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22. November 2014
Trauer-Knigge
Wie verhalte ich mich?
MI, 26. 11.
/ 19 Uhr / kostenfrei
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Lichtblick, Elisabethstraße 37 A, 23701 Eutin
Lokales Eutin
Die Gespräche über den Schloss-
garten und die Landesgarten-
schau seien schon über eine lange
Zeit gelaufen und zu Anfang aus
sehr unterschiedlichen Ausgangs-
positionen geführt worden, be-
richtete der Eutiner Bürgermeister
Klaus-Dieter Schulz. In den ver-
gangenen Monaten jedoch
haben sie eine sehr positive
Entwicklung genommen,
die nun in der Unterschrift
des
Nutzungsvertrages
münde. “Ein schöner Tag
für die Landesgartenschau,
die Stadt und das Schloss –
alle haben gut von der Ge-
samtsituation.”
Ohne den Schlossgarten
gäbe es keine Landesgar-
tenschau, ist sich Staats-
sekretär Schmidt-Elsaeßer
sicher, so sei die Stiftung
Schloss ein sehr wichtiger
Partner für die Landesgar-
tenschau. Aber ohne diese
gäbe es auch keine Förde-
rung von drei Millionen Euro für
den Schlossgarten, insbesondere
für die Rekultivierung des Kü-
chengartens, die gestern wieder
ein Stück weiter vorangeschritten
ist. so sei die Landesgartenschau
nicht nur ein Großereignis, das
“Im Denkmal ist ein Schatz verborgen”
Stiftung Schloss und LGSgGmbH unterzeichnen Nutzungsvertrag über den Schlossgarten
Eutin
(ed).
Im April 2016 öffnet die Landesgartenschau in Eutin ihre
Pforten – ihr Herz wird der wunderbare Schlossgarten sein, den
Großherzog Peter Friedrich Ludwig vor fast 250 Jahren anlegen ließ.
Der Mann mit dem modernen Denken und dem Herz für seine Stadt
ließ aus dem Barockgarten mit den verschlossenen Toren einen eng-
lischen Landschaftsgarten gestalten, den auch die Eutiner erstmals
nutzen durften. Die prächtige Lindenallee, der Monopteros, die vie-
len kleinen und großen Brücken, das Tuffsteinhaus und die Wasser-
fälle prägen das Bild, das wir heute vom Schlossgarten kennen und
lieben. Eine Landesgartenschau ohne den Schlossgarten wäre nicht
denkbar. Dass die LGSgGmbH den Schlossgarten für Veranstaltun-
gen nutzen, hier und da Umgestaltungen vornehmen und Akzente
setzen kann – ohne natürlich den Charakter des Gartens unwider-
ruflich zu verändern – das regelt nun eine Nutzungsvereinbarung,
die die Geschäftsführer der LGS gGmbH Andreas Lietzke und Bernd
Rubelt sowie Staatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer von der Stif-
tung Schloss unterzeichneten. Passenderweise im Strack-Raum, des-
sen Fenster auf den wunderbaren Schlossgarten hinaus gehen.
lange und weit wirke für die gan-
ze Region, sondern auch eine
Chance, den Küchengarten aus
seinem Dornröschenschlaf zu ho-
len “und einen Schlossgarten zu
zeigen, der so schon lange nicht
mehr sichtbar war. “Die Landes-
gartenschau kann nur guttun.”
“Im Geiste des Vertrages sind wir
längst aktiv geworden”, schmun-
zelte Bernd Rubelt. “Es ist ein
großes Gemeinschaftsprojekt, das
hier stattfindet” – aber schließlich
sitze man auch in einem Boot.
Die Sanierung der Altstadt, um
sie für die Zukunft fit zu ma-
chen einerseits, andererseits das
Schloss im Wandel, das sich mit
einem neuen Konzept der Öffent-
lichkeit öffnet. “Und wenn
die Landesgartenschau der
Aufhänger ist, dann ist das
gut so.” Der Schlossgarten
sei immer Teil des LGS-
Konzeptes gewesen, denn
“in diesem Denkmal ist ein
Schatz verborgen”, der für
die Landesgartenschau und
darüber hinaus geborgen
werden soll. So werden
die Landschaftsarchitekten
im Schlossgarten Akzen-
te setzen – auf der Fläche
um den Sonnentempel,
den Monopteros herum.
Hier soll eine Cocktailbar
mit Liegestühlen entstehen
– oder der Küchengarten
natürlich, der seine ganz ureige-
ne Rolle spielen wird. Zudem soll
ein “Pleasureground” eine Idee
davon geben, wie der Barockgar-
ten vor der Umgestaltung in ei-
nen englischen Landschaftsgarten
aussah. “Wir werden den Garten
nicht umgraben, wir werden ihn
nutzen und aufwerten”, versprach
Bernd Rubelt, “wir bringen viel
voran für Stadt und Schloss. Unser
Erfolg ist auch der des Schlosses
und umgekehrt.”
Der Eintritt für die Landesgarten-
schau beinhaltet dann auch den
Eintritt für das Schloss – eine at-
traktive Symbiose für die Besu-
cher, denn die Erfahrung habe
gezeigt, wer das Schloss besucht,
der macht auch einen Bummel
durch die Stadt und wer die Stadt
besucht, macht auch einen Abste-
cher ins Schloss. Es sei eine strate-
gische Partnerschaft, die weit über
die Landesgartenschau hinausrei-
chen solle, erklärt der Staatssekre-
tär. Bisher seien vielleicht viele
Menschen oft an Eutin vorbeige-
fahren, schließlich stehe man im
Wettbewerb mit den Metropolen
und der Ostsee. Dass sich das än-
dert, dafür sei die Landesgarten-
schau eine große Chance. “Und
wer Eutin kennt, der weiß, dass es
sich lohnt.”
„Eine strategische Partnerschaft weit über die Landesgartenschau
hinaus“ schlossen die LGSgGmbH und die Stiftung Schloss mit der
Nutzungsvereinbarung über den Schlossgarten.
Der Schlossgarten ist zu jeder Jahreszeit und
sogar mit den zahlreichen Baustellen zu Zeit
ein echtes Kleinod und wird das Herz der Lan-
desgartenschau 2016 in Eutin sein..
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