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„Wir wollen niemals auseinander geh‘n“

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Zur Freude des Gala-Publikums entlockte Mario Würz den beiden Kindern Heidi Brühls im Interview manche Geschichte über ihre Kindheit und ihre Mutter.

Zur Freude des Gala-Publikums entlockte Mario Würz den beiden Kindern Heidi Brühls im Interview manche Geschichte über ihre Kindheit und ihre Mutter.

Bad Malente-Gremsmühlen (wh). Den 75. Geburtstag der 1991 verstorbenen Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin Heidi Brühl, die die Rolle der „Dalli“ in den Immenhof-Filmen spielte, ließ sich Mario Würz, einer der größten Fans und Erinnerungsbewahrer der legendären Immenhof-Filme, nicht entgehen. Der Betreiber des Immenhof-Museums in Malente lud zum vierten Mal zu einer Gala; diesmal in den Uwe-Seeler-Fußballpark, und viele Fans und einige Ehrengäste fanden sich ein, und zwar nicht nur zum Geburtstag ihres Lieblingsstars, sondern auch zur Immenhof-Preisverleihung an bekannte Künstler aus den Bereichen Film und Fernsehen.
 
So bekamen den Preis in Form einer Pony-Skulptur Josefine Preuß als beste Hauptdarstellerin in „Das Sacher“, Sinje Irslinger (die nicht persönlich zur Gala kommen konnte) als beste Nachwuchsdarstellerin für die Serie „Armanns Geheimnis“, Gesine Cukrowski als beste Hauptdarstellerin für den Inga-Lindström-Film „Familienbande“. Einen Ehrenpreis bekamen Claudia Rieschel und Horst Janson. Unter den Ehrengästen begrüßte Mario Würz, der Initiator der Veranstaltung, mit sichtlicher Freude die Kinder von Heidi Brühl: Tochter Nicole Brühl-Halsey sowie Sohn Clayton Halsey. Die Brühl-Kinder erzählten im Interview mit Mario Würz einige Geschichten „aus einer bewegten Kindheit“. Beide sorgten für einen Höhepunkt der Veranstaltung, indem sie im Duett den Titel „Wir wollen niemals auseinander geh’n“ sangen, jenen 1959 von Michael Jary für Heidi Brühl komponierten Titel, der als Schallplattenaufnahme in Deutschland ein Nummer-eins-Hit war. „Damals konnten wir ihn nicht mehr hören“, gestand Nicole Brühl-Halsey, „aber heute ist es eine schöne Erinnerung“, fügte sie wehmütig lächelnd hinzu. Das Publikum staunte über Nicoles schöne Stimme, da sie ja gar keine professionelle Sängerin ist, sondern sich dem Schreiben von Kinderbüchern verschrieben hat. Der Bass von ihrem Bruder Clayton, der sie auf der Gitarre begleitete, bildete einen wohltönenden Kontrast zu ihrer Stimme. Manche im Publikum meinten, ihre Stimme ähnele doch sehr der ihrer Mutter Heidi Brühl. Wie sehr die Fans der Immenhof-Filme so etwas wie eine große Familie sind, wurde deutlich, als die wegen Krankheit abwesende Christiane König per „Telefonkonferenz“ zur Gala zugeschaltet wurde und man ihr ein Geburtstagsständchen brachte. Die heute 85jährige Schauspielerin spielte in dem Film „Die Mädels vom Immenhof“ die ältere Schwester der beiden Hauptdarstellerinnen Heidi Brühl und Angelika Meissner. Sie war 2015 beim Jubiläumswochenende - 60 Jahre Immenhof-Filme - in Malente dabei und versprach, zur Einweihung des „Immenhofs“, alias Gut Rothensande, in zwei Jahren wieder dabei zu sein. (Eine Einstellung, die die optimistische Grundstimmung der Immenhof-Ära widerspiegelt.) Die Band Bitter Lemon sorgte für den musikalischen Hintergrund der Gala. Am darauffolgenden Tag, dem vergangenen Sonntag, besuchten die Ehrengäste das Immenhof-Museum in Malente, wo sie in einer Sonderausstellung des 75.Geburtstags von Heidi Brühl gedenken konnten.



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