Geburts- und Sterbenachrichten, Geschäftseröffnungen und -schließungen, Nachrichten aus aller Welt, Stadtgeschichte und Stadtentwicklung – ein Zeitungsarchiv ist eine wahre Fundgrube für Heimatforscher, für Geschichtsinteressierte, für Eutiner, die wissen wollen, wer 1813 in ihrem Haus gewohnt haben mag. Dass jeder auf die kompakte Stadtgeschichte ab 1802 in Form des Eutinischen Wochenanzeigers, später Eutinischer Anzeiger, noch später Ostholsteiner Anzeiger jederzeit zugreifen kann, das hat nun die Bürgergemeinschaft Eutin möglich gemacht und damit eine Idee des Redakteurs Achim Krauskopf in die Tat umgesetzt. "Er hat mich vor langer Zeit angesprochen, was ich davon hielte, wenn die Bürgergemeinschaft als Projektträgerin das OHA-Archiv digitalisieren würde", erinnert sich Regine Jepp, Sprecherin der Bürgergemeinschaft Eutin. "Und von da an hat mich diese Idee nicht mehr losgelassen – die kompakte Stadtgeschichte so hautnah für jedermann, das ist einfach großartig."