Theater in der Stadt - Kulturservice

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Gesche Muchow

Politik-Nachwuchs warb um Mitstreiter

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Die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments beantworteten die Fragen der anderen Schüler.

Die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments beantworteten die Fragen der anderen Schüler.

Neustadt. Am vergangenen Mittwochmorgen herrschte großer Andrang in der Aula der Jacob-Lienau-Schule.
 
Dort präsentierten sich die Mitglieder des Kinder und Jugendparlaments interessierten Schülern und machten Werbung für ihre Tätigkeit. Auch Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider war gekommen, um einen kleinen Einblick in die Arbeit der jungen Politiker zu geben. „In der Stadtverordnetenversammlung sitzen mehrheitlich ältere Männer, die manchmal gar nicht so genau wissen, was die Kinder und Jugendlichen brauchen“, so die Verwaltungschefin. Und auch der Kinder- und Jugendberater Andreas Adler bekräftigte: „Die Arbeit der Mitglieder ist sehr wichtig, da sie bei vielen Entscheidungen der Stadt gefragt werden und wirklich mitgestalten können. Das ist wirklich gelebte Demokratie“. Dies zeigen auch die tollen Ergebnisse, die das Parlament vorzuweisen hat. Unter anderem haben die Mitglieder dafür gesorgt, dass der neue Skaterpark umgesetzt wurde. Aber auch bei der Gestaltung von Spielplätzen oder der Entwicklung von Bebauungsplänen sind die Parlamentarier gefragt.
 
Interessierte können sich entweder direkt bei Andreas Adler oder im Internet unter www.neustadt-jugend.de informieren. (gm)
 
Fakten zum Kinder- und Jugendparlament
Nächste Wahl: 28. und 29. Mai 2018
Wahldauer: 2 Jahre
Sitzungen: 1 x im Monat
Alter: 10 bis 17 Jahre
Infos: www.neustadt-jugend.de
 


Gesche Muchow

Wichtige B-Pläne auf den Weg gebracht

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Das Müllheizkraftwerk (Archivbild).

Das Müllheizkraftwerk (Archivbild).

Neustadt. Am vergangenen Donnerstagabend hatten sich die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses unter anderem gleich mit zwei besonders arbeitsintensiven Bebauungsplänen (B-Pläne) zu beschäftigen.
 
Wie Ausschussvorsitzender Volker Weber (SPD) erläuterte, sei Anlass für die Aufstellung des B-Planes Nr. 80 (beiderseits des Industrieweges), dass der ursprünglich geltende B-Plan 71 im Zuge des Normenkontrollverfahrens im Jahr 2010 vom OVG Schleswig für unwirksam erklärt worden sei, da die Stadt mit dem B-Plan nicht nur eine befürchtete Erweiterung des Müllheizkraftwerkes (MHKW) verhindert, sondern auch die Fortsetzung des Betriebs des MHKW in seiner bisherigen Form auf längere Sicht in Frage gestellt habe.
 
Der Entwurf des neuen Plans, dem die Ausschussmitglieder einstimmig zustimmten, berücksichtigt unter anderem die Interessen des Betreibers des MHKW an der Durchführbarkeit von Erneuerungen, Modernisierungen und Anpassung an strengere Umweltstandards. Die Befürchtung vieler Bürger, dass mithilfe des neuen Planes nun doch einer Erweiterung des Kraftwerkes Tür und Tor geöffnet werden könnte, nahm Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Böckenhauer zum Anlass, um zu diesem B-Plan eine zeitnahe Einwohnerversammlung zu beantragen.
 
Wie Bauamtsmitarbeiter Conrad Rieger erläuterte, sei mit dem B-Plan eine Erweiterung und Änderung der vorhandenen Abfallverwertungsanlage nur nach Maßgabe von engen Regelungen zulässig.
 
Unter anderem dürfe die Höhe baulicher Anlagen 23 Meter über dem unteren Bezugspunkt nicht überschreiten, da dies anderenfalls als städtebaulich unverträglich anzusehen sei (entspricht der gegenwärtigen Höhe des bestehenden Kesselhauses). Damit sei die vom Betreiber in Aussicht gestellte mögliche Erhöhung des Kesselhauses um circa 15 Meter durch den neuen B-Plan nicht abgedeckt. Die Aufstockung des bestehenden Müllbunkers um 3 Meter befinde sich hingegen im Rahmen des Planes, so Rieger.
 
Zudem wies Conrad Rieger darauf hin, dass in dem B-Plan weder die Übernahme von detaillierten Emissionsgrenzwerten, noch die Festsetzung von strengeren Werten planungsrechtlich möglich seien, da es sich hierbei nicht um städtebauliche Aspekte handele, sondern um solche, die auf Grundlage des BImSchG von der Fachbehörde, dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, geprüft werden.
 
Außerdem stand wieder einmal der B-Plan Nr. 82 (Heisterbusch) auf der Tagesordnung, der erneut öffentlich ausgelegen hatte und dessen Entwurf von den Ausschussmitgliedern ebenfalls einstimmig gebilligt wurde. Hier konnte Conrad Rieger in seinen Erläuterungen eine offensichtlich große Sorge vieler Anwohner schnell ausräumen. So sei es nicht richtig, dass nur durch die Aufstellung des B-Planes Küstenschutzgesichtspunkte zum Tragen kämen, diese gelten auch ohne B-Plan im Rahmen von § 34 BauGB. Das Bauverbot an Steilufern und innerhalb eines Bereiches von 50 Metern landwärts der oberen Böschungskante bestehe damit. Es gebe aber Ausnahmen von den beschriebenen Nutzungsverboten, wenn keine Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit, insbesondere der Belange des Küstenschutzes oder der öffentlichen Sicherheit zu erwarten sind. Diese Vorgehensweise habe auch das LKN auf Anfrage des Neustädter Bauamtes bestätigt. (gm)


Petra Remshardt

Ein Trio wider Willen

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Trio „Les Troizettes“.

Trio „Les Troizettes“.

Neustadt. Am Sonntag, dem 18. März um 11 Uhr findet im Rahmen der Neustädter Kulturmatineen ein Konzert mit dem Trio „Les Troizettes“ im Theatersaal statt. Die Zuhörer erleben ein ungewöhnliches Konzert voller Überraschungen und mit den schönsten Evergreens der Klassik, angefangen beim leidenschaftlichen ungarischen Tanz von Brahms, dem Frühlingswalzer von Strauß, eine ungewöhnliche kleine Nachtmusik, der Humoreske von Dvorák, Kreislers schönsten Walzer und noch vieles mehr. Wer sagt, dass Musikerinnen keine Oper aufführen können? Diese Drei beweisen auf amüsante Weise das Gegenteil. Und bei Monti‘s Csárdás zeigt sich dann, wer am schnellsten den Bogen schwingt.
Was tut eine Geigerin mit einer widerspenstigen Pianistin, die sie nicht begleiten will, weil sie sich für ein Solokonzert engagiert glaubt? Wie geht man mit einer cholerischen Cellistin um, die sich nicht mit ihrer Bassstimme begnügen will, sondern lieber Opernarien schmettert? Diese und andere unvorhergesehene Ereignisse sorgen an dem Morgen für Trubel. Aber immer wieder ziehen sich die drei Musikerinnen mit humorvollen Wortgefechten und musikalischen Feuerwerken elegant-virtuos aus der Affäre. Der Eintritt ist frei. (red)


Petra Remshardt

Achtung: Programm-Änderung Neustädter Kulturmatinee am 18. März

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Neustadt. Das Programm „Humoristisches Konzert“ mit dem Musik-Kabarett-Trio „Les Troizettes“ am Sonntag, dem 18. März um 11 Uhr im Neustädter Theatersaal wird aus Krankheitsgründen durch ein Soloprogramm „Chopin und Debussy - zwei Poeten des Klaviers“ mit Isabelle Engelmann (Pianistin vom Trio „Les Troizettes“) ersetzt. Es wird um Beachtung und Verständnis für diese Programmänderung gebeten.
Die Pianistin Isabelle Engelmann spielt ausgesuchte Werke dieser beiden großen Komponisten. Sie erzählt in ihren Moderationen die Besonderheiten ihres Schaffens und bringt mit amüsanten Anekdoten Einblicke in deren Leben.
Beide waren sie Revolutionäre des Klavierklangs, die ihre Zeitgenossen mit ihrer neuen Klavierkunst in Erstaunen versetzten. Chopin beschränkte sich in seinem Schaffen komplett auf das Klavier, durch ihn wurde die Fülle der Farben am Klavier ebenso groß wie die des Orchesters. Tatsächlich wird Chopin als der Schöpfer der modernen Klaviermusik gesehen. Claude Debussy sagte von ihm: „Chopin ist von allen der Größte, allein mit dem Klavier hat er alles schon entdeckt.“ Gänzlich eingenommen von Chopins Methode spielte Debussy mit einer ebenso unvergleichlichen Sensibilität im Anschlag.
Wie kein zweiter Pianist erzielte er eine außergewöhnliche Ausdruckskraft, indem er mit einer nachdrücklichen Sanftheit über die Tasten glitt. Dies machte Debussys individuelle Technik aus. Hier lag der Schlüssel zum Geheimnis, zu der pianistischen Rätselhaftigkeit seiner Musik.
Der Eintritt ist frei. (red)


Petra Remshardt

Anzeige: Musikalisch-komödiantische Leckerbissen mit dem Trio „Bidla Buh“

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Neustadt. Am Freitag, dem 23. März um 20 Uhr ist das Trio „Bidla Buh“ mit dem Programm „Sekt, Frack und Rock’n’Roll zu Gast im Neustädter Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule. Der Name ist Programm: Die drei hanseatischen Vollblutmusiker Hans Torge, Ole und Frederick präsentieren in prickelnder Laune und mit vortrefflicher Eleganz ein knallbuntes Potpourri musikalisch-komödiantischer Leckerbissen. So mutiert das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker zum Kniebeugen-Fitnesstest auf drei Blasebalgen und Mozarts „Rondo alla Turca“ schwingt sich auf Vibraphon, Tuba und Gipsy-Gitarre in atemberaubendem Tempo zum rasselnden Säbeltanz empor. Völlig überraschend erscheint da Stargast Johnny Cash und singt zu knarrendem Banjo im Esslöffel-Rhythmus einen Country-Song für Susanne aus Hamburg-Pinneberg. Bidla Buh tritt seit Jahren erfolgreich im Rahmen des Schleswig-Holsteinischen Musikfestival auf.
 
Apropos Frauen: „Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ buhlen die drei ungleichen Brüder von Bidla Buh im Ghetto-Slang oder auf Sächsisch um die Gunst der schönsten Dame aus der ersten Reihe und lassen einen heißblütigen Piazzolla-Tango in einem völlig neuen Gewand erscheinen. Ganz nebenbei wird dann noch das Geheimnis der Herkunft des Gruppennamens „Bidla Buh“ gelüftet, während das australische Kammermusik-Ensemble „Ah-Ze-De-Ze“ zu einem philosophischen Diskurs über die Sinnhaftigkeit einer Autobahnfahrt einlädt.
 
