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Erst Darmstadt, dann München, und jetzt Eutin!

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Das Organisationsteam der Eutiner UrbanSketcher (v.l.): Kai Schluck, Ulrike Plötz, Petra Döhring, Annett Schroeder.

Das Organisationsteam der Eutiner UrbanSketcher (v.l.): Kai Schluck, Ulrike Plötz, Petra Döhring, Annett Schroeder.

Eutin (wh). Sie sind keine seltene Spezies mehr. Man sieht sie immer häufiger, meist in Sieben- oder Zehner-Gruppen, mit ihren Zeichenblöcken, Stiften oder Wasserfarben im Stadtgebiet auftauchen, nicht nur an „schönen“ Stellen, wie dem Schloss, sondern auch an scheinbar „hässlichen“, wie Baustellen. Auch an solchen Orten entdecken sie spannende Details. Die Rede ist von den Eutiner Urban Sketchern, die seit nunmehr drei Jahren Häuser, Menschen, Straßen, Bäume und Landschaft der Rosenstadt und ihrer Umgebung zeichnerisch festhalten. Jeder von den 48 TeilnehmerInnen und jede auf eigene Art. „Das Schöne ist dabei das gemeinsame Erlebnis“, sagt Gundula Clasen. Sie wohnt zwar in Lübeck, kommt aber regelmäßig zu den kreativen Treffen der Eutiner Sketcher, denn: „Die haben so viel Schwung und Energie, und es ist einfach ein ausgesprochen netter Kreis.“ Noch mehr Schwung und Energie hatten sich die Eutiner Sketcher zweimal bei einem bundesweiten Treffen der Urban Sketcher in Darmstadt und München geholt. Und jetzt richten sie selbst ein solches Treffen in Eutin aus. „Alles ‚non profit‘ und privat organisiert“, sagt Ulrike Plötz, die Leiterin der USk Eutin. Außer ihr gehören Annett Schroeder, Kai Schluck und Petra Döhring zum Organisationsteam für dieses Mega-Ereignis vom 1. bis 3. September. „Wir waren überwältigt, dass innerhalb einer Stunde nach Freischaltung der Anmeldungs-Mailadresse alle hundert Plätze vergeben waren“, berichtet Annett Schroeder. Auf einer Warteliste stehen weitere 21 Interessenten, die man noch hofft, unterbringen zu können. Man rechnet überdies mit einer Vielzahl von Ausstellungsbesuchern aus dem ganzen Bundesgebiet sowie dem europäischen Umland. Neben einem Sponsoring von der Sparkassen-Kulturstiftung Ostholstein und der Kulturstiftung des Kreises Ostholstein unterstützt die Stadt Eutin die Sketcher durch einen finanziellen Zuschuss und indem sie ihnen die historischen Torhäuser als „Basislager“ zur Verfügung stellt. Das Programm der drei Sketcher-Tage ist umfangreich. Außer Workshops an verschiedenen Plätzen im Stadtgebiet, in denen hochkonzentriert gearbeitet wird, bietet ein unterhaltsames Rahmenprogramm vielfältige Zeichenmotive für entspanntes, vergnügliches Skizzieren. Höhepunkt wird eine Abschlusspräsentation der Zeichnungen aller Teilnehmer im Schloss Eutin von 14 bis 17 Uhr am Sonntag, dem 3. September sein. An diesem Sonntag ist für 9:30 Uhr ein „Sketchcrawl“, auch für alle spontan Interessierte, im Bereich des Marktplatzes und im Schlossgarten vor der Südterrasse geplant. Weitere Infos zu dem September-Treffen der Urban Sketcher in Eutin findet man im Internet unter: www.usk2017eutin.jimdo.com. „Es ist etwas ganz Besonderes, dass das deutschlandweite Sketcher-Treffen 2017 nach den beiden Großstädten nun in der Kleinstadt Eutin stattfindet“, sagt Ulrike Plötz. Als die Eutiner Urban Sketcher 2016 in München ihre Stadt als Veranstaltungsort für 2017 bekannt gaben, mussten sie feststellen, dass die meisten noch nie etwas von Eutin gehört hatten. „Das wird sich nach dem Treffen ändern!“, ist sich Ulrike Plötz sicher, denn die Teilnehmer würden ihre Zeichnungen in den sozialen Medien, sowie den Blogs posten. Und weitererzählen, wie schön Eutin ist und dass es da nicht nur viel zu zeichnen gibt.



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