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„Der richtige Zeitpunkt, in Schulen zu investieren“

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Eutin (t). Traditionell besucht die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn seit 15 Jahren zu so genannten „Rathausgesprächen“ alle BürgermeisterInnen und Amtsvorsteher ihres Wahlkreises regelmäßig, um sich parteiübergreifend mit den Vertretern der kommunalen Gremien und Verwaltungsmitarbeiter über aktuelle Problemstellungen in den Kommunen insbesondere an der Schnittstelle zur Bundes- und Landespolitik auszutauschen. Im Gespräch in Eutin mit dem Bürgermeister Carsten Behnk, dem Bürgervorsteher Dieter Holst sowie Vertretern der Fraktionen standen unter anderem die Chancen der Städtebauförderung im Vordergrund. Eutin wurden für neue Maßnahmen im Bereich „Historischer Stadtkern“ allein 2017 550.000 Euro an Bundesmitteln als Drittelfinanzierung bewilligt, so dass mit der gleichen Summe an Landesförderung und einem Drittel Eigenanteil insgesamt 1.650.000 Euro Stadtkern investiert werden können. Bundesweit hat der Bund 2017 Ländern und Kommunen 790 Mio. Euro für städtebauliche Förderungen zur Verfügung gestellt (anstatt 455 Mio. Euro bis 2013) – 20,7 Millionen Euro flossen davon 2017 allein nach Schleswig-Holstein. Das sind noch einmal 5,5 Millionen Euro mehr als in den Jahren 2014/15/16 und fast doppelt so viel wie 2011/12/13 (gut 10 Millionen Euro). Als 2. Schwerpunkt standen im Gespräch mit den Vertretern aller Fraktionen die Programme der Schulbauförderung im Mittelpunkt, da weitreichende Veränderungen der Schullandschaft in Eutin anstehen. Der Boom der Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule erfordert zusätzliche Räume, um als Schulstandort gegenüber den Nachbarkommunen seine Attraktivität zu erhalten. Die Grundschule am „Kleinen See“ hat einen massiven Sanierungsstau, eine Großsporthalle für Schule und Vereine wird dringend benötigt und schließlich erfordert die Rückkehr des Voß-Gymnasiums zu G9 zusätzlichen Raumbedarf. Hagedorn: „Der Zeitpunkt, in Schulen zu investieren, könne nicht besser sein, denn im Koalitionsvertrag wurde mit 14,5 Mrd. Euro das größte Investitionspaket im Bildungsbereich zur Unterstützung von Ländern und Kommunen geschnürt.“



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