Die Show der drei Tausendsassas bewegt sich dabei stets abseits musikalischer Trampelpfade: überraschend, musikalisch virtuos und manchmal auch ein wenig skurril. Wenn sich nach tönendem Wettstreit von sage und schreibe acht Trompeten die Stars der deutschen Popmusik zum Stelldichein am Miniatur-Klavier treffen, wenn selbst eine trostlose Einkommenssteuererklärung hingebungsvoll besungen wird und bei der finalen Kaktus-Funk-Party Soul-Legende James Brown höchstpersönlich den Brüderzwist auf der Bühne beendet, dann ist das Musik-Comedy vom Allerfeinsten. Frei nach dem Motto: Sekt, Frack und Rock ’n’ Roll!
 
Eintrittskarten sind erhältlich beim Kulturservice, Neustädter Rathaus, Zimmer 10, Am Markt, Tel. 04561/619321, bei der Agentur Haase, Tel. 04561/8585 oder bei der Tourist-Info Eutin. Kartenbestellung per E-Mail unter gnellies@neustadt-holstein.de oder online buchen (www.stadt-neustadt.de/theater). Die Eintrittspreise liegen zwischen 23 und 29 Euro. Die Abendkasse öffnet ab 19.00 Uhr. (red)


Petra Remshardt

Ergebnisse der Bürgermeisterwahl im Netz

Neustadt. Am Sonntag, dem 4. März findet in Neustadt die Wahl einer neuen Bürgermeisterin beziehungsweise eines neuen Bürgermeisters statt. Viele Wähler werden gespannt auf das Ergebnis sein. Deswegen bietet die Stadtverwaltung an, die Auszählung der Stimmen im Internet zu verfolgen unter www.stadt-neustadt.de/. Hier kann man unter „Informationen der Stadt Neustadt in Holstein zur Wahl einer Bürgermeisterin oder eines Bürgermeisters am 4.3.2018 und einer eventuellen Stichwahl am 18.3.2018“ den Button „Wahlergebnisse“ anklicken. Außerdem ist ab 18.15 Uhr der Sitzungssaal im Rathaus für die Öffentlichkeit zugänglich, dort wird das Ergebnis der Stimmenauszählung auf eine Leinwand übertragen. Mit einem vorläufigen amtlichen Endergebnis wird gegen 19 Uhr gerechnet. (red)


Gesche Muchow

Die Bürgermeisterkandidaten im Interview

Neustadt. Am kommenden Sonntag, dem 4. März ist Bürgermeisterwahl. Wir wollten die drei Kandidaten Verena Jeske, Dr. Hans Marenbach und Mirko Spieckermann noch einmal etwas besser kennenlernen und trafen uns mit ihnen an ihren Lieblingsorten in Neustadt. Alle drei antworteten bereitwillig auf alle unsere Fragen. Neben beruflicher Qualifikation und Kompetenz waren die Themen breit gefächert und wir erfuhren auch viele interessante persönliche Dinge über die Kandidaten. So verrieten sie uns unter anderem, wo sich ihr Lieblingsort in Neustadt befindet, was sie an ihrem ersten Arbeitstag im Rathaus machen würden und wie ihr bester Freund sie beschreiben würde.
 
Alle drei Interviews in voller Länge finden Sie online unter www.der-reporter.de. (gm)


Gesche Muchow

Schülerreporter befragten Bürgermeisterkandidaten

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Dr. Hans Marenbach, Mirko Spieckermann und Verena Jeske (v. lks.) standen den Schülerreportern Rede und Antwort.

Dr. Hans Marenbach, Mirko Spieckermann und Verena Jeske (v. lks.) standen den Schülerreportern Rede und Antwort.

Neustadt. Die Schülerzeitungs AG der Jacob-Lienau-Schule traf die drei Bürgermeisterkandidaten. Aufgabe für die drei war es, einen Gegenstand mitzubringen, der für sie bezeichnend oder wichtig ist. Nach einer Vorstellungsrunde ging es dann mit einer Kleingruppe zum Interview für das ein dreiseitiger Fragebogen auszufüllen war. Neben einem persönlichen Eindruck lernten die Schüler auch etwas über die Aufgaben eines Bürgermeisters. Außerdem bekamen sie den Hinweis, dass sie sich selbst im Kinder- und Jugendparlament einbringen können.
 
Verena Jeske (Motto: „Anpacken!“):
„Ich habe einen Gegenstand mitgebracht, der mir momentan ganz wichtig ist. Das ist tatsächlich mein Handy. In meinem Handy habe ich zum einen meinen Terminplan drin, der ganz wichtig ist, weil ich ganz viele Termine habe in Neustadt. Dann fotografiere ich sehr sehr gerne. Als ich mir dieses Handy ausgesucht habe, habe ich es ausgesucht, weil es eine sehr gute Kamera hat. Damit bin ich jetzt in Neustadt ganz viel unterwegs, wenn ich meine Flyer verteile. Und immer wenn ich ein schönes Fotomotiv sehe, dann fotografiere ich das. Teilweise stelle ich das z.B. auch bei facebook rein.
 
Dann gibt es noch einen weiteren Grund. Meine Familie wohnt ja noch im Süden von Hamburg, wir ziehen ja erst hierher. Ich bin ja Mama und habe zwei Söhne (8 und 2 Jahre) und damit ich mit meiner Familie Kontakt halten kann brauche ich gerade ganz doll dieses Handy. Dann bekomme ich z.B. Sprachnachrichten von meinem großen Sohn und auch mal ein Video geschickt von meinem kleinen Sohn. Deswegen ist das Handy gerade mein wichtigster Gegenstand.“
 
Dr. Hans Christian Marenbach (Motto: „Gestalten statt verwalten!“):
„Ich habe ein Büchlein mitgebracht. Das habe ich selber geschrieben. Was ich so im Beruf bisher gemacht habe, das ist ein bisschen schwer zu verstehen. Was ist ein Chef, was macht der in so kleinen oder mittleren Firmen? Wie geht’s da zu? Was bedeutet das, wenn man mit Wirtschaftsthemen zu tun hat, Schwierigkeiten hat oder besonders erfolgreich ist? Ich hab mal eine Geschichte genommen, die war wirklich ganz dramatisch. Da ging es darum, dass eine Firma fast Pleite gegangen ist und dann die ganze Familie in ganz große Schwierigkeiten geraten ist. Es wurde immer schwieriger, immer schwieriger, und am Ende hatte die aber ein gutes Ende. Und dann habe ich gedacht das ist so wichtig, das schreibe ich mal auf. Und der Titel: Über die Wupper gehen. Das ist, wo ich herkomme aus Wuppertal. Und das bedeutet so etwas wie über den Jordan gehen oder Pleite gehen. Das ist eine wahre Geschichte, aber die Personen sind erfunden.“
 
Mirko Spieckermann (Motto: „Ein Neustädter für Neustadt!“):
„Ich habe ein Handballtrikot mitgebracht, denn ich bin selbst Handballtrainer. Zuletzt war ich tätig beim ATSV Stockelsdorf. Ich habe eine A Jugendmannschaft trainiert, die in der Oberliga gespielt hat. Aber wir waren nicht die Besten. Wir haben die ganze Hinrunde jedes Spiel verloren. Das Gute war, dass wir es gemeinsam geschafft haben wieder die Kurve zu bekommen. Wir haben dann verschiedene Maßnahmen gemacht und sind richtig gut in die Rückrunde gestartet. 12. Platz war es zur Winterpause und wir haben es dann geschafft vierter zu werden.
 
Wir haben so toll zusammengearbeitet und zusammengehalten und haben immer an uns geglaubt und haben in einer ganz ganz hohen Einsatzbereitschaft es doch noch geschafft, vom Abstiegsplatz nachher auf Platz vier uns vor zu bewegen. Das bezeichnet mich auch so ein bisschen, dass ich sehr ehrgeizig bin und dass ich Spieler motivieren kann.“
 
Wollten Sie schon als Kind Bürgermeisterin / Bürgermeister werden?
Jeske: „ Nein.“
Dr. Marenbach: „Nein, ich will das erst jetzt werden.“
Spieckermann: „Nein. Aber vor ein paar Jahren habe ich mir bereits Gedanken dazu gemacht.“
 
Warum interessieren Sie sich dafür Bürgermeisterin / Bürgermeister zu werden?
Jeske: „Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen, gestalte gerne und ich könnte etwas für die Menschen die hier wohnen tun, als Bürgermeisterin.“
Dr. Marenbach: „Neustadt hat so viele spannende Aufgaben. Ich möchte meine Erfahrungen einbringen die ich überall in Deutschland gesammelt habe.“
Spieckermann: „Ich bin Neustädter und kenne die Menschen und die Stadt. Ich mag die Lebensqualität sowie das Wohn- und Freizeitangebot. Die Stadt hat viele tolle Aufgaben und Projekte, die ich angehen möchte.“
 
Welchen Bezug haben Sie zu Neustadt?
Jeske: „Ich habe hier eine Stieftochter (16 Jahre) und meine Schwiegermutter wohnt hier. Wir haben hier sehr viele Freunde. Wir fühlen uns hier wohl und ziehen hier hin.“
Dr. Marenbach: „Gute Freunde haben mich nach Neustadt i.H. eingeladen. Ich lebe gern mit meiner Frau und unserem Hund an der Küste.“
Spieckermann: „Ich bin ein gebürtiger Neustädter. Ich bin in Rettin aufgewachsen, in Neustadt in den Kindergarten und zur Schule gegangen und arbeite in Neustadt i.H.
 
Welche Bedeutung haben Kinder / Jugendliche in Neustadt i.H.?
Jeske: „Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Sie sind die, die hier später wohnen bleiben wollen. Das ist wichtig für Neustadt.“
Dr. Marenbach: „Kinder sind die Zukunft. Deshalb braucht Neustadt Kindergärten, Schulen, Kinderbetreuung, Kultur und Freizeitangebote.“
Spieckermann: „Die Kinder, Jugendliche und Heranwachsende liegen mir ganz besonders am Herzen. Die Zukunft seid IHR!“
 
Was wünschen Sie sich von uns Kindern / Jugendlichen?
Jeske: „Ich wünsche mir, dass ihr fleißig lernt, hilfsbereit seid und euch für eure Mitmenschen interessiert.“
Dr. Marenbach: „Ich wünsche mir, dass ihr euren eigenen Lebensweg findet und mutig geht.“
Spieckermann: „Ich wünsche mir ganz viele tolle Ideen von Euch, die ich umsetzen möchte wie z.B. Spielplätze, Freizeitangebote und Kinderpartys.“
 
Was machen Sie um bekannt zu werden und wie sind Sie mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt?
Jeske: „Ich rede mit den Bürgern und gehe auf Veranstaltungen. Dann stehe ich auf dem Marktplatz, habe Plakate aufgehangen, Flyer entwickelt und verteilt. Ich habe eine homepage und bin auch auf facebook und instagramm.“
Dr. Marenbach: „Ich mache Werbung und besuche viele Menschen u.a. die Schule. Ich habe eine eigene Facebookseite und eine Internetseite und Werbematerial.“
Spieckermann: „Ich habe z.B. Wahlplakate aufgehängt, Flyer bei Firmen und Haushalten verteilt, Rosen am Valentinstag ausgegegben, Brötchen und Kaffee am Bahnhof ausgeschänkt. Ich habe die Bürgerinnen und Bürger zu hause aufgesucht, am Infostand mit vielen Menschen gesprochen und an vielen Veranstaltungen teilgenommen. Zusätzlich habe ich meine Facebookseite mit vielen Informationen.“
 
Vielen Dank für das Gespräch!


