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Amtsinhaberin wirbt um Wiederwahl: Endspurt im Bürgermeisterwahlkampf auch für Hatice Kara

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Bürgermeisterin Hatice Kara möchte ihre erfolgreiche Arbeit für die Gemeinde Timmendorfer Strand gerne fortsetzen. (Foto: René Kleinschmidt)

Bürgermeisterin Hatice Kara möchte ihre erfolgreiche Arbeit für die Gemeinde Timmendorfer Strand gerne fortsetzen. (Foto: René Kleinschmidt)

Timmendorfer Strand. Bis zum Wahltermin am 22. April sind es nur noch wenige Tage. Da ist Bürgermeisterin Hatice Kara jeden Tag unterwegs, um bei den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Timmendorfer Strand für ihre Wiederwahl zu werben.
Dabei kommt Hatice Kara zugute, dass sie in den vergangenen sechs Jahren als Bürgermeisterin ein dichtes Netzwerk an guten Beziehungen geflochten hat. Gerade durch die tagtägliche Zusammenarbeit mit Investoren und Geschäftsleuten, mit Vereinsvorständen und Ehrenamtlern, mit Sportlern und Lehrern ist sie überall eine geachtete Gesprächspartnerin. Sie kennt ihre Gemeinde wie ihre Westentasche und profitiert durch ihr freundliches, engagiertes und bürgernahes Auftreten von ihrer großen Bekanntheit.

„In den vergangenen sechs Jahren habe ich zusammen mit meiner Verwaltung und der Kommunalpolitik viele wichtige Projekte vorangebracht,“ blickt Kara zufrieden zurück. Die Seebrücke in Niendorf mit dem Niendorfer Balkon, die Neugestaltung des Sydowparkplatzes mit der Ansiedlung des Edeka-Marktes oder die Sanierung von etlichen Straßen in der Gemeinde sind dabei nur einige Projekte.
 

„So hat sich Timmendorfer Strand in den letzten Jahren immer mehr zu einer stabilen starken Gemeinde mit der Angebotsvielfalt und Infrastruktur einer lebhaften größeren Stadt entwickelt und sich dennoch den Charme eines Ostseestrandbades erhalten,“ ist sich die Bürgermeisterin sicher.
„Und zahlreiche Projekte, die in den letzten Jahren begonnen wurden, werde ich in der nächsten Amtszeit weiterführen.“ Dazu zählt das touristische Ortsentwicklungskonzept, die Grundlage für die künftige touristische und städtebauliche Entwicklung der nächsten 15 Jahre. Kara: „So sichern wir die Zukunft unserer Gemeinde als erste touristische Adresse in der Lübecker Bucht.“
Ein Schwerpunkt in der Arbeit von Bürgermeisterin Kara ist das Wohlergehen der Senioren. „Die meisten der älteren Bürgerinnen und Bürger haben daran mitgewirkt, dass Timmendorfer Strand heute so lebenswert ist. Unsere Gemeinde, so wie sie sich heute darstellt, ist daher auch ein gutes Stück ihrer persönlichen Lebensleistung. Darum haben die Senioren auch ein Anrecht darauf, dass die Gemeinde für ihre Lebensumstände im Alter ein gutes Angebot bereithält,“ fordert die Bürgermeisterin.
Der Mangel an stationären Pflegeplätzen bereitet Hatice Kara Sorge. „Dies ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge,“ stellt die Bürgermeisterin fest. „Ich strebe daher zusammen mit einem kompetenten Träger der Seniorenbetreuung die Gründung einer stationären Pflegeeinrichtung in unserer Gemeinde an.“
 

Auch im Bereich der ambulanten Hilfe – so bei der Stelle der Gemeindeschwester – will Bürgermeisterin Kara das bestehende Hilfsangebot aufrechterhalten. Im Personalstellenplan der Gemeinde ist die Stelle der Gemeindeschwester in Zukunft nicht mehr vorgesehen. Bürgermeisterin Kara hierzu: „Ich werde mich für den Erhalt dieser Stelle einsetzen, damit für unsere älteren Bürger auch weiterhin eine Begleitung beim Einkauf oder Arztbesuch gewährleistet ist.“
Damit die Senioren einen weiteren Treffpunkt für einen Klönschnack oder auf eine Tasse Kaffee haben, plant die Bürgermeisterin zusammen mit dem Seniorenbeirat und der evangelischen Kirche ein Mehrgenerationenprojekt. „Hierbei wollen wir den Neubau eines Kindergartens mit dem Bau einer Begegnungsstätte für unsere Senioren verbinden. In diese Begegnungsstätte soll auch eine Tagespflege und ein ambulanter Pflegedienst integriert werden,“ berichtet Hatice Kara.
Ein Projekt liegt der Bürgermeisterin besonders am Herzen: die Entwicklung des Aktionsplanes „Inklusion“. Ziel ist es, dass alle Menschen mit und ohne Behinderung und unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft ohne Barrieren am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dazu gehört nicht nur der Abbau von Stufen und Treppen sondern auch die Einrichtung behindertengerechter öffentlicher Toiletten oder verständliche Sprache und große Schrift bei amtlichen Formularen. Denn Barrierefreiheit ist für 10 % der Bevölkerung unentbehrlich, für 40 % notwendig und für 100 %, also für alle Menschen, komfortabel. Sie kann daher ein absolutes Qualitätsmerkmal für unsere Gemeinde werden. „Ich persönlich werde mich mit meiner ganzen Kraft dafür einsetzen, dass der Aktionsplan bei allen Planungen und jedem Bauprojekt berücksichtigt wird,“ verspricht die Bürgermeisterin. Weitere Infos auf der aktualisierten Webseite im Internet unter www.hatice-kara.de.



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