Petra Remshardt
17. Juni 2017 | Allgemein

Team der GGemS Lensahn erfolgreich bei der größten Schulsport-Veranstaltung des Landes

Bilder
Vorne: Ben Sach, Luana Voß-Weinrich, Marvin Wilschewsky (v. lks.), hinten: Leon Wiese (rote Haare), Karsten Langer (Lehrer), Gesine Behrens, Sascha Behrens (Elternläufer), Enna Didßus (v. lks.).

Vorne: Ben Sach, Luana Voß-Weinrich, Marvin Wilschewsky (v. lks.), hinten: Leon Wiese (rote Haare), Karsten Langer (Lehrer), Gesine Behrens, Sascha Behrens (Elternläufer), Enna Didßus (v. lks.).

Lensahn/Helgoland. „Lauf, Gesine, lauf!“, hallt es über die Promenade der Nordseeinsel Helgoland. Angefeuert von ihren Schulkameraden, ihrem Vater und den beiden Lehrern Karsten Langer und Thomas Schwennesen sprintet Gesine Behrens über die Ziellinie. „Und mit der Startnummer 88 beendet auch die letzte Läuferin der Grund- und Gemeinschaftsschule Lensahn den 16. Helgoland-Staffelmarathon“, kommentiert Sportmoderator Siegfried Konjack. Gesine sinkt in die Arme ihres Papas, sichtlich erschöpft, aber glücklich.
Gelaufen sind die Inselrunde zu diesem Zeitpunkt bereits die beiden Schülerinnen Enna Didßus und Luana Voß-Weinrich, außerdem die Schüler Leon Wiese, Ben Sach und Marvin Wilschewsky. Sascha Behrens lief als Elternteil und Karsten Langer als Lehrer. Die gesamte Mannschaft der GGemS Lensahn musste die über 5 Kilometer lange Strecke einmal bewältigen, um am Ende auf die Marathon-Distanz von 42,2 Kilometer zu kommen.
Und der Rundkurs hat es in sich: Nach dem Start verläuft die Strecke etwa einen Kilometer größtenteils an der Nordsee, um dann die Sportler mit dem „Düsenjäger“ erstmals hart zu prüfen. 200 Meter geht es steil bergauf vom Unter- zum Oberland. Wer hier nicht fit ist, hat schlechte Karten. Danach schlängelt sich der Weg über zahlreiche kleine Hügel an der Kliffkante um die Insel. Vorbei an der langen Anna, den nach Fisch riechenden Brutplätzen der Basstölpel und Trottellummen und am trutzigen Leuchtturm, der weithin sichtbar das Eiland überragt. Mit Glück weht der kalte Nordseewind erst von vorn und dann von hinten, manche indes waren überzeugt, dass er ihnen fortwährend ins Gesicht blies.
Der feuchte Tunnel, der in den vergangenen Jahren dem einen oder anderen Kind einen Schauer über den Rücken gejagt hat, ist unterdessen verschwunden und einem tief eingeschnittenen Hohlweg gewichen. Geblieben ist die Rampe, die alle herunterlaufen müssen. Fast 300 Meter geht es steil bergab. Wer hier nicht beizeiten bremst, wird von seinen eigenen Beinen überholt und landet unsanft auf dem rauen Zementpflaster. Noch eine scharfe Linkskurve, dann sind die Läufer auf der Zielgeraden und werden vom tosenden Applaus der Zuschauer die letzten Meter bis ins Ziel getragen.
Am Ende genügt dem Lensahner Team eine Zeit von 3 Stunden 32 Minuten für einen 16. Platz unter 25 angetretenen Schleswig-Holsteiner Grundschulmannschaften. Insgesamt starteten 50 Teams bei der größten Schulsport-Veranstaltung des Landes. Alle sind müde, aber glücklich. Das Wetter war meist schön, die Stimmung super und niemand ist seekrank geworden auf dem Schiff von Büsum zum roten Felsen. Und auf der Rückfahrt freuen sich die drei Drittklässler, die im Team bleiben, schon auf das nächste Jahr, wenn es für die GGemS Lensahn hoffentlich zum 11. Mal heißt: „Helgoland, wir kommen“. (red)


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