Gesche Muchow
15. Februar 2017 | Allgemein

Kleingärtner starteten ins Jubiläumsjahr

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Neustadt. Von rund 230 Mitgliedern trafen sich insgesamt 44 am vergangenen Freitag im Hotel „Stadt Kiel“ zur Jahreshauptversammlung, bei der neben den üblichen Berichten auch die Wahl des 1. Vorsitzenden auf der Tagesordnung standen.
 
Den Jahresbericht hielt wie gewohnt Rechnungsführer Edmund Laß, der die Anwesenden über diverse Veranstaltungen und stattgefundene Treffen in 2016 informierte. „Wir haben viele, viele Aktivitäten gerade auch für unsere Jugend durchgeführt“, erzählte Edmund Laß und betonte, dass der Vorstand und die einzelnen Warte viel leisten, es aber auch immer großen Spaß mache. „Bei uns in Neustadt ist das Vereinsleben harmonisch“, bekräftigte er und verwies auf andere Gartenvereine, in denen das ganz anders aussehe. „Es wurden im Jahr 2016 insgesamt 14 freiwerdende Parzellen neu vergeben. Zum 31. Dezember 2016 hatte der Verein vier freie Parzellen“, so der Rechnungsführer.
 
Zum Neustädter Kleingärtnerverein gehören die Anlagen Pfannkuchenberg und Polizeidienerkoppel. Auf den beiden Anlagen fanden insgesamt zehn Gemeinschaftsarbeitstage statt, an denen sich rund 60 Gartenfreunde nicht beteiligt hätten. Dies käme aber der Vereinskasse zugute, sagte Laß augenzwinkernd. Besondere Erwähnung fand die neue Internetseite des Vereins, die unter www.klgv-neustadt.de zu finden sei und das große Vereinsjubiläum in diesem Jahr.
 
Der Neustädter Kleingärtnerverein gründete sich vor 70 Jahren und möchte dies zum Anlass nehmen, neben diversen vereinsinternen Feierlichkeiten, einen großen Tag der offenen Pforte im Juni zu veranstalten. Neben Kinderbelustigungen, Speis und Trank, Livemusik und einigen Infoständen sollen die Besucher die Möglichkeit bekommen einige Parzellen der Anlage Pfannkuchenberg in Augenschein zu nehmen. Einige Mitglieder äußerten Unmut über die Ein und Ausfahrt der Gartenanlage Pfannkuchenberg. Sowohl die dortigen Schilder als auch die Einmündung selbst sei durch das Buschwerk nur schwer zu sehen. Außerdem berge diese Kreuzung (Oldenburger Straße/Ostring) ein hohes Unfallrisiko beziehungsweise sei es teilweise nahezu unmöglich die Gartenanlage zu verlassen. 1. Vorsitzender Siegmar Nöhr zeigte großes Verständnis und auch der anwesende Ausschussvorsitzende für Umwelt und Verkehr Klaus Hamer versprach, dieses Anliegen im Ausschuss zu besprechen und nach einer Lösung zu suchen. Das Problem sei, dass es sich bei der L 309 um eine Landesstraße handele und so der Stadt hinsichtlich jedweder Änderungen die Hände gebunden seien. Gleichwohl werde der Ausschuss nach einer Lösung suchen, versprach Hamer.
 
Abschließend bat Siegmar Nöhr die Anwesenden darum, den Vorstand nicht zu unmöglichen Tages- und Nachtzeiten mit Anrufen zu behelligen. „Wir sind berufstätig und haben auch noch ein Privatleben. Telefonanrufe nach 23 Uhr möchte ich nicht mehr bekommen“, so der 1. Vorsitzende, der die Gartenfreunde bat, nur zwischen 18 und 20 Uhr anzurufen.
 
Wahlen: 1. Vorsitzender Siegmar Nöhr wurde von der Versammlung wiedergewählt und auch die Beisitzer Michael Wollenberg und Henning Klock bleiben dem Verein in ihren Ämtern erhalten. (gm)


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