Die Kindergruppe „Regenbogentreff“ der Kirchengemeinde Pansdorf ist für den „Eine-Welt-Preis“ der Nordelbischen Kirche nominiert. Gudrun Bölting, Pastorin für Mission, Ökumene und Gerechtigkeit im Kirchenkreis Ostholstein, hat den Vorschlag beim Kirchlichen Entwicklungsdienst KED in Hamburg eingereicht. „Die Kinder vom „Regenbogentreff“ engagieren sich seit Jahren für Klimaschutz und Schöpfungsbewahrung“, so Pastorin Bölting. Mit dem „Eine-Welt-Preis“ zeichnet die Nordelbische Kirche alle zwei Jahre Menschen aus, „die sich mit Phantasie, Kreativität und Hingabe für mehr Gerechtigkeit in der Welt einsetzen“, heißt es in einer Information des KED.
Seit sechs Jahren trifft sich die kirchliche Kindergruppe „Regenbogentreff“ in den Räumen des Evangelischen Kindergartens „Kleine Raupe“, ehrenamtlich begleitet von Kindergartenleiterin Christiane Schumacher und ihren Kolleginnen Colla Schuld und Margitta Wulff. Klimaschutz und Schöpfungsbewahrung stehen immer wieder auf der Tagesordnung beim „Regenbogentreff“. Neben Basteln, Erzählen und Ausflügen in die Natur gehören auch Gottesdienstprojekte und Theaterstücke zum Programm. Bei Gemeindefesten bieten die inzwischen zu Teenagern herangewachsenen 16 Regenbogen-Kinder Kirchenführungen und Eine-Welt-Verkaufsbasare an.
Das Kindergartenteam ist seit längerem auf dem „Öko-Trip“. Christiane Schumacher, die Leiterin der „Kleinen Raupe“, nahm gemeinsam mit Kolleginnen an einer von der Sparkassenstiftung Ostholstein finanzierten Langzeitfortbildung für nachhaltige Entwicklung teil: „Seitdem steht praktischer Umweltschutz für mich weit oben auf der Tagesordnung – sowohl privat als auch im Kindergarten.“
Wie alle Kandidaten sind auch die Kinder vom Pansdorfer „Regenbogentreff“ zum „Eine-Welt-Preis-Fest“ am 17. Februar in die Christianskirche, Hamburg Ottensen, eingeladen, wo die Preisträger bekanntgegeben werden sollen. Am 24. März findet die offizielle Verleihung des Preises während der Nordelbischen Synode statt.