Reporter Eutin
20. Oktober 2016 | Allgemein

Verkehrssituation „Am Priwall“ im Fokus

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Eutin (t). Eutins Bürgermeister Carsten Behnk hatte am Donnerstag, 29. September, Vertreter von Verkehrs- und Ordnungsbehörden des Landes, des Kreises und der Stadt eingeladen, gemeinsam mit der Leitung des gemeinnützigen Unternehmens „Die Ostholsteiner“ die Verkehrssituation an der Kreuzung Bürgermeister-Steenbock-Straße / Am Priwall zu begutachten. Hintergrund des Termins sind Klagen der Anwohner mit Handicap über die Verkehrssituation vor Ort. Viele Autofahrer seien viel zu schnell unterwegs und erschwerten den Bewohnern mit Beeinträchtigungen der Einrichtung „Haus Am Priwall“ das Überqueren der viel befahrenen Straße, berichteten Geschäftsführer Reinhard Sohns von „Die Ostholsteiner“ sowie Einrichtungsleiter vor Ort Frank Lunau. Ihre Sorgen hatten die Betroffenen bei der von Stadt Eutin und Lebenshilfe organisierten Veranstaltung „Happy City“ Ende des vergangenen Jahres im Eutiner Kreishaus vorgetragen. Hier diskutierten Experten und BürgerInnen gemeinsam Konzepte für ein barrierearmes Eutin. Bürgermeister Carsten Behnk hat das Thema aufgegriffen und sich gemeinsam mit Behördenvertretern vor Ort ein Bild gemacht. Die Experten von Polizei, Ordnungsamt, Straßenbauverwaltung, Ordnungsbereich der Stadt, ADFC und Kreisverkehrsbehörde diskutierten direkt vor Ort Möglichkeiten, die Situation an der verkehrsreichen Kreuzung zu entschärfen. „Wir möchten gerne etwas für die schwächsten Verkehrsteilnehmer erreichen. Im Dialog mit allen Behördenvertretern geht das am besten“, so Bürgermeister Behnk nach dem Ortstermin. Im Ergebnis wollen die Behörden jetzt eine punktuelle Geschwindigkeitsreduzierung an der Kreuzung prüfen. Außerdem wird der Einsatz einer sogenannten „Schikane“ (eine Barriere; zum Beispiel ein Betonring) am Ende der langen Bushaltestelle geprüft, die viele Autofahrer vor Ort als Rechtsabbiegerspur nutzen.

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