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Reden, Musik und ein Bürgerpreis

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Er war als Gründungsmitglied dabei, als sich 1949 der DLRG-Ortsverband Malente formierte, er stand lange in der ersten Reihe und bis heute ist er mit Rat und Tat für seinen Verein da: Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Norbert Kügler auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Malente mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet. Bürgermeisterin Tanja Rönck und Laudator Bürgervorsteher Rainer Geerdts gratulierten dem Geehrten, der seiner Frau Helga dankte.

Er war als Gründungsmitglied dabei, als sich 1949 der DLRG-Ortsverband Malente formierte, er stand lange in der ersten Reihe und bis heute ist er mit Rat und Tat für seinen Verein da: Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Norbert Kügler auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Malente mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet. Bürgermeisterin Tanja Rönck und Laudator Bürgervorsteher Rainer Geerdts gratulierten dem Geehrten, der seiner Frau Helga dankte.

Bad Malente-Gremsmühlen (wh). Die Gemeinde Malente und die Wirtschaftsvereinigung hatten zum Neujahrsempfang im Kursaal geladen, und rund 150 BürgerInnen und Personen aus dem öffentlichen Leben kamen. Ein buntes Programm bot einen Mix aus fröhlichen und feierlichen Reden, für die Bewegung der Lachmuskeln waren mit plattdeutschen Döntjes und Sketchen Mitglieder der Lenter Gill zuständig, das junge „Talente-Malente-Solo-Vocalensemble“ unter Leitung von Eva Monar erfreute mit Klaviermusik und Gesang.
Der neue Kreispräsident Harald Werner überbrachte in seiner Rede die Grüße von Landrat Sager. Sein Wunsch: Bürger und Politiker sollten wieder mehr Vertrauen zueinander haben. Großes Lob zollte Bürgermeisterin Tanja Rönck in einem Jahresrückblick den Beteiligten am Projekt „Malente 2030“, zu denen auch viele Jugendliche gehörten. Sie hob auch die Leistung von Ehrenämtlern hervor, deren gemeinnützige Tätigkeit sie als „sozialen Kitt“ bezeichnete.
Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs stand die Verleihung des Bürgerpreises 2019 an den Malenter Norbert Kügler (82). Der Preisträger ist seit 68 Jahren in der DLRG aktiv. Man kennt ihn in der Schwimmhalle seit deren Eröffnung im Jahr 1975, und heute noch immer als geduldigen Schwimmlehrer für Erwachsene. Fast 40 Jahre war Kügler in Lübeck als Verpackungsingenieur tätig. 1948 trat er in den TSV Malente ein, er spielte Fußball von der Knabenmannschaft bis zur Altliga, danach war er unter anderem von 1974 bis 1979 2. Vorsitzender des größten Vereins in Malente. 1949 wurde der Ortsverband der DLRG Malente gegründet, Norbert Kügler war als Gründungsmitglied mit dabei.
1951 übernahm er die Schwimmausbildung von Kindern aus dem ehemaligen Kinderheim Hamburg in der Diekseebadeanstalt. 1955 wurde er (19 Jahre alt) Technischer Leiter der DLRG. Ab 1983 führte er die DLRG Malente als 1.Vorsitzender bis 2003. Als Ehrenmitglied ist er weiterhin mit Rat und Tat zur Stelle - in einem Verein, der neben der schwimm-sportlichen Betätigung der Mitglieder eine Vielzahl von Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern ausgebildet hat.
Kügler, der selbst Rettungsschwimmer ist und bei Wettbewerben sehr erfolgreich war, hat den Leitsatz: „Jeder kann Schwimmen lernen“. Auch Menschen mit körperlichen Behinderungen besuchen seine Kurse. Sprachbarrieren zwischen ihm und ausländischen Schwimmschülern gibt es nicht.
Zu Küglers Verdiensten gehört, dass die DLRG Malente anlässlich der Olympischen Spiele 1972 in Kiel-Schilksee eine Bootsgruppe eingerichtet hat, die sich um die Regattasicherung der Spiele kümmerte. Norbert Kügler war einer ihrer ersten Bootsführer.
Auch die Einführung des Inselschwimmens im Dieksee vor 40 Jahren geht auf seine Initiative zurück. Rainer Geerdts, der die Laudatio hielt und die Liste der aufgeführten Leistungen Küglers als „unvollständig“ bezeichnete, nannte den Preisträger Norbert Kügler einen „Rettungsschwimmer aus Leidenschaft“. - Eine andere Passion Küglers ist die Philatelie. Im Verein der Briefmarkenfreunde Malente/Eutin, dem er seit 1974 angehört, ist er seit 1988 Erster Vorsitzender und organisiert immer noch die monatlichen Tauschtage und den jährlichen Großtauschtag.
Norbert Kügler dankte für die Auszeichnung in bewegten Worten, dankte vor allem seiner Frau Helga, die ihn stets in seinem ehrenamtlichen Engagement unterstützt habe, und sagte unter dem Beifall der Besucher: „Eigentlich müsstest Du hier stehen!“



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