87 Einsätze, darunter 10 Kleinbrände und 4 Großbrände, sowie zahlreiche Türöffnungen und Unwettereinsätze, das ist die Bilanz 2011 der Freiwilligen Feuerwehr Timmendorfer Strand. „Damit hatten wir neun Einsätze mehr als im vergangenen Jahr“, berichtete Wehrführer Thomas Scharbau auf der Jahreshauptversammlung, „Dabei wurden von den Kameraden 1.003 Stunden geleistet, was 41,8 Tagen entspricht. Nimmt man die 54,2 Tage der Ausbildung dazu, sind wir schon bei 96 Tagen oder 2.213 Stunden. Das ist aber noch nicht alles, denn es würden noch viele weitere Stunden dazu kommen, aber es sollte einmal aufzeigen, was hier ehrenamtlich geleistet wird.“
Während der gut besuchten Versammlung im Feuerwehrhaus an der B 76 begrüßte Scharbau (nach besten Genesungswünschen an Bürgermeister Volker Popp) auch zahlreiche Ehrengäste, darunter die Bürgervorsteherin Anja Evers, den 1. stv. Bürgermeister und Ehrenwehrführer Rainer Steen, Ordnungsamtsleiter Bernd Friedrich, Pastor Prof. Thomas Vogel, Juwelier Mike Lindner als Ehrengast sowie Vertreter von Polizei, Malteser Hilfsdienst, die Ehrenabteilung sowie Vertreter der umliegenden Feuerwehren und Gemeindewehrführer Peter Uhr. Dieser führte gemeinsam mit Thomas Scharbau die Ehrungen und Beförderungen durch: Frank Wisotzki wurde vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann befördert und Mirko Kurht vom Hauptfeuerwehrmann (HFM3) zum Löschmeister. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde Michael Klein geehrt sowie Getränkewart Andreas Rook und der stv. Getränkewart Holger Thiele. Thorsten Herting wurde als „Feuerwehrmann des Jahres” gekürt und erhielt aus den Händen von Mike Lindner („Juwelier Lindner“) eine wertvolle Uhr.
Im Jahr 2011 hatte die Timmendorfer Wehr eine Stärke von 35 Kameraden, davon vier Frauen und zwei Zweitmitgliedschaften. Was bisher keiner Mannschaft der Gemeinde Timmendorfer Strand gelang, schafften die Underdogs der Feuerwehr. „Wir belegten den 1. Platz beim Hemmelsdorfer Mittsommerfest“, freute sich der Wehrführer, „und der Pokal blieb in der Gemeinde.” Als sehr erfolgreich bezeichnete Scharbau auch das Sommerfest und den Tag der Offenen Tür. Ganz wichtig sei nach wie vor die Mitgliederwerbung: „Nach unserem Tag der Offenen Tür konnten wir ein Mitglied für uns und ein Mitglied für die Jugendfeuerwehr gewinnen. Es dürfen aber gerne noch viel mehr werden!” Wer sich angesprochen fühlt, kann sich jederzeit bei Thomas Scharbau oder seinem Stellvertreter Björn Jessen melden. René Kleinschmidt