Reporter Eutin

Ein gutes Stück Holsteinische Schweiz in Berlin

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Eutin (ed). Bepackt mit Holsteiner Schinken, mit Kaffee und Bier, Obstbränden und Gin, mit Holunderblütensirup, Spezialitäten aus Gallowayfleisch und vielen weiteren Leckereien aus der Holsteinischen Schweiz macht sich morgen ein Team von Gastronomen und Direktvermarktern auf den Weg in die Bundeshauptstadt, um seine Region auf der Grünen Woche in Berlin zu präsentieren. Mit dabei sind auch Tourismuszentrale, Naturpark und AktivRegion sowie die Malenter Bürgermeisterin Tanja Rönck und der Eutiner Bürgermeister Carsten Behnk, “um den Messebesuchern gemeinsam unsere Region als facettenreiches Urlaubsziel und attraktiven Lebensraum für Menschen aller Generationen vorzustellen”, so Josefine von Hollen von der AktivRegion, die in diesem Jahr die Reise nach Berlin organisiert. Und wie könnte man das besser als übers Essen?
Für Genießer gibt es nichts Schöneres, als es sich im Urlaub gutgehen und die Spezialitäten des Urlaubslandes schmecken zu lassen – die Holsteinische Schweiz glänzt als ländliche Region mit einer Fülle von Produkten, selbst angebaut, hergestellt, gar erfunden von den hiesigen Landwirten, Schlachtern, Küchenchefs, Viehzüchtern, Obstbauern, Kaffeeröstern und Bierbrauern. So schickt die Holsteinische Schweiz einige unserer Besten nach Berlin, um die Messebesucher im nächsten Urlaub in unsere Region zu locken – und weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, klappt das erfahrungsgemäß auch prima. “Viele Touristen fahren schon jetzt gezielt zu ihren Direktvermarktern, um sich bis zum nächsten Urlaub einzudecken”, weiß Joachim Schmidt von der AktivRegion, “und das dürfen noch viele, viele mehr werden.”
Es darf also gekostet werden am Stand der Holsteinischen Schweiz, denn hier wird natürlich gekocht: Alexander Hedegger und Harry Heinsen bereiten zusammen Sauerfleisch vom Angler Sattelschwein und Bauernfrühstück mit Holsteiner Katenschinken zu. “Als Nachtisch gibt es natürlich Rote Grütze mit Vanillesoße”, sagt Harry Heinsen. Wer den Katenschinken lieber pur verspeist, für den ist die Wankendorfer Schlachterei Schlüter vor Ort und bietet ihre Fleisch- und Wurstspezialitäten aus eigener Herstellung an – ihre Köstlichkeiten vom Galloway wie die beliebten Knacker oder auch die leckere Mettwurst hat Bonita Zastrow vom Wagnershof im Gepäck, und natürlich ist auch Axel Münster mit seinen feinen Obstbränden, dem hausgemachten Gin, dem Rosengelee und den Likören mit dabei. Kleine Kostproben gibt es oder ein bisschen mehr zum Mitnehmen – aber ein kleiner Geschmack reicht, um die Gegend kennenlernen zu wollen, in der es solche Leckereien gibt: Wer einmal den blumig-zitronig-frischen Sekt mit Anja Kaschs selbstgemachtem Holunderblütensirup getrunken hat, wird ihn beim nächsten Mal im sommerlichen Garten des Landgasthofs Kasch trinken wollen – wer eine Kostprobe von Alexander Hedeggers Kochkunst genommen hat, wird sich einen Besuch in der Schlossküche und den Genuss seiner aus vorwiegend regionalen Zutaten zubereiteter Gerichte nicht entgehen lassen. Und wer dann mehr erfahren möchte über die Region, über Flora und Fauna, über Aktivitäten und Möglichkeiten, für den stehen die Damen der Tourismuszentrale und des Naturparks bereit und erzählen gern über die Vielfalt unserer schönen Holsteinischen Schweiz.
Zum ersten Mal gestaltet die Holsteinische Schweiz auch das Schülerprogramm der Messe mit: Tim Schnoor von der Segeberger Kaffeerösterei wird die Jugendlichen mitnehmen in die Welt des Kaffees und dabei auch die Bedeutung fairen Handel erklären, während Jürgen Overath von der Kirschenholz Brauerei sein spannendes Handwerk des Bierbrauens mit den Gefahren des Alkoholkonsums verknüpft. Mit Harry Heinsen können die Schüler gesundes Frühstück zubereiten und mit Sonja Fuhrmann und Levke Stöver vom Naturpark Holsteinische Schweiz die Vielfalt der Wasserlebewesen in unserer Seenlandschaft kennenlernen.
Für Gastronomen, Direktvermarkter und AktivRegion sei die Grüne Woche eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Holsteinische Schweiz bekannt zu machen – “aber auch, Kontakte mit den Vertretern der Ministerien und der Parlamente aus Land und Bund zu knüpfen”, so Joachim Schmidt, “denn wir haben hier auf dem Land viele Ideen für unsere Weiterentwicklung und auch die Kraft, sie umzusetzen. Allerdings sind wir auf die finanzielle Unterstützung aus der EU angewiesen, sie macht unsere Arbeit erst möglich – und das müssen wir Politik und Verwaltung immer wieder klarmachen.” Bei einem Glas Sekt mit Holunderblütensirup oder einem zünftigen Bauernfrühstück wird sich das bestimmt vermitteln lassen.



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