Petra Remshardt
15. Februar 2017 | Allgemein

Spielzeit von „Theater in der Stadt“ geht in den Endspurt

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Preisvorteil beim Erwerb eines 3er Ticket für die letzten Vorstellungen


Neustadt. Die Spielzeit 16/17 von „Theater in der Stadt“ geht langsam zu Ende. Im März finden noch drei Gastspiele im Neustädter Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule statt. Mit dem Erwerb eines 3er-Tickets können Theaterfreunde sich einen Preisvorteil von 12 Euro sichern.
Folgende Veranstaltungen stehen noch auf dem Programm:
„Die Dinge meiner Eltern“, Schauspiel von und mit Gilla Cremer am 3. März um 20 Uhr. Gilla Cremer konfrontiert bewegend das Publikum in ihrem Bühnensolo mit einem Thema, das man eigentlich lieber verdrängt. „Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg“, meint die Schwester. Agnes aber lässt sich von den Erinnerungsstücken zu kleinen Zeitreisen verführen. …
„Das Lächeln der Frauen“, romantische Komödie von Nicolas Barreau mit Hubertus Grimm und Dominique Siassia am 17. März um 20 Uhr. Ein romantischer Abend in Paris: rot-weiß gewürfelte Tischdecken und Kerzenschein im kleinen Bistro mit dem poetischen Namen „Le temps de cerises“, zum Lied der Glocken von Sacré Coeur, Wein, gutes Essen, eine neue Liebe… Aber nicht so einfach zu haben, denn es gibt an diesem Theaterabend reichlich Verwirrungen zu lösen. „Das Lächeln der Frauen“ ist ein Roman im Roman. Es ist der Titel der Bühnenfassung eines Romans, in dem der gleiche Roman vorkommt. Diesen findet Aurélie Bredin in einer Buchhandlung auf einem ihrer Streifzüge durch Paris, nachdem ihr Freund sie verlassen hat. Sie entdeckt darin frappierende Ähnlichkeiten mit ihrem eigenen Leben und macht sich auf die Suche nach dem berühmten englischen Autor, der das Buch angeblich verfasst hat. Sie findet aber vorerst immer nur Verlagslektor André Chabanais, der den Kontakt zum Autor nicht herstellen will. Er hat seine Gründe: Er hat sich in Aurélies Lächeln verliebt, er hat ein Buch unter einem Pseudonym seinem Chef untergejubelt, er verliebt sich erneut in die schöne junge Frau, als sie vor ihm steht und den Autor kennenzulernen wünscht. Verträgt Liebe die Wahrheit, und wann ist diese zu enthüllen? Gibt es dafür den rechten Zeitpunkt? Die wunderbare Liebesgeschichte wurde vom ZDF für die Reihe „Herzkino“ verfilmt und kam 2014 auf die Kinoleinwand. Hubertus Grimm und Dominique Siassia bringen sie auf einer Tournee des Tourneetheaters „Thespiskarren“ hautnah auf die Bühne.
„Mord am Mikro“, Musik-Krimi im Retro-Hörspielformat am 31. März um 20 Uhr. Bei dem Mitmach-Krimi sollen neben den bekannten Schauspielern und Musical-Sängern Hauke Wendt, Marko Formanek, Fabian Harloff und Martin Pasching auch die Zuschauer zu Akteuren werden. „Mord am Mikro“ ist ein klassischer „Wer war der Täter?“-Krimi. „Aber es werden keine Zuschauer auf die Bühne geholt, um sich dort zum Affen machen zu lassen. Das bleibt uns überlassen“, so Initiator Hauke Wendt. Aber dennoch gibt es im Laufe des Stückes immer wieder Momente, wo das Publikum bei der Erzählung des Hörspiels um Unterstützung gebeten wird, so entscheidet es auch wer der Täter ist. Es gibt nämlich sechs Varianten, wie der Krimi enden könnte.
Der Hamburger Hafen, das Amüsierviertel St. Pauli und feinste hanseatische Villen sind die Schauplätze für den Krimi „Mord am Mikro“. Untertitel: „Kalte Leichen - Heiße Lieder“. Die erste Leiche wird an den Landungsbrücken gefunden. Oberkommissar Hallig und sein junger, ambitionierter Assistent Ingo Stolz haben die schwere Aufgabe, diesen dubiosen Fall zu lösen. Die Männer treffen dabei auf eine Schattenwelt voller Gier, Korruption, Lust und Rache. Die spannende, aber auch witzig-ironische Geschichte wird als Retro-Live-Hörspiel im Stil der 50er Jahre auf die Bühne gebracht. Die Musiktitel zu dem Krimi ranken sich um das Verbrechen. Titel wie zum Beispiel „Der Kommissar“, „Jeanny“ oder „I shot the Sheriff“ werden live und ohne jedes Playback von der Band „Die Sträflinge“ gespielt.
 
Eintrittskarten gibt es beim Kulturservice, Zimmer 10, Neustädter Rathaus, Tel. 04561/619321, bei der Konzertagentur Haase, Tel. 04561/8585, per E-Mail unter gnellies@neustadt-holstein.de oder online www.stadt-neustadt.de/Theater. Die Eintrittspreise liegen zwischen 22 und 28 Euro. (red)


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