Orange-blaues Gewusel am und im See

Orange-blaues Gewusel am und im See
Eutin
Eutin (wh). Ein buntes orange-blaues Bild bot sich am Sonntag dem Besucher der Eutiner Stadtbucht. Belebt wurde dieses Bild durch etwa 200 Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren, die sich zum 8. Schlauchboot-Wettkampf der Jugendfeuerwehren der Kreise Ostholstein und Plön eingefunden hatten. 22 Mann- und Frauschaften stürzten sich mit Schlauchbooten bei moderatem Wellengang in die Fluten des Großen Eutiner Sees und wirbelten dessen Oberfläche kräftig auf. Auch ein Team aus Berlin-Hellersdorf war angereist und bewies, dass es auf den Havelseen tüchtig geübt hatte. Aus dem kleinen Groß-Parin waren die vierzehn- und fünfzehnjährigen Gina, Joshoa, Jasmin und Lennert auf dem Landweg angereist. Sie verkündeten stolz, dass ihr Team vor vier Jahren den ersten Preis gewonnen habe. Damals waren sie zwar nicht dabei, doch jetzt freuten sie sich, dass sie diesmal selbst ihr Dorf beim Wettkampf vertreten konnten. Und das taten sie mit Bravour – indem sie zwar nicht auf dem Wasser siegten, sondern beim „Spiel ohne Grenzen“ im Seepark Dritte wurden. Die Boote mussten alle die gleiche von Bojen markierte Strecke zurücklegen – etwa 400 Meter. Tim Jurkschat, der Leiter der Eutiner Jugendfeuerwehr, sorgte mit einem ausgefeilten Verrechnungssystem dafür, dass es gerecht zuging. So wurde jeweils ein Altersdurchschnitt einer Crew ermittelt und den Jüngeren ein Zeitbonus gewährt. Die Siegerehrung am Nachmittag sah folgende Crews auf dem Treppchen: Schlauchbootrennen: 1. Großenbrode 1; 2. Lehmkuhlen; 3. Großenbrode 2. Spiele ohne Grenzen: 1. Großenbrode 1; 2. Sellin Mucheln; 3. Groß Parin.