Gesche Muchow

Bürgermeisterin gibt Entwarnung

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Der Fehler ist glücklicherweise unerheblich.

Der Fehler ist glücklicherweise unerheblich.

Neustadt. Wie Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider am vergangenen Mittwoch dem reporter gegenüber mitteilte, wird sich der Fehler auf dem Stimmzettel zur Bürgermeisterwahl am 4. März, nicht auf die Gültigkeit der Wahl an sich auswirken.
 
Dort steht unter dem Namen des Kandidaten Dr. Hans Marenbach „Vorschlag der CDU-Fraktion“, richtig müsste es heißen „Vorschlag der CDU-Partei“ (der reporter berichtete). Entgegen erster Befürchtungen, werde der falsche Zusatz glücklicherweise keine Auswirkungen auf die Wahl haben. Dies hatte bereits eine erste Prüfung von Amtsleiter für gesellschaftliche Angelegenheiten Klaas Raloff ergeben, der diesen Formfehler als unerheblich einstufte, da er keine Auswirkungen auf die Wählerentscheidung haben dürfte.  Dies habe nun auch die Kommunalaufsichtsbehörde aus Eutin und das Innenministerium schriftlich bestätigt, teilte Bürgermeisterin und Wahlleiterin Dr. Tordis Batscheider dem reporter mit. Damit sei klar, dass ein Einspruch gegen das Wahlergebnis, der sich auf diesen Fehler beruft, keine Aussicht auf Erfolg hätte: „Es ist alles gültig. Sowohl die bereits abgegebenen Stimmen der Briefwähler als auch die weiteren Stimmabgaben, die noch folgen werden“, so die Verwaltungschefin erleichtert. (gm)


Gesche Muchow

Formfehler auf Wahlzettel zur Bürgermeisterwahl

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Ob der Fehler abstimmungsrelevant ist, soll nun die Kommunalaufsicht klären.

Ob der Fehler abstimmungsrelevant ist, soll nun die Kommunalaufsicht klären.

Neustadt. Wie bei der Hauptausschusssitzung am heutigen Dienstagnachmittag bekannt wurde, enthält der Wahlzettel zur Bürgermeisterwahl (am 4. März) einen formellen Fehler, der nun zu einer rechtlichen Überprüfung führte.
 
Wie Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider mitteilte, stehe auf dem Dokument fälschlicherweise, dass Kandidat Dr. Hans Marenbach von der CDU-Fraktion vorgeschlagen worden sei. Richtig muss es CDU-Partei heißen, da die Fraktion nur einen Teil der Partei darstellt.
 
Den Vertretern der CDU war dieser Fehler aufgefallen und sie hatten daraufhin die Wahlleiterin, Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider, informiert. Diese konnte nach einer rechtlichen Überprüfung Entwarnung geben und vermelden, dass der Zusatz Fraktion zwar tatsächlich einen Fehler darstelle, dieser ihrer Einschätzung nach wohl nicht abstimmungsrelevant sei, da er die Wähler in der Zuordnung des Kandidaten nicht verwirren dürfte. Gleichwohl bat CDU-Fraktionsvorsitzender Sebastian Schmidt darum, dass die Kommunalaufsicht um eine Einschätzung des Fehlers gebeten wird, da anderenfalls jeder Wähler die Möglichkeit hätte, gegen das Wahlergebnis vorzugehen und dadurch Kosten, Zeitverlust und schlimmstenfalls eine Neuwahl ausgelöst werden könnten.
 
Amtsleiter für gesellschaftliche Angelegenheiten Klaas Raloff führte hierzu aus, dass bei derartigen Fehlern der Erheblichkeitsgrundsatz gelte. Ob die Wahl rechtlich gültig war, könne jedoch erst nach der Wahl die Kommunalaufsicht prüfen. „Die Wahl läuft!“, betonte er. Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider bot an, die Kommunalaufsicht um eine Einschätzung zu bitten und berief eine außerplanmäßige Sitzung des Wahlausschusses am Donnerstagnachmittag ein, in der sie das Ergebnis dieser Anfrage mitteilen wird. (gm)


Petra Remshardt

Gleichstellungsbeauftrage jetzt in der Rosenstraße 7

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Natalia von Levetzow, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neustadt.

Natalia von Levetzow, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neustadt.

Neustadt. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neustadt, Natalia von Levetzow, ist nun ebenfalls in neue Räume eingezogen, gemeinsam mit dem Leiter des Zeittor-Museums Frank Wilschewski und der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben! Partnerschaft für Demokratie“. Sie finden sie ab sofort in der Rosenstraße 7.
„Ich freue mich über die neuen Räumlichkeiten“, sagt Natalia von Levetzow und lädt interessierte Frauen ein, einfach einmal auf ein Gespräch vorbeizukommen. „Das Büro ist gut erreichbar, barrierefrei und zentral gelegen“. Die Gleichstellungsbeauftragte bietet Information und Beratung für Frauen zu verschiedenen frauenrelevanten Themen an. „Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken, sich politisch für Neustadt engagieren zu wollen? Wir können besprechen, welche verschiedenen Möglichkeiten dazu offenstehen“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte. Auch aktuelle Broschüren, zum Beispiel die neue überarbeitete Auflage der Mini-Broschüre „Trennung und Scheidung“, sind bei ihr erhältlich. Zu Elterngeld und Elterngeld Plus, häusliche Gewalt und Stalking genauso wie zur beruflichen Orientierung und zum Wiedereinstieg zum Beispiel nach längerer Elternzeit hält die Gleichstellungsbeauftragte Informationsmaterial vor und berät unverbindlich, kostenlos und anonym.
Die Bürozeiten sind in der Regel Montag, Dienstag und Donnerstag 9 bis 13 Uhr und Freitag 9 bis 11.30 Uhr. Terminvereinbarung unter nlevetzow@stadt-neustadt.de oder Tel. 04561/619-303. (red)


Gesche Muchow

Was sind Ihre konkreten Ziele bei den Themen a) Kultur und Bildung b) Infrastruktur c) Tourismus und Wirtschaft

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Mirko Spieckermann.

Mirko Spieckermann.

Lesen Sie im dritten Teil der "reporter"- Serie zur Bürgermeisterwahl am 4. März in Neustadt. Die Kandidaten nehmen heute zu der Frage Stellung "Was sind Ihre konkreten Ziele bei den Themen a) Kultur und Bildung b) Infrastruktur c) Tourismus und Wirtschaft?"
 
Mirko Spieckermann: a) Die Stadt Neustadt in Holstein ist im Bereich Kultur sehr gut aufgestellt und nimmt im Kreis OH eine Spitzenposition ein. Dabei sind beispielhaft „Theater in der Stadt“, die Kulturmatinee, die Ausstellungen Neustädter Künstler, die Museen, die Volkshochschule, die Kulturwerkstatt Forum und das Kommunale Kino zu nennen. Dieses gilt es zu erhalten und nachfragegerecht anzupassen.
 
In den Bereichen Kindertagesstätten und Schulen möchte ich die Grundlage für die Zukunft unserer Kinder legen und die Rahmenbedingungen für die Erziehung und Bildung verbessern. Die öffentlichen Einrichtungen sind nach und nach zu modernisieren. Dabei ist auf den Einzug der Digitalisierung sowie die Nutzung von modernsten Lehr- und Lernmitteln Wert zu legen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Betreuungsangebot für die Schülerinnen und Schüler (Klasse 1-4), auf das es bisher noch keinen Rechtsanspruch gibt, bedarfsgerecht zu erweitern, um den Eltern die Möglichkeit zu geben, „Beruf und Familie“ unter einen Hut zu bekommen. Zusätzlich ist das Angebot der offenen Ganztagsschule zu erweitern, um ein ganzheitliches System zu gestalten.
 
b) Zur kommunalen Infrastruktur gehören alle Maßnahmen, die den Wohn- und Freizeitwert sowie die Wirtschaftskraft fördern. Der bedarfsgerechte Ausbau von Kindertagesstätten, die Stärkung Neustadts als auch künftig zentraler Schulstandort durch Sanierungs-, Modernisierungs- und ggf. auch Neu- und Ausbaumaßnahmen sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Stadtzentrum mit dem Ziel einer Attraktivitätssteigerung werden eine ständige Aufgabe sein.
 
Darüberhinaus habe ich bei diesem Thema folgende Anliegen: Da wäre die unbefriedigende Verkehrssituation im Bereich der Ortsdurchfahrt der sehr stark frequentierten L309. Hier stelle ich mir vor Strategien zu entwickeln, um den Dauerstau zu reduzieren oder nochmals die Möglichkeit einer 2. Hafenquerung zu prüfen. Allerdings müssen dabei die ganz erheblichen Kosten in einem angemessenen Verhältnis zu einer mit derartigen Maßnahmen tatsächlich zu erreichenden Verkehrsentlastung stehen. Ein weiterer Schwerpunkt wäre die Erstellung eines Parkraumkonzeptes aber auch die schrittweise Sanierung der Straßen und Radwege.
 
Die Stadtwerke als städtischer Eigenbetrieb sind ein kompetenter Energieversorger und engagieren sich auch in anderen Bereichen der kommunalen Infrastruktur. Der in diesem Jahr startende Ausbau eines Glasfasernetzes ist ein wichtiger Schritt um die Entwicklung der Digitalisierung zu fördern. Diese Aufgabe gilt es zu unterstützen und voranzubringen.
 
c) Für den Bereich Tourismus und Wirtschaft möchte ich mich der Aufgabe widmen, eine Vision bzw. einen Masterplan „Projekt 2030“ gemeinsam mit den Gewerbetreibenden und der Wirtschaft, den Vereinen und Verbänden, der Politik und der Verwaltung aber vor allen Dingen mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln. Ein zentraler Ansatzpunkt ist dabei die Vernetzung und die Professionalisierung dieser Bereiche. Mögliche Schwerpunkte wären die Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt, Entwicklung des Wirtschaftsstandortes, Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen, Erreichbarkeit der Innenstadt, Parkraumkonzept, Berücksichtigung touristischer Anforderungen sowie Ausbau des Gesundheitsstandortes.


Gesche Muchow

Was sind Ihre konkreten Ziele bei den Themen a) Kultur und Bildung b) Infrastruktur c) Tourismus und Wirtschaft

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Verena Jeske.

