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Fledermausiges Willkommen in der Opernscheune

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Paula, Aliyah und Leonie aus der 6b freuen sich, dass ihre Kunstwerke in der Opernschuene zu sehen sind – sie haben es aber auch wirklich verdient, dass sie bewundert werden.

Paula, Aliyah und Leonie aus der 6b freuen sich, dass ihre Kunstwerke in der Opernschuene zu sehen sind – sie haben es aber auch wirklich verdient, dass sie bewundert werden.

Eutin (ed). Fledermäuse flattern von der Decke, an den Wänden und in den Vitrinen glitzern kunstvoll gestaltete Masken – wer sich in der Opernscheune eigentlich nur schnell seine Karten für die Festspiele abholen will, sollte ein bisschen mehr Zeit einplanen. Und wer sich noch keine Karten für die “Fledermaus” gekauft hat, der sollte ebenfalls einen Blick riskieren. Denn im Foyer lädt eine Ausstellung zum Staunen ein – die Schüler der sechsten Klassen der Wilhelm-Wisser-Schule haben sich mit der “Fledermaus” beschäftigt, aber nicht nur mit Strauß’ Operette, mit der am Samstag die Festspielsaison eröffnet wurde, sondern auch mit ihrer Namensgeberin und deren Wesen. Entstanden ist eine spannende, wunderschön gestaltete Ausstellung, das perfekte Willkommen für jeden, der die Opernscheune betritt. “Das ist wunderschön geworden”, freut sich auch Sabine Kuhnert, die Geschäftsführerin der Eutiner Festspiele – und sie freut sich nicht nur über die großartige Fledermaus-Ausstellung der Wisser-Schüler sondern auch über die Kooperationsbereitschaft und das unglaubliche Engagement der Schule. “Das ist toll, was diese Schule alles bewegt.” Denn als die Festspiele sich an die Eutiner Schulen wandten, war es die Wilhelm-Wisser-Schule, die gleich mit tollen Ideen aufwartete: Die Theatergruppe hat soeben mit Bravour gleich nebenan im Torhaus mit “Alice” eine Hommage an die “Fledermaus” abgeliefert, ein Stück, das mit der tatkräftigen Hilfe der Festspiele entstanden ist. Und natürlich die Ausstellung rund um die Fledermaus, die im Foyer der Opernscheune zu bewundern ist. Die Kooperation mit den Festspielen sei eine echte Bereicherung, freut sich Kunstlehrerin Michaela Placzek – nicht nur, dass die Schüler einen ganzen Vormittag bei Bühnenmaler Alp Tokat verbringen durften, der ihnen spannende Techniken und eine Menge Tricks rund ums Malen zeigte. „Die Schüler waren total beeindruckt“, erzählt die Kunstlehrerin, „das war ein toller Vormittag.“ Aber es ist vor allem die Ausstellung, die stolz macht – “mal nicht im stillen Kämmerlein zu arbeiten sondern die Möglichkeit zu haben, dass das, was man gemacht hat, quasi an die Öffentlichkeit kommt”, strahlt Michaele Placzek, “das ist für die Schüler etwas ganz Besonderes.” Und auch für die Festspiele ist es etwas Besonderes, diese Kooperation mit der Wilhelm-Wisser-Schule – “wir haben uns sehr gefreut, dass der Schulleiter Herr Ulmer gleich gesagt hat, dass seine Schule sehr gern dazu bereit ist.” So hat Michaela Placzek ihren Schülern der sechsten Klasse Strauß’ beschwingte Operette vorgestellt – „witzige Geschichte“, findet Leonie aus der 6b – sie sich aber auch mit dem Wesen der echten Fledermaus beschäftigen lassen. Und dann durften sie in den verschiedensten Techniken ihrer Kreativität freien Lauf lassen – entstanden sind dabei über mehrere Monate hinweg eine Vielzahl phantasievoller Masken, die sich auch auf dem Maskenball des Prinzen Orlofsky nicht verstecken müssten, und zahlreiche Bilder. Die Masken wurden zudem als Template für tolle Pastellmalereien und Gemälde verwendet – „30 Masken, 30 Bilder und ein großes Wandgemälde“, strahlt Michaela Placzek stolz, „und natürlich die Fledermäuse selbst. Für die Kinder ist es toll, so ein echter Teil der Festspiele zu sein.“



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