausbildung in der ZVO-Unternehmensgruppe wird an den Messetagen informiert. Hier haben interessierte Jugendliche die Möglichkeit, sich erste Einblicke über Berufsbilder in der ZVO-Gruppe zu verschaffen. (red)

Till Muchow
29. Oktober 2015

Der ZVO: Zum 17. Mal auf der Gogenkrog-Messe vertreten

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Im vergangenen Jahr begrüßten Anja Prehn, Ulf Rademann. Ralf Domke und Uwe Borchert von der ZVO-Gruppe zahlreiche Besucher auf dem Messestand.

Im vergangenen Jahr begrüßten Anja Prehn, Ulf Rademann. Ralf Domke und Uwe Borchert von der ZVO-Gruppe zahlreiche Besucher auf dem Messestand.

Im vergangenen Jahr begrüßten Anja Prehn, Ulf Rademann. Ralf Domke und Uwe Borchert von der ZVO-Gruppe zahlreiche Besucher auf dem Messestand.
 


Als langjähriger Partner ist die ZVO-Unternehmensgruppe in diesem Jahr zum 17. Mal auf der Gogenkrog-Messe vertreten. In dieser Zeit hat sich die Messepräsenz des Zweckverbandes Ostholstein zu einer festen Institution etabliert. Im direkten Kundenkontakt werden die Ver- und Entsorgungsleistungen der ZVO-Gruppe präsentiert sowie individuelle Fragen zu diesen Themengebieten von den Fachleuten direkt beantwortet. Ein Schwerpunkt auf der diesjährigen Messe wird das Thema Ausbildung in der ZVO-Gruppe sein. Als einer der größten Arbeitgeber im Kreis Ostholstein ist der ZVO bestrebt, dass junge Menschen aus der Region eine fundierte Ausbildung erhalten. Jedes Jahr bietet die ZVO-Gruppe attraktive Ausbildungsplätze an. Im persönlichen Gespräch können interessierte junge Leute aus erster Hand erfahren, welche Berufe angeboten werden und wie die Ausbildungsschritte ablaufen. (red)

Wagrienring 3-13
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zvo@zvo.com
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Weihnachtsgruß
170 Jahre H.F. Meyer
Suchbegriff(e): Entsorgung, Energie, Entwässerung, Abfall, Abfuhr, Abfuhrkalender, Schmutzwasserentsorgung, Erdgas, Trinkwasser, Trikwasserversorgung, Spermüll, Gelber Sack, Gelbe Säcke,