Verena Jeske.




Lesen Sie im dritten Teil der "reporter"- Serie zur Bürgermeisterwahl am 4. März in Neustadt. Die Kandidaten nehmen heute zu der Frage Stellung "Was sind Ihre konkreten Ziele bei den Themen a) Kultur und Bildung b) Infrastruktur c) Tourismus und Wirtschaft?"


Verena Jeske: a) Neustadt hat ein vielfältiges Kultur- und Bildungsprogramm zu bieten. Dieses gilt es zu erhalten und zu stärken.
 
In vielen Vereinen und in der Kirche wird Kinder- und Jugendarbeit geleistet. So gibt es beispielsweise die Kinderuni, das Kinder- und Jugendnetzwerk und das große Sportangebot des TSV für alle Altersgruppen. Mein Ziel ist es, darüber hinaus im Bereich der Kinder- und Jugendbildung eine „Zukunftswerkstatt“ in Neustadt zu errichten, die auch über unsere Gemeindegrenzen hinaus genutzt werden kann. In dieser wird Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) erlebbar und begreifbar gemacht. Es ist das Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft. MINT Projekte sind vor allem durch EU Mittel sehr umfangreich förderfähig.
 
Ein wichtiges Bildungsangebot fehlt bislang in unserer Stadt: Ein Hallenbad mit 6 Bahnen à 25m und möglichst einem zusätzlichen Bewegungsbecken wird sicherstellen, dass von den Schulen Schwimmunterricht durchgeführt werden kann. Dies entlastet die Eltern, die diesen Unterricht bislang privat organisieren und dafür z.B. nach Eutin fahren müssen. Dieses reine Hallenbad kann darüber hinaus von unseren Senioren für Aquagymnastik genutzt werden, der TSV wäre in der Lage eine neue Sparte anzubieten und spricht damit neue Mitglieder an. Ein regelmäßiges Bürgerschwimmen ist denkbar und unsere Marinesoldaten könnten auch im Feierabend trainieren. Bei der aufgeführten vielfältigen Nutzung (keine touristische Nutzung) können auch verschiedenste Fördertöpfe genutzt werden und der städtische Anteil bei den Herstellungskosten kann so gering gehalten werden.
 
Bei beiden Projekten werden gut durchdachte Betriebskonzepte sicherstellen, dass die Folgekosten für die Unterhaltung den städtischen Haushalt so gering wie möglich belasten, aber den Wohnwert in Neustadt erheblich steigern.
 
b) Im Bereich der technischen Infrastruktur ist die Lösung des Verkehrsproblems im Bereich der Eutiner Straße, eine der verkehrsreichsten Landstraßen in Schleswig-Holstein, eine wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre. Es gibt verschiedenste Konzepte, die sowohl vom Gewerbeverein, als auch von Bürgern ausgearbeitet wurden, mit denen wir diesem Problem Herr werden können. Diese müssen dringend auf ihre Machbarkeit, vor allem aber auch auf ihre finanzielle Durchführbarkeit hin untersucht werden. Ein entsprechendes Maßnahmenpaket muss geschnürt und zeitnah umgesetzt werden.
 
Für den Erhalt unseres Bahnhofs und der bedarfsgerechten Frequentierung unserer Bahnstrecke werde ich mich einsetzen. Nicht nur für Pendler, sondern auch für Schulklassen und den Tourismus ist diese Infrastruktur unverzichtbar.
 
Im Bereich der sozialen Infrastruktur hat die zeitnahe Sanierung der Gogenkroghalle für die Nutzung der maximal möglichen Personenanzahl eine hohe Priorität. Ich werde einen halbjährlichen „Blaulichtstammtisch“ einführen. Es ist die Pflicht des Bürgermeisters dafür Sorge zu tragen, dass jederzeit für die Sicherheit der Bürger gesorgt ist und dies kann nur gewährleistet werden, wenn ein enger und regelmäßiger Kontakt zu allen Blaulicht führenden Institutionen vorhanden ist.
 
c) Ein gutes Wohnumfeld mit hervorragender Infrastruktur hält die Arbeitnehmer in unserer Stadt, welche unsere Unternehmen brauchen. Die Erschließung eines neuen interkommunalen Gewerbegebietes und ein Gründerzentrum sorgen für die Ansiedlung neuer Unternehmen. Ein aktives Stadtmarketing und die Belebung der Innenstadt z.B. durch mehr Kulturangebote auf unserem Marktplatz stärken auch den Tourismus.


Gesche Muchow

Was sind Ihre konkreten Ziele bei den Themen a) Kultur und Bildung, b) Infrastruktur und c)Tourismus und Wirtschaft

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Dr. Hans Marenbach.

Dr. Hans Marenbach.

Lesen Sie im dritten Teil der „reporter“- Serie zur Bürgermeisterwahl am 4. März in Neustadt. Die Kandidaten nehmen heute zu der Frage Stellung „Was sind Ihre konkreten Ziele bei den Themen a) Kultur und Bildung b) Infrastruktur c) Tourismus und Wirtschaft?“
 
Dr. Hans Marenbach: Liebe Bürgerinnen und Bürger!
Mein Verständnis der Aufgaben als Bürgermeister für Neustadt, Pelzerhaken und Rettin ist zuerst, die angefangenen Projekte der Stadt, wie den Masterplan für Neustadts Zukunft, verantwortungsvoll weiter zu führen. Es mangelt in Neustadt weder an Ideen noch an Bereitschaft. Die Projekte in den Bereichen Zukunft der Schulen und Kindergärten, neuer Baugebiete oder der digitalen Infrastruktur sowie in der Entwicklung des neuen Hafenquartiers sind lebhaft in der Diskussion.
 
Ich bleibe jedoch bei der Aussage, dass sich in Neustadt und den anliegenden Orten Pelzerhaken und Rettin Vieles schneller bewegen sollte. Hier werden meine Erfahrung, Sachverstand und Engagement sowie ein besserer Dialog mit den Stadtverordneten ein zügigeres Voranschreiten der Projekte garantieren. Ich sehe es als Grundlage einer gemeinsamen Stadtentwicklung an, die Zusammenarbeit zwischen den Gremien und der Verwaltung zu verbessern. Das gilt auch für die Kommunikation zwischen der Stadt und Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern.
 
Eine Stadt bewegt sich stets nur dann bürgernah und schnell, wenn aus der Verwaltung Beschlüsse den Stadtverordneten frühzeitig und gut vorbereitet zugänglich gemacht werden und mit den Fraktionen eine umfassende vertrauensvolle Kommunikation zur Zukunft der Stadt besteht. Das liegt in der Verantwortung des Bürgermeisters. So wird eine Basis für koordinierte Zusammenarbeit entstehen, damit die bestmögliche Dienstleistung für Antragsteller, Projekte und Bürger geliefert wird. Handel, Gewerbetreibende, Unternehmen, Organisationen, Einrichtungen, Vereine und Ehrenamtliche werden so die Leistungen ihrer Stadt wieder intensiver spüren und wichtige Veränderungen und Anliegen für die Zukunft Neustadts konkreter und schneller wahrnehmen.
 
Das zu garantieren ist die Aufgabe des zukünftigen Bürgermeisters von Neustadt in Holstein! Für die Stadtverordneten die erforderliche Transparenz leben, um frühzeitiges Einverständnis und rechtzeitige Entscheidungen und Beschlüsse zu unterstützen. Mit dieser Akzeptanz werde ich auch schwierige Projekte neu oder erneut anpacken. Ich bin sicher, so bei den Fraktionen und den Stadtverordneten ein offenes Ohr und eine wohlwollende Unterstützung zu finden. Für die Verwaltung die Zusammenarbeit der Ämter untereinander zeitnah und effektiv organisieren und außerhalb der Verwaltung die gewünschte Dienstleistung zügig liefern. Dazu gehört auch ein bürgernaher digitaler Service für optimierte Abläufe, zukünftig sowohl innerhalb als auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten.
 
In den Verhandlungen mit Kiel und mit den Bundesbehörden werde ich als Ihr Bürgermeister sicherstellen, dass die Fördermittel für z.B. Bildung und Verkehr öfter nach Neustadt fließen. In den Verhandlungen mit Investoren und Unternehmen werde ich als Ihr Bürgermeister dafür sorgen, dass bei der Ansiedlung neuer Betriebe und Arbeitsplätze künftig Neustadt in den Focus und schließlich in die Auswahl kommt.
 
Ich freue mich auf diese anspruchsvolle Aufgabe des Bürgermeisters der Zukunft in Neustadt, Pelzerhaken und Rettin und bitte Sie um Ihr Vertrauen und um Ihre Stimme!
Ihr Hans Marenbach
GESTALTEN statt verwalten
post@doktormarenbach.de


Petra Remshardt

Senioren-Faschingsparty

Neustadt. Am Sonntag, dem 11. Februar veranstaltet der Seniorenbeirat der Stadt Neustadt um 14.30 Uhr im Bistro La Mer des Ostsee-Seniorenzentrums eine Senioren-Faschingsparty. Alle Senioren sind in einem Kostüm oder auch nur mit einem Hütchen auf dem Kopf herzlich willkommen. (red)


Petra Remshardt

Seniorenfrühstück

Neustadt. Der Seniorenbeirat Neustadt lädt zum Seniorenfrühstück ein am Dienstag, dem 13. Februar um 9 Uhr in den Räumen der ev.-luth. Kirchengemeinde in der Kirchenstraße 7. Im Anschluss werden dort die Mitfahrscheine für die Tagesfahrt nach Heiligenhafen und Fehmarn verkauft. Die Reise kostet 30 Euro inklusive Grünkohlessen in Bannesdorf und anschließender Inselrundfahrt. (red)


Gesche Muchow

Wo sehen Sie Neustadts besonderes Potenzial bzw. wo besteht Ihres Erachtens der größte Handlungsbedarf?

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Verena Jeske.

Verena Jeske.

Lesen Sie im zweiten Teil der "reporter"- Serie zur Bürgermeisterwahl am 4. März in Neustadt. Die Kandidaten nehmen heute zu der Frage Stellung "Wo sehen Sie Neustadts besonderes Potenzial bzw. wo besteht Ihres Erachtens der größte Handlungsbedarf?"
 
Verena Jeske: Das Ausschöpfen von Möglichkeiten und Entwicklung in unserer Stadt bedeutet, dass wir finanziell handlungsfähig sein müssen.
 
Wir haben einen ausgeglichenen Finanzhaushalt. Etwas, worauf wir stolz sein können. Über den „Tellerrand geschaut“ werden wir feststellen, dass das nicht selbstverständlich ist. In diesem Jahr befinden sich im städtischen Haushalt 33,6 Millionen Euro. Das hört sich recht viel an, ist aber für die vor uns liegenden Aufgaben viel zu wenig. Allein ein möglicher Neubau des Küstengymnasiums wird ohne Förderung das Volumen eines ganzen Haushaltsjahres aufbrauchen. Es ist eine wichtige investive Maßnahme in die Zukunft, die uns jedoch zukünftig stark belasten wird.
 
