Reporter Timmendorf
08. Februar 2017 | Allgemein

„Wir sind für den Erhalt aller Sportstätten“: NTSV Strand 08 befürwortet ETC-Sanierung in Timmendorfer Strand

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Frank Schröder (v.li.), Udo Brechtel und Andreas Block vom NTSV sprechen sich für die ETC-Sanierung aus, aber zeigen dabei den Konzeptplan für die Strandarena und bitten darum, diese Sanierung nicht aus den Augen zu verlieren. (Foto: René Kleinschmidt)

Frank Schröder (v.li.), Udo Brechtel und Andreas Block vom NTSV sprechen sich für die ETC-Sanierung aus, aber zeigen dabei den Konzeptplan für die Strandarena und bitten darum, diese Sanierung nicht aus den Augen zu verlieren. (Foto: René Kleinschmidt)

Timmendorfer Strand. „Wir sind für den Erhalt aller Sportstätten,“ das ist die offizielle Aussage von NTSV-Vorsitzenden Andreas Block und seinen beiden Stellvertretern Frank Schröder und Udo Brechtel. Damit hat sich der Vorstand des NTSV Strand 08 jetzt offiziell zum Bürgerentscheid zur ETC-Sanierung positioniert. Im Vorfelde ist ein internes Schreiben des NTSV, in dem man die Sanierung des ETC kritisch dargestellte, über einen „Maulwurf“ aus den eigenen Reihen an die Öffentlichkeit gekommen. „Mit fast 1.500 Mitgliedern sind wir der größte Sportverein der Gemeinde mit der längsten Tradition. Rund 250 Vereinsmitglieder gehören der Tennissparte an und der Leistungsstand im Tennisbereich geht weit über den Amateurbereich hinaus,“ berichtete Vorsitzender Andreas Block in einem Pressegespräch. „Um so etwas fortsetzen zu können, brauchen wir ganzjährige Trainingsmöglichkeiten. Deshalb setzen wir uns als Vorstand des Vereins für den Erhalt der Eissporthalle ein, zu der auch die Hallentennisplätze gehören. Ohne Eishalle gibt es auch keine Tennishalle mehr, so geht es auch aus dem Informationsschreiben der Gemeinde zum Bürgerentscheid deutlich hervor.“ Allerdings schaue man mit Sorgen auf die Kosten in Höhe von 8,3 Millionen Euro, die für die Sanierung der Eissporthalle veranschlagt werden, da auch die Strandarena und der Sportplatz des Ostsee-Gymnasiums, die beide vom Sportverein genutzt werden, sanierungsbedürftig sind. „Wir hoffen natürlich, dass die in die Jahre gekommene Strandarena nicht aus den Augen verloren wird,“ so Block, der berichtet, dass es seit 2015 detaillierte Überlegungen und Pläne für den Umbau der jetzigen Strandarena (Block: „Timmendorfer Strands Sportstätte schlechthin“) gibt. Ein umfangreiches Sanierungskonzept für die Strandarena wurde bereits im zuständigen Sozialausschuss der Gemeinde vorgestellt. „Das sind reelle und greifbare Pläne für alle Menschen, die gerne Sport treiben, ob jung oder alt,“ berichtet Andreas Block. Neben einem Kunstrasenplatz, eine Tartanbahn, eine überdachte Tribüne, ein Werferfeld für Speer und Diskus sowie einem Trimm-Dich-Pfad sollen Trainerkabinen, Fitnessraum, Lager- und Besprechungsräume dazugehören. „Enthalten ist alles, was eine moderne Sportstätte ausmacht,“ so Block. Die Kosten wurden laut NTSV-Vorstand im Ausschuss auf 1,2 Millionen Euro beziffert. Am Ostsee-Gymnasium soll der Kunstrasenplatz durch einen Naturrasen ersetzt werden, was für die Hockeysparte ein Rückschritt bedeuten würde, da sie auf Naturrasen nicht spielen können und sich der derzeitige Kunstrasenplatz der Strandarena auch nicht fürs Hockeyspielen eignet. „Auch für unsere Hockeymannschaft müssen gute Trainingsbedingungen geschaffen werden,“ so Block. „Unter dem Motto ,Wir bringen Menschen in Bewegung’ sind wir an allen Sportstätten, die uns zur Verfügung stehen, und somit auch an den Erhalt aller Sportstätten, in denen wir trainieren, interessiert.“


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