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Anbau der Kita in Stein feierlich eröffnet

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Der lustige Zaun weist auf die Kita hin.

Der lustige Zaun weist auf die Kita hin.

Stein (kas). Endlich war es so weit: Die Kita Am Sportplatz 6 in Stein konnte feierlich eröffnet werden. Die Sonne strahlte mit voller Kraft und die Leiterin Kerstin Kristandt strahlte mit der Sonne und den zahlreich erschienenen Gästen um die Wette.
Kerstin Kristandt betreut mit ihren zehn pädagogischen Mitarbeitern insgesamt 42 Kinder von eins bis sechs Jahren. In den drei Gruppen, die nach Alter aufgeteilt sind, ist nun wirklich viel Platz in den einzelnen Räumen.
Um 14 Uhr sangen Kinder und Betreuer zum Empfang das Lied „Oh, du armer Floh“ und gaben Gesang und Gestik zum Besten. In dem wunderschön angelegten Außengelände tobten schon die ersten Kinder und brachten alle Spielgeräte in Bewegung.
Zur Feier des Tages waren auch der stellvertretende Landrat Werner Kalinka, Kreispräsident Peter Sönnichsen sowie einige Bürgermeister und Gemeindevertreter aus den umliegenden Gemeinden erschienen.
Steins Bürgermeister Peter Dieterich begrüßte die vielen anwesenden Eltern, Großeltern und natürlich ganz besonders die Kinder: „Ein wunderschöner Tag, den wir alle feierlich begehen wollen, denn die Kita ist jetzt fertig“, so Dieterich.
Der erste Gedanke zur Erweiterung entstand 2015. Die Gemeindevertretung fasste den Beschluss 2016 und 2017 war Baubeginn. Vor fast einem Jahr war Richtfest des rund 250 Quadratmeter großen Anbaus. Aber zur Vollendung gehören natürlich auch die Außenanlagen. Hier ging durch den Winter bedingt viel Zeit verloren.
Das ganze Projekt kostete rund 650.000 Euro und ist im Kostenrahmen geblieben. Die Hauptlast der Finanzierung liegt in Steins Händen. Ein Dank gilt auch dem Architekturbüro Wieder sowie dem Planer und Bau des Außengeländes Ingo Warnke.
Wenn man sich auf dem Freigelände und auch im Innern des Gebäudes umsieht, sieht man keine Plastikeimer oder Töpfe. „Wir haben bewusst auf Plastik verzichtet“, erklärte Kerstin Kristandt, „denn zu Hause haben wir solche Dinge ja auch nicht zum Kochen oder Braten. Hier gibt es nur originale Töpfe, Pfannen oder auch Spielgeräte wie Telefon oder Fotoapparate“, hob sie hervor. Die technischen Geräte seien allerdings ohne Batterien. „Aber die Kinder lernen viel schneller, mit diesen tagtäglichen Dingen umzugehen.“
Schön war es auch bei der Führung durch die Räume mit anzusehen, insbesondere auch, mit wie viel Liebe die Zimmer und Spielräume eingerichtet wurden, mit kleinen Betten für die kleinsten Kinder, Waschräumen und Spielzimmern.
Es gibt eine Krippengruppe für Ein- bis Dreijährige und eine Regelgruppe für Drei- bis Sechsjährige. Wer nähere Informationen möchte, kann sich Auskünfte über info@kiga-stein.net einholen.



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