Die Sicherung der Finanzen ist die vordringlichste Aufgabe für mich als Bürgermeisterin und unsere Stadtverwaltung. Dafür brauchen wir vor allem umfangreiche Gewerbesteuer- und Einkommensteuereinnahmen und maximal hohe Fördermittel, die mit viel Engagement und auch Kreativität eingeworben werden müssen.
 
Neustadt als liebens- und lebenswerter Wohnstandort muss erhalten, ausgebaut und weiterentwickelt werden. Dazu zählen genügend Kita-Plätze, Schulen, die instand und zukunftsfähig sind, eine Ganztagesbetreuung für jeden Grundschüler, bezahlbarer Wohnraum für alle, die ihn benötigen, umfangreiche medizinische Versorgung, die Förderung unserer Vereine und des Ehrenamtes, ein buntes Kulturangebot und eine Innenstadt, die zum Verweilen einlädt. Wenn dies gegeben ist, sind wir attraktiv für Handel, Wirtschaft und Tourismus und das sorgt für eine stabile Finanzlage. Das Glasfasernetz unserer Stadtwerke, welches bereits verlegt wird, macht uns und unsere Wirtschaft zukunftsfähig. Touristen wollen mobil und erreichbar sein. Ein eigenes WLAN, welches überall im Gemeindegebiet frei verfügbar sein wird, ist nicht überall in der Lübecker Bucht vorhanden, wird es aber bei uns sein. Ein klarer Pluspunkt mit dem wir wettbewerbsfähiger werden.
 
Mit der geografischen Lage unserer drei Orte in dieser reizvollen Landschaft, haben wir einen großen natürlichen Bonus. Dieser verschafft uns, den ausgeprägten Tourismus und die maritime Wirtschaft, wie unsere Sportboothäfen. Beide Wirtschaftszweige ziehen Handel und Gewerbe nach sich, welche sich auf diese ausrichten. Eine starke Wirtschaft erwirtschaftet uns den finanziellen Spielraum, den wir benötigen, um Neustadt zu gestalten. Die Umgestaltung der Hafenwestseite in ein Hafenquartier mit Charme, in dem man wohnt, arbeitet und lernt ist eine spannende Aufgabe für die kommenden Jahre. Hier wird ein Gründerzentrum für junge Unternehmen und eine Zukunftswerkstatt, in der unsere Jüngsten eng verzahnt mit unseren Wirtschaftsunternehmen forschen und entwickeln können, entstehen. Dieses Hafenquartier ist unser Alleinstellungsmerkmal in der Lübecker Bucht. Auch das wird die Besucherzahlen unserer Stadt deutlich anheben.
 
Wir sind das Potenzial von Neustadt, sprich die Bürger, die Wirtschaft, die Verwaltung und die Politik. Wir gemeinsam sind unsere liebens- und lebenswerte Stadt.


Gesche Muchow

Wo sehen Sie Neustadts besonderes Potenzial bzw. wo besteht Ihres Erachtens der größte Handlungsbedarf?

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Dr. Hans Marenbach.

Dr. Hans Marenbach.

Lesen Sie den zweiten Teil der "reporter"-Serie zur Bürgermeisterwahl am 4. März in Neustadt. Die Kandidaten nehmen heute zu der Frage Stellung: Wo sehen Sie Neustadts besonderes Potenzial bzw. wo besteht Ihres Erachtens der größte Handlungsbedarf?"
 
Dr. Hans Marenbach: Liebe Neustädter,
als Ihr neuer Bürgermeister will ich dafür sorgen, dass Neustadt sein Zukunftspotenzial entfaltet. Sie wissen alle um die großen Aufgaben, die der Stadt bevor stehen. Danke, dass Sie mit mir im Bürgerdialog darüber ausführlich diskutiert haben. Es kommt nun nicht nur darauf an, dass diese Aufgaben bewältigt werden, sondern dass sie professionell und schnell bewältigt werden.
 
Nehmen wir das Beispiel Hafenwestseite. Seit langem wird darüber gesprochen, dass hier etwas Neues und Großes entstehen soll, damit Neustadt in Zukunft um eine Attraktion reicher ist. In Wahrheit liegen bisher nur Ideenskizzen vor, dabei könnten die Grundstücke schon ab 2019 neu bebaut werden. Neustadt braucht mehr Tempo!
 
Nehmen wir das Beispiel Wohnungsbau. Alle wissen um den ungedeckten Bedarf an hunderten seniorengerechten, preiswerten und Sozialwohnungen. Für den zweiten Bauabschnitt am Ostring, ist das vorgesehene Baugebiet noch nicht ausgewiesen, obwohl der erste Bauabschnitt schon ausverkauft ist. Neustadt braucht mehr Vorausschau!
 
Nehmen wir das Beispiel Tourismus. Es ist lange bekannt, dass Neustadt im Vergleich mit Grömitz, Scharbeutz und Timmendorf zu wenig Übernachtungskapazitäten hat. Der Hotelneubau an der Ancora und die Planung für ein weiteres Hotel am Holm sind notwendig, kommen aber verspätet und reichen nicht aus. Neustadt braucht mehr Timing!
 
Nehmen wir das Beispiel Innenstadtbelebung. Es ist bekannt, dass die Einzelhändler mit der Besuchsfrequenz nicht zufrieden sein können. Mit fehlenden Hotels und mit fehlendem Stadtmarketing fehlen auch Gäste, mit fehlenden Gästen fehlen auch Kunden, mit fehlenden Kunden fehlt auch das Geld. Neustadt braucht mehr Attraktivität für eine florierende Zukunft!
 
Nehmen wir das Beispiel Verkehr. Neustädter leiden unter dem Stau vor dem Brücktor und der Enge am Rettiner Weg, fürchten das Gedränge vor Schulen und Kindergärten, vermissen ein ausgebautes Radwegenetz, plagen sich mit Barrieren und verzweifeln schon mal an der Parkplatzsituation. Neustadt braucht mehr Ideen für einen modernen und lebendigen Zukunftsstandort!
 
Nehmen wir das Beispiel öffentliche Bauvorhaben. Mit Stadtwerkegebäude, Verwaltungsgebäude, Küstengymnasium und Gogenkroghalle gehen die Investitionen in Richtung 40 Millionen Euro und mehr. Selbst wenn Fördergelder den eigenen Haushalt nicht belasten, sind die Risiken bei Kostenüberschreitungen immens. Neustadt braucht mehr Kostenkontrolle!
 
Nehmen wir das Beispiel Vereine und Ehrenamt. Die Mittel für die Ausstattung sind eng begrenzt und Förderungen sind oft eingeschränkt. Nur mit einer florierenden Wirtschaft und finanzkräftigem Haushalt gelingt die Finanzierung für soziale und kulturelle Aufgaben. Neustadt braucht mehr Wirtschaftskraft!
 
Vertrauen Sie mir Ihre Stadt als neuer Bürgermeister bitte an, damit wir gemeinsam für mehr Professionalität und mehr Tempo sorgen! Ich werde Ihnen mit Freude liefern, was Neustadt für die Entwicklung seiner Zukunftspotenziale braucht: Damit alle Neustädter wieder stolz auf ihre Heimatstadt sind!
 
Ihr Hans Marenbach
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post@doktormarenbach.de


Gesche Muchow

Wo sehen Sie Neustadts besonderes Potenzial bzw. wo besteht Ihres Erachtens der größte Handlungsbedarf?

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Mirko Spieckermann.

Mirko Spieckermann.

Lesen Sie den zweiten Teil der „reporter“-Serie zur Bürgermeisterwahl am 4. März in Neustadt. Die drei Kandidaten nehmen heute zu der Frage Stellung: „Wo sehen Sie Neustadts besonderes Potenzial bzw. wo besteht Ihres Erachtens der größte Handlungsbedarf?“
 
Bürgermeisterkandidat Mirko Spieckermann: Unsere Stadt Neustadt in Holstein hat große schlummernde Potenziale – um sie zu bündeln und zielgerichtet voranzutreiben möchte ich einen Masterplan für gesamt Neustadt in Holstein, Pelzerhaken und Rettin entwickeln. Zum einen müssen wir feststellen, was in den nächsten Jahren entwickelt und vorangetrieben werden soll. Zum anderen möchte ich im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern herausfinden, wie die Stadt aussehen soll, in der sie gerne leben möchten. Ein bereits durch die Politik angeschobenes Projekt ist die Entwicklung der Hafenwestseite.
 
Als Bürgermeister von Neustadt in Holstein möchte ich mich der Aufgabe widmen, eine Vision bzw. einen Masterplan „Projekt 2030“ gemeinsam mit den Gewerbetreibenden und der Wirtschaft, den Vereinen und Verbänden, der Politik und der Verwaltung aber vor allen Dingen mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln.
 
Ein zentraler Ansatzpunkt ist dabei für mich der Ausbau und die Vernetzung von Stadtmarketing und Tourismus. Ich werde mich dafür stark machen, das Aufgabenfeld Stadtmarketing weiter zu professionalisieren, um den gewerblichen Mittelstand als Rückgrat für die wirtschaftliche Entwicklung voranzubringen. Wichtig ist für mich,
• die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen
• den Wirtschaftsstandort durch zusätzliche Gewerbeflächen interessant zu machen
• ein Parkraumkonzept zu erstellen
• die Erreichbarkeit der Innenstadt zu erhöhen
• den touristischen Anforderungen unserer Gäste gerecht zu werden
• den Gesundheitsstandort weiter auszubauen
 
Mein Ziel dabei ist: unsere schöne Stadt für Neustädter, aber auch für Neubürger und den Tourismus interessant und lebenswert darzustellen. Dafür ist es wichtig Investoren zu gewinnen und Fördermittel zu akquirieren.
 
Der zweite Bereich, der nicht zu kurz kommen darf, ist das Leben, Wohnen und Arbeiten in unserer Stadt. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Lebensqualität weiter vorangebracht wird. Dazu gehört z.B. die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Die ersten Projekte sind dazu bereits gestartet, werden allerdings bei der hohen Nachfrage nicht ausreichen. Hier sind Gespräche und Verhandlungen mit den verschiedenen Wohnungsbaugesellschaften zu führen, um weiteren Wohnraum anbieten zu können. Ein weiterer Aspekt ist die schrittweise Sanierung der öffentlichen Einrichtungen. Gerade die Kindergärten und Schulen aber auch die Sporteinrichtungen gehören mit dazu. Die Großprojekte wie die Sanierung der Gogenkrog-Halle aber auch die Sanierung bzw. der Neubau des Küstengymnasiums steht bereits jetzt in der Politik auf dem Programm.
 
Der dritte wichtige Punkt ist die Weiterentwicklung der Verwaltung zu einer zentralen Serviceeinrichtung. Die Verwaltung braucht einen Bürgerservice mit guter Beratung, positivem Service-Erlebnis und einem „offenen Ohr“ an einem zentralen Standort. Dafür ist der Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes unverzichtbar. Dabei soll der Bürger möglichst viel digital von zu Hause erledigen können, natürlich unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen. In der Digitalisierung der Verwaltung liegt ein großes Potenzial, was von der Landesregierung unterstützt und gefördert wird – dies gilt es zu nutzen.


