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Tigergruppe hat noch Platz für Verstärkung

Tigergruppe hat noch Platz für Verstärkung
Plön
Zwei ausgebildete Fachkräfte kümmern sich um die zwei- bis dreijährigen Kinder der Tigergruppe im freien Kindergarten in Plön, Kannegießerberg 10. Sabine Krüger und Christin Schrotmann kümmern sich ganz individuell um jedes einzelne von ihnen individuell und intensiv und bauen eine verlässliche Bindung zu ihnen auf. Insgesamt zehn Kinder umfasst die Gruppe: „So ist es uns möglich auf jedes einzelne Kind einzugehen und ihnen die notwendige Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken“, erklärt Sabine Krüger. „Wir holen die Kinder da ab, wo sie in ihrer Entwicklung stehen.“ Und nicht nur das ist für die unter Dreijährigen in dem für sie neuen Kindergartenalltag wichtig. „Wir arbeiten mit einem sehr strukturierten Tagesablauf, weil Kinder in dem Alter Sicherheit brauchen“. Denn die Kleinen seien noch in einem besonderen Alter und bräuchten andere Rahmenbedingungen als die älteren Kindergartenkinder. So beginnt der Tag mit freiem Spielen, es folgt das Frühstück, dann verbringen die Sprösslinge Zeit im Toberaum, bevor sie mit den Erziehern im gemütlichen und liebevoll in Elternarbeit eingerichteten Gruppenraum Sing- und Bewegungsspiele machen. Danach geht es nach draußen an die frische Luft – hier stehen nicht nur das Außengelände des Kindergartens sondern auch der nahegelegene Schrebergarten für Ausflüge zur Verfügung. Die Erzieherinnen arbeiten mit den Kindern projektorientiert. So werden sie nicht nur an ihrem jeweiligen Entwicklungsstand abgeholt, sondern nehmen auch nach und nach die ersten Kontakte zur Schmetterlingsgruppe, den Kinder ab drei Jahren auf, in die die Kleinen nach rund einem Jahr wechseln. So lernen sie bereits die anderen Spielkameraden und Erzieher kennen und können erste Bindungen anbahnen. „Dann haben die Kinder etwas, auf dass sie sich freuen können“ so die Erzieherin. Um die Kinder nicht emotional zu überfordern, werden Veränderungen sanft angeschoben. Und das beginnt vor allem damit, die Kinder an den Kindergartenalltag zu gewöhnen und sich von Mama und Papa für eine gewisse Zeit zu lösen. „Sie werden nicht abrupt von den Eltern getrennt“, so Sabine Krüger, so dass die Eltern zunächst auch mit dabei bleiben, um ihren Kindern den Einstieg zu erleichtern und sie an eine weitere Bezugsperson zu gewöhnen – immer mit dem Wissen: Mama kommt wieder. „Jeder kann individuell ankommen, wir stellen keine Vergleiche zum Nachbarkind an“, betont Sabine Krüger. Deshalb sei auch das Gespräch mit den Eltern sehr wichtig. In der Tigergruppe wachsen die Kleinen behütet auf und erfahren ganz viel Nestwärme: Hier wird viel vorgelesen, gekuschelt, einmal in der Woche wird mit den Kindern der Schmetterlingsgruppe gekocht, es finden kleinere Ausflüge statt und mit vielfältigen Materialien experimentiert, um die Sinneserfahrung anzusprechen. Wie fühlt es sich beispielsweise an, wenn die Seifenblasen auf der Haut zerplatzen, wie, wenn man sie selbst mit den Händen zum Platzen bringt. Gleichzeitig lernen sie, sich als Teil der Gruppe zu begreifen und Rücksicht auf andere Kinder zu nehmen. Und deshalb ist die Tigergruppe nicht nur toll für Kinder mit berufstätigen Eltern, sondern bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten und tolle Erfahrungen indem sie viele Kompetenzen in der Gruppe erlernen und viel früher Kontakte untereinander schließen können. In der Tigergruppe werden die Kleinen täglich von 7.30 bis 12 Uhr betreut. Es ist möglich ganze und halbe Plätze zu buchen – das bedeutet, zwei Kinder teilen sich einen Platz. Die nachfolgende Schmetterlingsgruppe nimmt Kinder ab drei Jahren in der Zeit von 7 bis 15 Uhr auf. Hier kümmern sich zwei Erzieher um aktuell 18 Kinder. „Unser Alltag wird durch Praktikanten der Fachschule für Erzieher zusätzlich bereichert und ist für uns noch ein Stück mehr an Qualität.“ Der freie Kindergarten ist eine Elterninitiative und erfordert das Engagement der Eltern und ihre Bereitschaft, sich für und in dem Kindergarten einzusetzen. Der Elternvorstand vertritt die Belange und Interessen des Kindergartens nach außen, es gibt regelmäßige Elternabende, um sich auszutauschen, hinzu kommen pädagogische Elternabende und Wochenenden, an denen Eltern und Kinder mithelfen und einen Teil zur Gemeinschaft beitragen. Das tolle daran ist, dass jeder die Chance hat, mit zu entscheiden und sich selbst einzubringen. Wer daran interessiert ist, sein Kind anzumelden, der kann mit den Erziehern unter Tel. 04522-3984 einen Termin ausmachen und mit seinem kleinen Schatz einen Vormittag im Kindergarten hospitieren, um den Alltag dort zu erleben und damit man sich kennen lernen kann. „Wer als Kind einen guten Start hat ist gestärkt fürs Leben", sagt Sabine Krüger.

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