Reporter Timmendorf
08. Februar 2017 | Allgemein

Unternehmen und Privatgrundstück bleiben erreichbar: Startschuss für die Sanierung der L 309 in Pansdorf

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Mit dem ersten Spatenstich gaben Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller (l.), Verkehrsminister Reinhard Meyer und die Landtagsabgeordnete Sandra Redmann jetzt den Startschuss für die umfangreiche Baumaßnahme. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Mit dem ersten Spatenstich gaben Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller (l.), Verkehrsminister Reinhard Meyer und die Landtagsabgeordnete Sandra Redmann jetzt den Startschuss für die umfangreiche Baumaßnahme. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Pansdorf. Die seit Jahren marode und streckenweise auf Tempo 30 gedrosselte Landesstraße 309 in Pansdorf wird in diesem Jahr grundhaft saniert. Verkehrsminister Reinhard Meyer setzte dafür Mitte vergangener Woche gemeinsam mit Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller den ersten Spatenstich. Mit dabei war auch die Landtagsabgeordnete Sandra Redmann (SPD), die „mich immer wieder nach Pansdorf gefragt, ja manchmal schon genervt hat“, unterstrich der Minister scherzend die Beharrlichkeit der Politikerin in Sachen L 309. Wie Meyer sagte, sei das 4,2 Millionen Euro teure Bauvorhaben auf dem knapp 4,3 Kilometer langen Teilstück rund um Pansdorf ursprünglich frühestens für das Jahr 2018 geplant gewesen. „Durch die zusätzliche Bereitstellung von Finanzmitteln und Personalressourcen – vor allem durch das IMPULS-Investitionsprogramm der Landesregierung – konnte das Bauvorhaben in das Jahr 2017 vorgezogen werden“, so Meyer. Es handele sich um eine vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) betreute Gemeinschaftsmaßnahme der Gemeinde Ratekau, des Kreises und des Zweckverbandes Ostholstein sowie des Landes. Wie der Minister sagte, werde die insgesamt rund elfmonatige Sanierungsphase zweifellos mit Beeinträchtigungen für die Anwohner verbunden sein. „Aber unser Landesbetrieb hat bereits über die anstehenden Schritte vor Ort informiert und wird dies auch weiter tun.“ Meyer sicherte Bürgermeister Keller zu, dass nicht nur sämtliche Grundstücke während der Bauphase erreichbar bleiben, sondern auch Geschäfte und andere Unternehmen wie die anliegende Gärtnerei. Auf persönliche Anfragen von Gewerbetreibenden vor Ort versprach er, hier umgehend mit entsprechenden Beschilderungen nachbessern zu lassen. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt erfolgt in Einzelabschnitten von maximal 350 Metern Länge. Die für Juni und Juli geplante Sanierung der anschließenden freien Strecke wird in zwei Abschnitten durchgeführt. Beim Startschuss der Baumaßnahme erklärte Keller: „Heute ist der Tag, an dem man ,Danke' sagen muss. Danke an das Land Schleswig-Holstein. Ich bin jetzt neun Jahre im Amt und während dieser Zeit ist kein Jahr vergangen, in dem ich wegen dieser Angelegenheit nicht in Kiel gewesen bin.“ Er betonte, dass ihn dabei tatsächlich immer Sandra Redmann begleitet und unterstützt habe. Aufgrund des Umfangs der Maßnahme, sei nicht nur die Ortschaft Pansdorf betroffen, „sondern die gesamte Gemeinde ist es. Das wird ein schwieriges Jahr werden. Wir nehmen das sehr ernst“, so der Verwaltungschef mit Blick auf die anwesenden Gewerbetreibenden. Man werde alles tun, die Beeinträchtigungen für alle Beteiligten so gering, wie möglich zu halten, so dass „wir uns dann Ende November über die neue Ortsdurchfahrt freuen können und hier für viele Jahre Ruhe haben – zumal auch Maßnahmen mitgemacht werden wie die Gehwege, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED oder die Erneuerung der Regenentwässerung durch den Zweckverband. Kurzum: ein Rundumpaket.“ Aufgrund der großen Breite der L 309, bei der es sich in dem Abschnitt um die ehemalige Bundesstraße B 207 handelt, die durchschnittlich täglich von rund 10.000 Fahrzeugen passiert wird, wird über eine Deckenerneuerung hinaus auch der grundlegende Aufbau verstärkt und eine Neuaufteilung der Fahrbahnfläche vorgenommen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts, für das die Firma „Strabag“ aus Neustadt in Holstein den Zuschlag erhalten hatte, ist für November vorgesehen.


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