Gesche Muchow

Wer soll neuer Bürgermeister werden?

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Thilo Gollan (lks.) und Susanne Bimberg-Nittritz (re.) befragten die drei Kandidaten Dr. Hans Marenbach, Verena Jeske und Mirko Spieckermann (v. lks.).

Thilo Gollan (lks.) und Susanne Bimberg-Nittritz (re.) befragten die drei Kandidaten Dr. Hans Marenbach, Verena Jeske und Mirko Spieckermann (v. lks.).

Neustadt. Rund 80 Gewerbetreibende und Unternehmer waren am vergangenen Donnerstag der Einladung des Gewerbevereins Neustadt und des Unternehmensverbandes Ostholstein-Plön gefolgt, um die drei Bürgermeisterkandidaten genauer kennenzulernen.
 
Durch den Abend führten Unternehmensverbands-Vorstandsmitglied Thilo Gollan und Gewerbevereinsvorsitzende Susanne Bimberg-Nittritz, die die Kandidaten zu wirtschaftsrelevanten Neustadtthemen befragten.
 
Unter anderem ging es um die drängende Frage, was der neue Bürgermeister ändern würde, um die Stadt wirtschaftlich attraktiver zu machen - nicht nur für die Ansiedlung von neuem Gewerbe, sondern auch um die Innenstadt zu beleben, sozialen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, mehr Gäste und damit Kaufkraft anzulocken und den städtischen Einzelhandel zu fördern. Dabei hakten die Moderatoren immer wieder kritisch nach und forderten konkrete Ansätze von den Kandidaten. Auch persönliche Führungs- und Projekterfahrung sowie die Befähigung der drei Bewerber notwendige Prozesse und anstehende Projekte schnell und effizient zum Erfolg zu führen, wurden abgefragt.
 
Alle drei Kandidaten dankten den Anwesenden für das rege Interesse und die Möglichkeit, sich vorstellen zu können. (gm)


Kristina Kolbe

Bürgermeisterkandidaten stellen sich vor Große Infoveranstaltung am 5. Februar

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Dr. Hans Marenbach, Verena Jeske und Mirko Spieckermann (v. lks.) werden am Montag Rede und Antwort stehen.

Dr. Hans Marenbach, Verena Jeske und Mirko Spieckermann (v. lks.) werden am Montag Rede und Antwort stehen.

Neustadt. Am Montag, dem 5. Februar präsentieren die lokalen Zeitungen im Auftrag der Stadt Neustadt in der Aula der Jacob-Lienau-Schule die Bürgermeisterkandidaten.
 
Ab 19 Uhr sind alle Einwohner eingeladen, die drei Kandidaten Verena Jeske, Dr. Hans Marenbach und Mirko Spieckermann persönlich kennenzulernen und ihnen ihre Fragen zu stellen.
 
„Als Moderator konnten wir Andreas Rackow von R.SH gewinnen, der bereits bei der letzten Bürgermeisterwahl einen Infoabend moderierte. Wie groß das öffentliche Interesse ist, zeigt auch die Unterstützung der Lübecker Nachrichten, die den Abend nun gemeinsmam mit dem reporter ausrichten wird“, betont Sven Muchow vom reporter.
 
Neben den Fragen Rackows zu einzelnen neustadtrelevanten Themenkomplexen ist ein wesentlicher Teil für Zuschauerfragen vorgesehen.
 
Im Anschluss an die Veranstaltung werden die Kandidaten für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen. (gm)


Marlies Henke

Ein Kunst-Event nimmt Form an

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Die Organisatoren mit Hauptsponsoren der letzten Europäischen Skulpturen-Triennale. Diese erhielten von Bürgervorsteher Sönke Sela Bilder der entstandenen Kunstwerke.

Die Organisatoren mit Hauptsponsoren der letzten Europäischen Skulpturen-Triennale. Diese erhielten von Bürgervorsteher Sönke Sela Bilder der entstandenen Kunstwerke.

Neustadt. Der Stein ist ins Rollen gekommen: Zum dritten Mal ist Neustadt Ausrichtungsort der Europäischen Skulpturen-Triennale. Für dieses Bildhauersymposium im August verlegen sechs internationale Künstler zwei Wochen lang ihr Atelier an den Hafen. Ziel ist es, in der Öffentlichkeit aus Findlingen große Kunstwerke für den öffentlichen Raum zu schaffen.
 
„Das Besondere an der Skulpturen-Triennale ist, dass man als Besucher eingebunden wird und dass man Kunst beobachten, anfassen und begreifen kann“, sagte Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider im Rahmen eines Sponsoren- und Pressetermins am vergangenen Dienstag.
 
Die Skulpturen-Triennale findet vom 16. August bis zum 1. September auf der Hafenwestseite statt. Künstler aus Japan, Bulgarien, Italien, Syrien und Deutschland werden dort in dieser Zeit täglich an ihren Skulpturen arbeiten. Kunstinteressierte können den Bildhauern dabei über die Schulter schauen und mit ihnen ins Gespräch kommen. „Wie in 2012 und 2015 erwartet den Besucher eine qualitativ hochwertige Veranstaltung mit europäischem Anspruch“, betonte die Bürgermeisterin. Zugleich hob sie die hohe regionale Bedeutung hervor: „Ich glaube, dass sich Neustadt mit diesem Veranstaltungshighlight zunehmend profilieren kann als Kulturhauptstadt von Ostholstein, vielleicht sogar von Schleswig-Holstein.“
 
Welchen besonderen regionalen und internationalen Stellenwert die Kunstwerke selbst haben, machte reporter-Geschäftsführer Uwe Muchow deutlich: „Die Steine sind Findlinge aus unserer Region, die für bestimmte Orte in unserer Region bearbeitet werden.“ Dabei hätten sich schon bei den vergangenen Symposien ganz besondere Geschichten ergeben, wie beispielsweise 2015 bei dem türkischen Künstler Kemal Tufan, der sich vorab als Ort für seine Skulptur den Hafen ausgesucht hatte und sich – ohne es vorher zu wissen – für einen Findling entschied, der ursprünglich aus dem Hafenbecken stammte. In diesen von Seepocken übersäten Stein hat er in Blindenschrift ein Gedicht eingearbeitet, das beim Aufstand gegen die türkische Regierung auf dem Taksim-Platz in Istanbul gesungen wurde. „Das passt zu unserem europäischen Gedanken, den wir hier seit über 60 Jahren leben“, betonte Uwe Muchow, der neben dem Künstler Dr. Jo Kley, Stadtbaurätin Antje Weise, Stadtmarketingkoordinatorin Andrea Elisabeth Brunhöber, Carola und Werner Seubert, Katharina Clarus, Sigrid Hagen, Barbara Helbach und Wasyl Gläser das Organisationsteam der Skulpturen-Triennale 2018 bildet. Besonders wichtig ist den Veranstaltern, dass auch Familien, Kinder- und Jugendgruppen, Schulklassen oder Senioren und Touristen mit den Künstlern ins Gespräch kommen und zu fachsimpelnden Kunstinteressierten werden.
 
Schirmherr der 3. Europäische Skulpturen-Triennale ist wieder der ehemalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident Björn Engholm. Als Kurator und Ansprechpartner vor Ort steht erneut der renommierte Steinbildhauer Dr. Jo Kley zur Verfügung. Dieser lobte die außerordentliche Gastfreundschaft in der Europastadt, denn untergebracht sind die international anerkannten Bildhauer wieder bei Neustädter Familien. Kley stellte zudem die Künstler vor, deren Skulpturen später in das Eigentum eines Hauptsponsors und dann als Dauerleihgabe an die Stadt Neustadt übergehen werden, um schließlich in Neustadt, Pelzerhaken oder Rettin aufgestellt zu werden. Die Bildhauer sollen „Botschafter für Neustadt“ werden, so Kley. Die Künstler Lilyia Pobornikova (Bulgarien), Franscesca Bernadini (Italien), Asano Hiroyuki (Japan), Tareq Alghamian (Syrien/Deutschland) sowie Christoph Traub (Deutschland) haben ihr Kommen bereits zugesagt.
 
Ein besonderes Dankeschön ging noch an die Hauptsponsoren der Skulpturen-Triennale 2015. Denn neben dem Kunstwerk, das als Dauerleihgabe an die Stadt übergeht und einer Kleinskulptur von Jo Kley erhalten sie ein Bild ihres Kunstwerks mit dem Künstler. Diese wurden am Dienstag von Bürgervorsteher Sönke Sela überreicht. (he)


Gesche Muchow

Bauplanung am nördlichen Lübschen Mühlenberg geht voran

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Der Vorentwurf des B-Plans Nr. 90.

Der Vorentwurf des B-Plans Nr. 90.

Neustadt. Am vergangenen Donnerstagabend beschäftigten sich die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses unter anderem mit dem Bebauungsplan (B-Plan) für den nördlichen Lübschen Mühlenberg. Ausschussvorsitzender Volker Weber (SPD) betonte die große Wichtigkeit dieses B-Plans, weshalb das beauftragte Planungsbüro Ostholstein einen Vorentwurf erstellt hatte, den Andreas Nagel den Ausschussmitgliedern und den zahlreich erschienenen Zuhörern erläuterte.
 
So orientiere sich die Bauplaung an dem ersten Bauabschnitt, dem südlichen Teil des Lübschen Mühlenbergs mit einigen Änderungen. Geplant seien circa 660 Wohneinheiten in teilweise verdichteter Bauweise mit sowohl Einzelhäusern, Doppelhaushälften, Stadtvillen, Reihenhaushälften aber auch Kleinhäusern und Mehrfamilienhäusern. Ganz neu eingeplant in diesem Bereich, seien sogenannte Gartenhofhäuser. Die Erschließung sei bislang über die Verlängerung des Westpreußenringes vorgesehen. Grünen-Stadtverordneter Willy Heckel schlug diesbezüglich eine Erschließung über die Oldenburger Straße und die Installation eines Kreisels an der Kreuzung Ostring/Oldenburger Straße vor, was bei den anderen Ausschussmitgliedern ebenfalls Anklang fand.
 
Auch ein möglicher Neubau des Neustädter Gymnasiums im neuen Wohngebiet wurde unter den Ausschussmitgliedern thematisiert und von dem Planungsbüro Ostholstein mit einer Größe von über 2,5 Hektar mit eingeplant. Sollte das Gymnasium tatsächlich in das Neubaugebiet umziehen und nicht am jetzigen Standort im Heisterbusch verbleiben, würden sich die am nördlichen Lübschen Mühlenberg geplanten Wohneinheiten natürlich entsprechend reduzieren. Mit der Planung sei noch nichts beschlossen, betonte Bauamtsleiterin Antje Weise und erklärte weiter, dass man sich mit diesem Vorgehen lediglich alle Möglichkeiten offen halte. Außerdem sollen in dem Neubaugebiet eine Kita und ein Hospiz sowie verkehrsberuhigte Grün- und Begegnungsflächen für die Anwohner entstehen. Den vorgesehenen Anteil von 30 Prozent für Sozialen Wohnungsbau kritisierten sowohl Rolf Hansen (CDU) als auch Hermann Greve (SPD) als zu niedrig.
 
