Reporter Eutin
18. Januar 2017 | Allgemein

„Schönberg 2030”: Visionen für die Zukunft

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Schönberg (los). Neues Jahr, neue Ziele: Mit dem Ortsentwicklungs- und Tourismuskonzept „Schönberg 2030” startet die Gemeinde Schönberg in die Zukunft. Dabei bezeichnet „2030“ die gesetzte Wegmarke für anstehende Entwicklungen. „Es geht darum, Visionen aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen mitzugeben“, erklärt die stellvertretende Bürgermeisterin Anje Klein. So sei ein planerisches Instrument als Grundlage für die künftige Entwicklung der Gemeinde geschaffen worden. In einer Bestandsaufnahme und Analyse des vorhandenen Potenzials seien Schönbergs Stärken ermittelt worden. Das Besondere: Bürger der Gemeinde konnten sich im vergangenen Jahr in insgesamt vier Workshops mit den Themen Wohnen, Gewerbe und Einzelhandel, Tourismus und Orts-Identität mit ihrem Wohnort auseinandersetzen und so eigene Ideen und Überlegungen in den angeschobenen Prozess einbringen. Zwei Berliner Büros waren mit der Prozessbegleitung des Ortsentwicklungs- und Tourismuskonzeptes beauftragt worden, die rund ein Jahr in Anspruch genommen hat. Gefördert wurde das Projekt durch Mittel des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) und durch Mittel der Europäischen Union aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Auf der Internetseite der Gemeinde Schönberg ist das Konzept jetzt einsehbar. Sowohl als Wohn- wie auch Ferienort kann die Gemeinde an der Ostsee punkten. Weshalb ein Augenmerk insbesondere auf den Schönberger Ortsteilen an der Küste als touristischen Aushängeschildern der Gemeinde liegt. So sollen in Kalifornien und Schönberger Strand die „Eingangsbereiche“ attraktiver gestaltet werden. „Es soll einladend aussehen“, betont Antje Klein. In Kalifornien werde das Projekt bereits in diesem Jahr umgesetzt. Für Schönberger Strand würden zunächst die Planungskosten ermittelt. Auch hier habe – quasi als Visitenkarte für den Ort – der Strandbereich mit Seebrücke und Promenade Priorität und auch der Bahnhof werde in das „Große und Ganze“ mit einbezogen. Für Schönberg stehe außerdem die Ausweisung neuer Bebauungsgebiete auf dem Programm. Aktuell habe der Ort rund 6200 Einwohner. Aufgrund der guten Infrastruktur, der küstennahen Lage sowie der Nähe zu Kiel genieße Schönberg als Wohnort viele Vorteile. Zudem steht die Gemeinde kulturell auf breiter Basis. „Mehr Wohnraum war schon länger im Gespräch“, blickt Antje Klein zurück. Nun müssen Taten folgen. Denn das Bebauungsgebiet Strandstraße sei ausverkauft, sodass weitere Planungen notwendig würden. Im Gespräch sei bereits die Fläche jenseits des Kleingartengeländes. Darüber hinaus solle in diesem Jahr auch das Gewerbegebiet mangels neuer Ansiedlungsflächen erweitert werden. „Das ist dringend notwendig“, verdeutlicht Klein mit Blick auf diesbezügliche Anfragen.



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