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Knorr´s Beutel-Birke - ein Heiligenhafener gegen Umweltverschmutzung

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Heiligenhafen. (do) Gemütlich schaltete Wolfgang Knorr durch das Abendprogramm des Bayrischen Regionalfernsehens, als ihm plötzlich eine Idee präsentiert wurde, die er hier in Heiligenhafen nun gerne vorantreiben möchte: „Knorr´s Beutel-Birke“. Das Konzept ist einfach und doch so effektiv, dass es beispielsweise Christel Georgi, Filialleiterin der Sparkasse Heiligenhafen sofort überzeugt hat. An verschiedenen Geschäften werden die „Beutel-Birken“ ausgestellt, an ihr hängen Leinen- Beutel, ob für den schnellen Einkauf oder jegliche Besorgung - ein umweltschonender Leinen-Beutel ist zur Hand. „Nicht ganz ohne Gegenleistung“, beschreibt Wolfgang Knorr den weiteren Prozess und fährt fort: „Wenn jemand zu Hause noch Beutel liegen hat, kann er sie gerne an die Birke hängen oder derjenige, der sich einen Beutel genommen hat, hängt bei der nächsten Gelegenheit wieder einen sauberen, gut erhaltenen Leinen-Beutel an den Baum. Es entsteht ein Kreislauf. „Das ist ja pfiffig! Ich habe bestimmt 40 Beutel in der Schublade!“, wirft eine Sparkassen-Kundin ins Gespräch. Nach diesem Prinzip müssen weder neue Leinen-Beutel produziert, noch schädliche Plastiktüten erstanden werden, die dann unter Umständen beispielsweise im Meer landen. Aktuell findet man die Beutel-Birken bei Blumen Knorr, im Kaufhaus Stolz, bei Optiker Kuck-Mal und eben im Eingangsbereich der Sparkasse. Christel Georgi ist begeistert: „Wir unterstützen das Projekt selbstverständlich. Es passt nicht nur gut zur Naturverbundenheit unserer Sparkassen-Stiftung, wir sind grundsätzlich gegen weitere Umweltverschmutzung durch Plastiktüten.“, erklärt Georgi. Interessierte Geschäfte der Stadt können sich gerne bei Wolfgang Knorr unter Tel.: 0175- 2447950 melden, denn er hat noch einige baubereite Birken liegen und wünscht sich eine Teilnahme vieler Geschäfte, um dem Plastikmüll den Kampf anzusagen. „Es wäre natürlich erfreulich, wenn es Knorr´s Beutel- Birke über die Landesgrenzen hinaus schafft und wir so etwas gutes für die Umwelt unternehmen können.“, so seine abschließenden Worte.


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