Außerdem mussten sich die Ausschussmitglieder mit einem Antrag der BGN befassen, der die Beauftragung eines unabhängigen Architekten forderte, der erneut den Neubau des Amtes 2 in der Rosenstraße überprüfen soll. BGN-Fraktionsvorsitzender Clemens Reichert und Parteikollege Dr. Klaus Günther Dalke kritisierten unter anderem die Größe der geplanten Büros sowie die optimale Ausnutzung der entstehenden Flächen. Außerdem sei ihres Erachtens nicht eine Erweiterung des Gebäudes innerhalb des bestehenden Baufensters geprüft worden.
 
Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider erwiderte, dass es definitiv nicht gehe, dass beide Ämter in einem Neubau in der Rosenstraße unterkommen: „Wir wollen kein Flickwerk haben und wir möchten einen besseren Service für die Bürger erreichen“, so die Verwaltungschefin. Auch die Ausschussmitglieder reagierten mit Unverständnis auf den Antrag. Fraktionsvorsitzender Sebastian Schmidt (CDU) kritisierte den Antrag als offenes „Misstrauen gegen die Verwaltung“ und stellte die Fürsorgepflicht die man gegenüber den Mitarbeitern habe in den Vordergrund, denn das beantragte Vorgehen würde wieder zu Verzögerungen führen. Klaus Krohn (SPD) bezeichnete den Antrag als „widersinnig“ und sowohl er als auch weitere Ausschussmitglieder verwiesen auf die eigens zu diesem Thema anberaumte Bürgerbeteiligung am 14. Februar. Der Antrag wurde gegen drei Ja-Stimmen abgelehnt. (gm)


Gesche Muchow

der reporter präsentiert die Bürgermeisterkandidaten

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Neustadt. Am Montag, dem 5. Februar präsentiert der reporter im Auftrag der Stadt Neustadt in der Aula der Jacob-Lienau-Schule die Bürgermeisterkandidaten. Ab 19 Uhr sind alle Einwohner eingeladen, die drei Kandidaten Verena Jeske, Dr. Hans Marenbach und Mirko Spieckermann persönlich kennenzulernen und ihnen ihre Fragen zu stellen. „Als Moderator konnten wir Andreas Rackow vom RSH gewinnen, der bereits bei der letzten Bürgermeisterwahl einen Infoabend moderierte und auf diesem Gebiet sehr viel Erfahrung hat“, freute sich reporter-Geschäftsführer Sven Muchow.
 
Neben den Fragen Rackows zu einzelnen neustadtrelevanten Themenkomplexen ist ein wesentlicher Teil des Abends für Zuschauerfragen vorgesehen.
 
Schicken Sie Ihre Frage: Wenn Sie eine oder mehrere Frage an einen bestimmten oder alle Kandidaten haben, können Sie diese bereits jetzt gern stellen und Ihre Frage an bgmwahl2018@neustadt-holstein.de schicken. Auch im Anschluss an die Veranstaltung werden die Kandidaten für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.
 
Zudem werden die Bewerber in den nächsten Wochen, beginnend mit dem 27. Januar im reporter zu einzelnen Fragen Stellung nehmen, damit sich die wahlberechtigten Leser ein möglichst umfassendes Bild von den drei Kandidaten machen können. (gm)


Petra Remshardt

Anzeige: „Der letzte der feurigen Liebhaber“

Neustadt. Am Freitag, dem 19. Januar zeigt „Theater in der Stadt“ die intelligente und spitzzüngige Komödie „Der letzte der feurigen Liebhaber“ mit Martin Lindow, Sabine Kaack und anderen im Neustädter Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule. Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft. (red)


Petra Geffken

Anzeige: Andreas Schneider feierte sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung

Neustadt. Andreas Schneider feierte am 1. September sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung Neustadt.
Nach seinem dualen Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) bei der Hansestadt Lübeck wechselte Andreas Schneider zum 01.01.1997 zur Stadtverwaltung Neustadt. Zunächst wurde er mit dem Aufgabenschwerpunkt der Bearbeitung von Erschließungs- und Ausbaubeiträgen in der Verwaltungsabteilung des städtischen Bauamtes eingesetzt. Nach einer Neuorganisation der Stadtverwaltung übernahm Andreas Schneider zum 1. Juli 2001 die Leitung der Abteilung für Ordnungsangelegenheiten. Aus dieser Tätigkeit heraus ist er vielen Bürgern der Stadt Neustadt bekannt. Nach wie vor wirkt der Stadtamtmann gern und mit viel Engagement in diesem publikumswirksamen aber auch oft konfliktreichen Aufgabenbereich. Andreas Schneider ist im Wesentlichen für Ordnungs-, Verkehrs- und Gewerbeangelegenheiten zuständig. Ebenso kümmert er sich zusammen mit seinem Team sehr engagiert um die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen auf dem Gebiet der Stadt Neustadt.
Der Erste Stadtrat und stellvertretende Bürgermeister Friedrich-Karl Kasten hat Andreas Schneider im Rahmen einer kleinen Feierstunde zu diesem Jubiläum seinen Dank und die Anerkennung für die geleisteten treuen Dienste ausgesprochen. (red)


Wiebke Staschik

Stadt Neustadt sucht Wohnraum für große Flüchtlingsfamilien

Neustadt. Die Flüchtlingsunterbringung in Neustadt in Holstein funktioniert sehr gut. So ist es nach Angaben der Stadt bisher gelungen, die meisten von ihnen dezentral in „eigenen“ Wohnungen unterzubringen. Obwohl der Zustrom derzeit zurückgegangen ist, gibt es Bestrebungen, die Unterbringung weiter zu optimieren. Dafür fehlt jedoch momentan Wohnraum für große Familien. Teilweise leben einige Familien mit 7 bis 8 Personen in 2,5- beziehungsweise 3-Zimmer-Wohnungen. Das birgt auf Dauer natürlich Probleme im täglichen Zusammenleben; zum Beispiel wollen ältere Kinder sich auf die Schule vorbereiten und haben andere Schlafrhythmen als ihre kleinen Geschwister.
 
Daher würde sich die Stadt Neustadt sehr freuen, wenn jemand eine große Wohnung/ein Haus an Flüchtlinge zu vermieten hat. Die Stadt Neustadt möchte die Liegenschaft anmieten und dann Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Das habe für Vermieter den Vorteil, dass diese sich mit allen Fragen in Bezug auf das Mietverhältnis an die Stadt wenden können. Hierbei wäre Verlass auf pünktliche Zahlung der Miete und Übergabe der Wohnung nach der Mietdauer in einem ordentlichen Zustand. Wer also Wohnräume anzubieten hat, möchte sich einfach unter Tel. 04561/619-406 bei Herrn Schneider melden. (red)


Ines Rosenow

Willkommensgruß für alle Neubürger Zuhause in der „hafenheimat“

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Neustadt. Circa 100 Neubürger melden sich pro Monat im Bürgerbüro an. Im Jahr also um die 1.200 Personen, die ihren ersten oder zweiten Wohnsitz nach Neustadt verlegen oder neu gemeldet werden. Während alle Neubürger bis zum Jahr 2011 noch mit der blauen Gewerbevereinstasche begrüßt wurden, ist die Begrüßung seit dem vollständig eingestellt worden. Das soll sich nun durch eine Kooperation von der Stadtmarketing-Kampagne „hafenheimat“ mit dem reporter ändern. Bereits ab Montag, dem 15. August erhält jeder Neubürger bei der Anmeldung im Bürgerbüro kostenlos die neue „hafenheimat-Tasche“ aus ungebleichter Baumwolle. Darin steckt zur Begrüßung ein ganzes Paket an Informationen.
 
Neben einem Begrüßungsschreiben mit hafenheimat-Autoaufkleber, finden sich in der Tasche ein Stadtplan, eine Parkscheibe, der Stadt-Entdecker, ein „Kraftpaket“ der Stadtwerke, ein Schiffchen-Bastelbogen (Logo der „hafenheimat“) und die jeweils aktuelle Ausgabe vom reporter als Marke für die Region. Alle anderen Interessenten können natürlich auch als „Nicht-Neubürger“ eine „hafenheimat-Tasche“ bekommen: Sie ist für 2 Euro beim reporter in der Hochtorstraße 19 erhältlich. Wer Interesse an dem Bastelbogen oder den Aufklebern hat, erhält diese kostenlos beim Stadtmarketing im Tourismus-Service Neustadt im Dünenweg 7 in Pelzerhaken. Weitere Informationen erteilt Stadtmarketingkoordinatorin Andrea Brunhöber unter Tel. 04561/5399117. (ab/red)


Petra Geffken

Das Rathaus ist fertig!

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Neustadt. Vieles fällt einem sofort ins Auge, doch die meisten Arbeiten, die im vergangenen Jahr im Neustädter Rathaus getätigt wurden, sind nicht ohne weiteres zu erkennen. Gefördert als Städtebaufördermaßnahme wurde das Neustädter Verwaltungszentrum umgebaut und im großen Stil saniert. Nun entspricht es den Vorgaben des Brandschutzes, ist barrierefrei und zudem auch viel bürgerfreundlicher. Gerade der letzte Punkt war der Hausherrin Dr. Tordis Batscheider besonders wichtig.
 
Bei einer Führung am vergangenen Freitag zeigte sie dem reporter einige wichtige Neuerungen: „Die Poststelle befindet sich nun direkt im Eingangsbereich des Hauses und ist mit einer Glastür versehen worden. So hat man als Besucher gleich eine Anlaufstelle und steht nicht mehr ratlos im Foyer und weiß nicht, wo einem weitergeholfen werden kann“, so Tordis Batscheider. Zudem befinde sich das Kulturamt nicht mehr im ersten Stockwerk, sondern im Erdgeschoss, sodass jeder unproblematisch seine Theaterkarten abholen könne. Die größte Veränderung sei jedoch die neue Verbindung zwischen altem Rathaus und Neubau in der ersten Etage. Dort wurde mit großem Aufwand eine Rampe eingebaut, die den Neuen Sitzungssaal mit dem Flur vor dem Trauzimmer verbindet. So können nun gehandicapte Personen unproblematisch über den Fahrstuhl im Anbau zum Trauzimmer gelangen. „Die Rampe dient der Barrierefreiheit, gleichzeitig ist sie ein zweiter Rettungsweg. So haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, erläutert Bauamtsleiterin Antje Weise die Maßnahme, für die extra das Dach angehoben werden musste. Brandschutzauflagen verlangten den Einbau von Brandschutztüren, Brandschutzdecken und vieles mehr.
 
