Reporter Eutin

Jackys tierisch aufregender Weihnachtsausflug

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Aufregende Feiertage bereitete Jacky seinem Frauchen und der Nachbarschaft.

Aufregende Feiertage bereitete Jacky seinem Frauchen und der Nachbarschaft.

Eutin (aj). Es ist eine Geschichte, die zu Herzen geht: Vier Tage lang war der Eutiner Jack-Russel-Terrierrüde Jacky unterwegs, während daheim sein Frauchen und Freunde um ihn bangten. Was genau passiert ist, hat Nachbarin Marina Laskowski aus Jackys Perspektive aufgeschrieben. Wir sagen „Danke!“ und teilen diese besondere Story sehr gern mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser:
„Ich heiße Jacky, bin ein fast vierzehn Jahre alter Jack-Russel-Terrier und habe mein Frauchen fast vier Tage lang über Weihnachten in Angst und Schrecken versetzt. Sie musste nämlich an den Feiertagen arbeiten und ich war bei einem Bekannten in Bad Malente-Gremsmühlen, der mit mir spazieren gehen wollte. Allerdings nutzte ich die Chance auf ein Abenteuer, da ich ohne Leine unterwegs war. Am ehemaligen Intermar-Hotel an der Baustelle, wo eine neue Brücke gebaut wird, gab ich Gas und weg war ich - wie vom Erdboden verschluckt! Ich hatte aber einfach nur mal Lust, mit dem Zug zu fahren und gesellte mich am Bahnhof zu zwei jungen Mädchen, die auch in den Zug einstiegen. In Bad Schwartau endete leider die Fahrt, mit den Mädchen stieg ich aus und spazierte erst einmal über den Weihnachtsmarkt, denn ich hatte ja auch schon Hunger. Doch es gab nichts zu fressen für mich. So ruhte ich mich kurz aus, aber ich bin ja nicht bange und heftete mich dann an die Fersen einer Familie, die mich - meiner freundlichen Art sei Dank - mit nach Hause nahm. Dort blieb ich für drei Tage und Nächte und sie wollten mich schließlich adoptieren. Vorher sollte ich aber beim Tierarzt untersucht werden. Der Veterinär in Bad Schwartau war im Urlaub, deshalb ging es nach Timmendorfer Strand, wo ein Kollege Dienst hatte. Dort wurde ich nach einem Chip abgesucht. Der Tierarzt wurde fündig. Über das Haustierregister der Tierschutzorganisation Tasso war ich ja schon als vermisst gemeldet und so konnte mein Frauchen schnell informiert werden. Sie holte mich gleich ab - das war eine Freude! Der lieben Familie aus Bad Schwartau danke ich für die liebevolle Betreuung und hoffe sehr, dass sie bald auch so einen lieben Hund wie mich im Tierheim kennenlernt und mitnehmen kann. Bei uns zu Hause und in der gesamten Nachbarschaft ist wieder Ruhe eingekehrt und alle sind froh, dass ich wohlbehalten wieder da bin. Ich habe seither Leinenzwang, denn so eine schlimme Zeit voller Ungewissheit möchte niemand noch einmal erleben. Ich wünsche allen ein tierisch frohes neues Jahr!“



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