Marlies Henke
21. April 2017 | Allgemein

„Wo der Radweg endet, beginnt die Gefahr“ – Große Fahrraddemo für mehr Sicherheit auf der L231

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Rüting/Grube. Über 150 Fahrradfahrer haben am vergangenen Samstag auf der L231 für den Bau eines Fuß- und Radweges zwischen den Gemeinden Riepsdorf und Grube demonstriert. Die gemeinsame Tour hatte die Bürgerinitiative „Wir in Riepsdorf“ organisiert und wurde von vielen Vereinen und beiden Gemeinden unterstützt.
 
Gestartet wurde die Fahrraddemo mit 85 Teilnehmern in Rüting. Rückenwind gab es von starken Böen und immer mehr Radlern, die aus den Dörfern dazustießen. Über Gosdorf, Altrathjensdorf und Thomsdorf ging es so bis zum Dunkerschen Platz in Grube.
„Wir wollen einen sicheren Rad- und Fußweg von Riepsdorf nach Grube. Ab Rüting endet der Radweg und dann beginnt die Gefahr“, erklärte Horst Martin von der Bürgerinitiative. Gerade angesichts von Pkws mit immer größeren Wohnwagen und großer landwirtschaftlicher Fahrzeuge sei es zu gefährlich, auf der schmalen Landstraße zu fahren. „Ich habe es oft erlebt: Wenn einem ein Fahrzeug entgegenkommt und von hinten versucht ein anderes zu überholen, dann steigt der Adrenalinspiegel und man wird zur Seite gedrängt“, berichtete Horst Martin. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Radverkehrs durch E-Bikes und aus touristischer Sicht sei es darum Zeit für einen sicheren Radweg. Aber vor allem im Hinblick auf die Kinder und Jugendlichen, die mit dem Fahrrad zur Schule oder zu Freunden fahren, müsse man „endlich in die Hufe zu kommen“.
 
Obendrein wolle man auch einen Beitrag leisten zur CO2-Einsparung, zur Lärmverminderung und zum nachhaltigen Verkehr. „Wir wollen ein Signal setzen an das Land, an den Kreis und an die Kommunen, dass uns dieser Weg wichtig ist und dass die politischen Entscheider etwas tun und endlich die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden“, betonte Horst Martin. „Denn das Thema ist nicht neu. Seit 30 Jahren wird darüber diskutiert. Es gibt sogar schon Pläne, aber die Umsetzung ist immer wieder an den finanziellen Mitteln gescheitert.“ (he)


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