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Schutz und Schirm für den „Apothekergarten“

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Doppelt hält besser:  Wasser für die Ringelblumen von oben und aus der Gießkanne. So beginnt Bürgermeister a.D. Klaus-Dieter Schulz (r.) symbolisch seine Schirmherrschaft über den Heil- und Giftpflanzengarten (HGG), assistiert von Martin Klehs, Susanne Müller-Rubelt und Brigitta Herrmann (v.l.).

Doppelt hält besser: Wasser für die Ringelblumen von oben und aus der Gießkanne. So beginnt Bürgermeister a.D. Klaus-Dieter Schulz (r.) symbolisch seine Schirmherrschaft über den Heil- und Giftpflanzengarten (HGG), assistiert von Martin Klehs, Susanne Müller-Rubelt und Brigitta Herrmann (v.l.).

Eutin (wh). Einen Einstand als „Schirm“-Herr im buchstäblichen Sinne hatte Bürgermeister a.D. Klaus-Dieter Schulz, als er am Samstag im Küchengarten des Eutiner Schlosses offiziell die Schirmherrschaft über den Heil- und Giftpflanzengarten übernahm; es regnete in Strömen, das symbolische Angießen wurde von „oben“ kräftig unterstützt und somit gleichsam zur „Taufe“ für den neuen Garten-Gewährsmann. Der Küchengarten, der im vergangenen Jahr zur Landesgartenschau revitalisiert wurde, ist auch weiterhin ein ganz besonderer Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste. Der Heil- und Giftpflanzengarten (HGG) mit seinen speziellen Pflanzen und Kräutern bleibt erhalten und wird von engagierten EhrenamtlerInnen gepflegt. Klaus Dieter Schulz sagte, ihm sei dieser Küchengarten und dessen Fortbestehen auch nach der Landesgartenschau ein Anliegen gewesen. Daher habe er zugesagt, als man ihn bat, die Schirmherrschaft über Calendula, Küchenschelle & Co. zu übernehmen. Und so gestand er am Samstag mit sichtlicher Begeisterung: „Ich gebe gerne meine Unterstützung; ich bin dabei!“ Susanne Müller-Rubelt sagte als Sprecherin der EhrenamtlerInnen für den Heil- und Giftpflanzengarten (der während der LGS „Apothekergarten“ genannt wurde): „Unser Garten liegt mir persönlich besonders am Herzen, weil in ihm Kräuter wachsen, deren Bestandteile als Ausgangssubstanz für viele wertvolle pflanzliche und homöopathische Arzneien verwendet werden.“ Sie lobte Ex-Bürgermeister Schulz, dass er den Mut gehabt habe, die Landesgartenschau nach Eutin zu holen. Die LGS habe maßgeblich dazu beigetragen, dass der „Apothekergarten“ in der heutigen Form existiere. „Wir Ehrenamtlerinnen im HGG freuen uns sehr über Ihre Ernennung zu unserem Schirmherrn!“ Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Bürger-Stiftung Ostholstein, würdigte die Arbeit der ehrenamtlichen „GärtnerInnen“ und betonte, der Begriff „Spende“ beziehe sich nicht immer auf „Geld“, sondern - wie im Falle der HelferInnen – auch auf „Zeit“. Brigitta Herrmann, Geschäftsführerin der Stiftung Schloss Eutin, schloss sich dem Dank an die EhrenamtlerInnen an - „für alle Aktivitäten, die Sie auf die Beine gestellt haben“.



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