Reporter Fehmarn

No Phuture siegt beim 66-Meilen Kettcar-Rennen in Geschendorf

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Was vor 10 Jahren, aus der Laune von ein paar Großenbroder Vätern mit dem Reggae-Racer Team entstand, setzt die Großenbroder Jugend, unter der Organisation von Jan Prüssing-Peters siegreich fort. So gingen am vergangenen Samstag für das Team No Phuture aus Großenbrode an den Start: Jan, Sönke, Levke und Henri Prüssing-Peters, Anni und Lasse Koch, Phil Baumgarn, Finn Remus, Max-Leon Goldau, Jannes Pfützenreuter, Max-Oliver Ickes, Steven Grell, Mattis Müntz, Phillip Neuenfeld, Luna Harder, Pepe und Joke Kissing, Anna-Lea und Lara-Marie Pietsch, Mats Peer Knöfler und Flemming Uwis. Als Teamältester, so sahen es die Regularien vor, eröffnete Jan Prüssing-Peters das Rennen und konnte den Start für das Team gewinnen. Zügige, kontrollierte und gut organisierte Fahrerwechsel hielten das Team an der Spitze von insgesamt 5 Mannschaften. Als dann nach knapp 4 Stunden die Lenkstange des Kettcars abriss, kam das junge Team kurzweilig aus dem Takt. Doch vier „alte Hasen“ von den Reggae-Racer´n, die sich eigentlich dem Team „All-Stars 2017“ angeschlossen hatten, und auch voll im Rennmodus waren, nahmen sich der Reparatur des Teamkettcars an. Überbrückt wurde mit einem Ersatzkettcar. Dank einem Ersatzteil aus dem Team „Geschendorfer Piraten“ , konnte dann das Rennen aber wieder auf dem Teamkettcar fortgesetzt werden. No Phuture hatte einen Platz eingebüßt, kämpfte sich aber wieder souverän an die Spitze und konnte so mit 13 Runden Vorsprung auf die „Dorfraketen“ den Sieg für sich entscheiden. Maßgeblich beteiligt an diesem, waren aber nicht nur die Fahrer und das spontane Reparaturteam. Marje Harder und Lisa Angelo hielten mit Getränken und Obst die Fahrer bei Laune und Kraft. So konnte das Team No Phuture nach 66 Meilen, = 106,22 km, = 586 Runden, knapp 6 Stunden und 30 Minuten Fahrzeit, diversen Regenschauern und einer Notreparatur, schlammbehaftet und erschöpft, aber überglücklich den Pokal entgegen nehmen.


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