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Neuer Bootsanleger am Bischofssee

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Beim Durchtrennen des Bandes (v.l.): Sven Sacknieß (Touristenverein Bosau), Elke Glau-Koll (Plöner Motorschifffahrt), Bürgermeister Mario Schmidt, Günter Möller (AktivRegion).

Beim Durchtrennen des Bandes (v.l.): Sven Sacknieß (Touristenverein Bosau), Elke Glau-Koll (Plöner Motorschifffahrt), Bürgermeister Mario Schmidt, Günter Möller (AktivRegion).

Bosau (wh). „Was ist denn hier los?“ fragte Susanne Geiß, die sich mit ihrem Mann Walter auf einer der sieben neuen roten Bänke niedergelassen hatte, die seit kurzem auf den Wanderwegen Bosaus zum Verweilen einladen. Das Ehepaar aus Frankfurt, das seine Ferien zur Zeit in unserer Region verbringt, saß auf roter Bank Nr. 6 am Bischofssee und sah, wie immer mehr Bosauer Einwohner sich an und auf dem Bootsanleger einfanden, fröhlich plaudernd. Dann wurden die beiden Touristen Zeugen der feierlichen Einweihung des neuen Bootsanlegers und folgten interessiert der Rede von Bürgermeister Mario Schmidt, der sich freute, dass viele Bosauer zur Einweihung gekommen waren. Der Fähranleger Bosau wurde durch einen völligen Neubau so gestaltet, dass er nicht nur schön aussieht, sondern jetzt ist er auch für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehbehinderungen, ältere Menschen, Fahrräder und Kinderwagen gefahrloser und bequemer zu nutzen. „Wir wissen, dass die Fahrten über den großen Plöner See touristisch sehr bedeutsam sind“, sagte Bürgermeister Schmidt. Die Baukosten für den Fähranleger beliefen sich auf 38.900,00 Euro. Schmidt dankte Sponsoren und Förderern, wie zum Beispiel der Europäischen Union, die allein 16.470,00 Euro zusteuerte, sowie dem Tourismusverein für einen Beitrag von 1.500,00 Euro und der Plöner Motorschifffahrt für 1.000,00 Euro. Durch Auflagen („Wir mussten gefühlte fünf Meter tiefer bohren als veranschlagt“, sagte der Bürgermeister) waren die ursprünglich kalkulierten Kosten von 34.450,00 Euro nicht einzuhalten gewesen. „Aber jetzt freuen wir uns über den neuen Anleger!“, so Schmidt. Sven Sacknieß, Vorsitzender des Tourismusvereins Bosau, erläuterte die Bedeutung der „roten Bänke“. Wer auf diesen auf seinem Spaziergang durch Bosau Platz nimmt und auch noch den eigens dazu gedruckten Flyer liest, kann viel über die Geschichte Bosaus erfahren und hat die entsprechenden Landschaften beziehungsweise Gebäude dabei vor Augen. So zum Beispiel das Plöner Schloss, auf das der Blick von der Anlegestelle Bischofssee aus unweigerlich fällt. Andere „rote Bänke“ stehen am Bosauer Strand, an der „Brookschen Uferwiese“, am „Panoramaweg“, am „Tönniesweg“, am „Kleinen Warder“ sowie an der St-Petri-Kirche. Susanne und Walter Geiß, die Besucher aus dem Hessenland, versichern: „Wir wollen gerne noch einige rote, aber auch noch viele weiße Bänke in unserem Urlaub abwandern und zu Hause erzählen, wie schön sie ist, die Holsteinische Schweiz.“ Als das Ausflugsschiff mit dem Namen „Antje“ anlegte, beschlossen die Beiden: „Und eine Seefahrt machen wir auch noch!“



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