Zudem wurde der Neue Sitzungssaal um einen Zuschauerbereich erweitert, die Toiletten erneuert, Elektroinstallationen vorgenommen und der Keller trocken gelegt.
 
Die ursprünglich eingeplanten Kosten von 660.000 Euro wurden um 337.000 Euro überschritten, womit der gesamte Umbau und die Sanierung knapp eine Million Euro kosten wird. „Die erheblichen Mehrkosten kommen unter anderem dadurch zustande, dass wir wider Erwarten ein leeres Rathaus zur Verfügung hatten“, erklärt Antje Weise. „Wir haben die Chance ergriffen und viele Arbeiten gleich mitgemacht, die ebenfalls dringend notwendig waren“. Auch eine unvorhersehbare Extra-Baustelle im Keller habe zusätzliche Kosten verursacht, da dort plötzlich ein Wasserschaden entdeckt wurde und man auch die Heizleitungen komplett hatte erneuern müssen.
 
„Wenn man schon den ganzen Aufwand betreibt, ist es jetzt wirklich ordentlich“, bekräftigt auch die Verwaltungschefin: „So schnell müssen wir an das Rathaus jetzt hoffentlich nicht mehr ran“.
 
In den nächsten zwei Wochen ziehen alle Verwaltungsmitarbeiter zurück in das Neustädter Rathaus. Einer der aufpasst, dass alles Hand in Hand und möglichst reibungslos verläuft ist Heiko Nellies. „Pro Tag ziehen nur vier bis fünf Personen um, damit es keine größeren Unterbrechungen gibt“, berichtet der Hausmeister. Er war auch in den vergangenen Monaten einer der wenigen Mitarbeiter, der weiterhin im Rathaus zu finden war. „Herr Nellies hat hier eine tolle Arbeit geleistet und den gesamten Umbau tatkräftig unterstützt und koordiniert“, lobte Dr. Tordis Batscheider ihren Mitarbeiter, der auch viele gute Ideen und Lösungen eingebracht habe. So sei beispielsweise der neue Zuschauerraum beim Sitzungssaal seine Idee gewesen.
 
Nach dem Anbau im Jahr 1984 und der Heizungserneuerung in 2009 war der jetzige Umbau die größte Maßnahme seit vielen Jahren. In den nächsten Monaten soll auch noch die Fassade gestrichen werden, damit das Rathaus dann rundherum in neuem Glanz erstrahlt. (gm)


Petra Geffken

Ein Gebäude mit Geschichte

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Der Neustädter Volkstanzkreis vor dem Rathaus. (Quelle: Das neue Neustadt-Buch von J. H. Koch)

Der Neustädter Volkstanzkreis vor dem Rathaus. (Quelle: Das neue Neustadt-Buch von J. H. Koch)

Neustadt. Das älteste Rathaus, das schon für das 13. Jahrhundert als vorhanden anzunehmen ist, lag wohl auch schon an der Südseite des Marktes gegenüber der Kirche und wurde, nachdem es 1419 abgebrannt war, 1497 an derselben Stelle wieder erbaut. Während der Regierungszeit Herzog Karl Friedrichs wurde es 1729 gründlich renoviert und durch Aufsetzen eines Stockwerks vergrößert, das für den Fürsten während seines Aufenthaltes in seiner Sommerresidenz Neustadt vorgesehen war. Von diesem Bau sind weder Bilder noch Pläne erhalten geblieben, es wurde bei dem großen Stadtbrand 1817 zerstört.
 
Das neue Rathaus erstand im Zuge einer Umplanung beim Wiederaufbau an der Nordseite des Marktes nach den Plänen des Bauinspectors F. C. Heylmann 1819/20 (Farbabbildung) durch den Neustädter Baumeister Cay Hinrich Prüß; bis auf den leider abgetragenen Architrav über dem Portal und die bei der Veränderung der Marktfläche 1953 hinzugefügten Stufen ist der Bau in der Vorderfront unverändert geblieben, er steht unter Denkmalschutz. Durch einen Anbau von 1913 wurden weitere Räume und der Sitzungssaal geschaffen.
(Quelle: Das neue Neustadt-Buch von J. H. Koch)
Lesen Sie alles zum aktuellen Umbau des Neustädter Rathauses morgen im reporter oder online unter www.der-reporter.de.


Simon Krüger

Druckfrisch! Die aktuelle Spielzeit des Theaters in der Stadt ab sofort in der neuen Theaterbroschüre erhältlich. Mit Video

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In der detaillierten Theaterbroschüre, die regelmäßig im Frühjahr eines Jahres erscheint, erhalten Sie Hintergrundinformationen über die Spielpläne, die Eintrittspreise und sonstigen Geschäftsbedingungen, so Frau Gabriele Nellies im Gespräch mit Sven Muchow. Die Broschüre liegt in Banken, Sparkassen und verschiedenen Geschäften aus und kann das ganze Jahr über beim KulturService abgefordert werden.


Simon Krüger

Theater - denn live ist besser!

So lautet das Motto des KulturServices der Stadt Neustadt in Holstein! Seit nunmehr 41 Jahren schon können unsere Bürgerinnen und Bürger in der eigenen Stadt ins Theater gehen. Und das bedeutet neben dem eigentlichen Kulturgenuss auch Kontaktpflege und ein Mehr an Lebensqualität. Denn Kultur live zu erleben lässt sich durch nichts ersetzen – weder durch das Fernsehen auf dem heimischen Sofa noch durch das Ansehen von Spielfilmen auf dem Computer. Wir hoffen, dass Ihnen auch in diesem Jahr das von uns ausgearbeitete Programm wieder viele Anregungen und Erlebnisse beschert. Die Vielfalt des Theater- und Kulturangebots in Neustadt in Holstein
ist so bunt, dass für jeden und jede etwas dabei sein dürfte.
 
Neben dem Programm der Reihe „Theater in der Stadt“, das Ihnen auf den
nächsten Seiten ausführlich vorgestellt wird, gibt es noch viele weitere Veranstalter und Veranstaltungen, die das Leben bei uns in
Neustadt so lebenswert machen. Mit der „Neustädter Kulturmatinee“ lädt die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger insgesamt sieben Mal zu kostenlosem Kulturgenuss in den Theatersaal der Jacob-Lienau-Schule oder in das Haus des Gastes in Pelzerhaken ein. Dort können Sie ein klassisches Konzert, einen plattdeutschen Vormittag, einen Vortrag, ein Weihnachtskonzert, ein Busch-Programm, Klaviermusik zum Eintauchen und eine plattdeutsche Autorenlesung erleben. (Seiten 19-23). Vom 11. bis 27. Juni 2015 findet zum zweiten Mal die Europäische Skulpturen-Triennale in Neustadt in Holstein am Hafen statt. In der Kulturwerkstatt Forum im alten Güterbahnhof werden neben dem Kindertheater des Monats Punk-Rock-Konzerte, Lesungen und Alternatives präsentiert. Während des „Neustädter Musiksommers“ der Stadtkirche finden regelmäßig Konzerte in den Kirchen statt. In der Schön-Klinik und im Ameos-Klinikum gibt es ebenfalls eine Vielzahl von Veranstaltungen, die nicht nur für Patientinnen und Patienten gedacht sind. Weiterführende Literatur zu fast allen Kulturveranstaltungen finden Sie in der Neustädter Stadtbücherei, die darüber hinaus auch Lesungen veranstaltet. Die Ausstellungsgemeinschaft Neustadt in Holstein ist hier beheimatet und veranstaltet regelmäßig Ausstellungen, die während der Öffnungszeiten besucht werden können. Die Werk- und Kunstschule Neustadt in Holstein, zentral im Stadtzentrum
gelegen, bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein Kulturzentrum für Ästhetische Bildung und Förderung der individuellen
Kreativität.
 
Aber auch das Neustädter Umland bietet Kultur. So veranstaltet der Kulturkreis Hasselburg Konzerte, der Theaterverein Süsel pflegt die plattdeutsche Sprache mit Theaterstücken, die Stahlberg-Stiftung präsentiert auf dem Kultur Gut Hasselburg „Cyrano – Das Musical“ und auch die Basilika in Altenkrempe lädt zu Konzerten ein. Tagesaktuelle Veranstaltungsübersichten finden Sie im Internet unter www.stadt-neustadt.de, Informationen für die ganze Region unter www.der-reporter.de und www.luebecker-bucht.de.
Und nun wünsche ich Ihnen jede Menge aufregende und anregende kulturelle Erlebnisse in unserer Stadt! Genießen Sie Ihren Besuch bei uns!


Simon Krüger

Ich bin viele! - Puppencomedy mit Jörg Jará - der reporter verlost drei mal zwei Eintrittskarten

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Neustadt. „Theater in der Stadt“ zeigt am 31. Dezember um 20 Uhr die Puppen-Comedy „Ich bin viele!“ mit Jörg Jará im Neustädter Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule.
 
Mit einem abendfüllenden Solo-Programm erobert Jörg Jará die Theaterwelt. Ärgerlich nur, dass er plötzlich Stimmen hört. Doch der Comedian macht kurzerhand aus der Not eine Tugend, schustert sich eine Handpuppe und wird Bauchredner. Das Publikum darf sich auf eine kuriose Reise durch sein tiefstes Inneres freuen. Tatkräftige Unterstützung erhält der Künstler vom schüchternen Karlchen, der halbseidenen Olga, dem rechthaberischen Erwin Jensen und der dominanten Hilde Sommer, die grundsätzlich das letzte Wort haben muss. Damit nicht genug, denn auch Lutz-Maria Adam, Jarás personifizierter und ungehobelter Schatten, weiß sich gekonnt zu positionieren. Fachlich führt ein zerstreuter Professor die illustre Runde durch den Abend.
 
Der Puppen-Comedian Jörg Jará ist einer der gefragtesten deutschen Bauchredner. Gekonnt überspitzt er in den Shows menschliches Verhalten und zeigt, dass in jeder Alltagssituation etwas Absurdes stecken kann. Eintrittskarten gibt es beim Kultur-Service, Neustädter Rathaus, Bürger-Büro, Tel. 04561/619321, bei der Konzertagentur Haase, Tel. 04561/8585 oder per E-Mail unter gnellies@neustadt-holstein.de. Die Abendkasse öffnet ab 19 Uhr (Tel. 04561/4071817). Die „Neustädter Theaterfreunde“ haben die Möglichkeit sich vor jeder Theaterveranstaltung oder in der Pause im Foyer zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Hierfür steht ein separater Tisch zur Verfügung. (red)
 
der reporter verlost drei mal zwei Karten für diese Silvesterveranstaltung. Schicken Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Silvester“ sowie unter Angabe Ihrer Adresse und Telefonnummer bis zum 23. Dezember, 12 Uhr an: der reporter, Hochtorstraße 19, 23730 Neustadt oder spielen Sie online mit unter www.der-reporter.de. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt und können sich ihre Karten an der Abendkasse abholen.


Am Markt 1
23730 Neustadt
Deutschland

04561/619321
gnellies@neustadt-holstein.de
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