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Bürgermeisterkandidat Dieter W. Metz: Umsetzungsorientierter Verwaltungsleiter mit langer Berufserfahrung

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Mit seiner langjährigen Berufserfahrung will Dieter W. Metz ins Rathaus der Gemeinde Timmendorfer Strand einziehen. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Mit seiner langjährigen Berufserfahrung will Dieter W. Metz ins Rathaus der Gemeinde Timmendorfer Strand einziehen. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Timmendorfer Strand. Im Schlussspurt eines intensiven Wahlkampfes blickt Dieter W. Metz noch einmal auf die vergangenen Wochen zurück und schildert im Gespräch mit unserem Familienwochenblatt „der reporter“, was er angehen will, wenn er nach der Bürgermeisterwahl am 22. April in Timmendorfer Strand ins Rathaus einzieht.

Der 57-Jährige ist parteilos und legt größten Wert darauf, unabhängig zu sein. „Ich werde das Bürgermeisteramt neutral, objektiv und unbefangen ausüben“, betont er. „Das Bürgermeisteramt verträgt keine Parteipolitik.“
Nach dem Abschluss eines Wirtschaftsstudiums als Diplom-Kaufmann hat Metz in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung gearbeitet und nach eigenen Angaben „viele Unternehmen von innen kennengelernt.“
Als Verwaltungsleiter und Kaufmännischer Leiter in Unternehmen verschiedener Größen mit direkter Personalverantwortung von über 100 Mitarbeitern war er unter anderem für die Umsetzung vieler Projekte wie Unternehmensverschmelzungen, IT-Projekte oder den Aufbau neuer Abteilungen verantwortlich.

Wesentliche Inhalte seiner über 20-jährigen Verwaltungsleitungspositionen seien fachliche und sachliche Führung aller kaufmännischen Abteilungen, Führung des Personalwesen in diesen Unternehmen, Steuerung der Finanzen und des Finanzcontrollings und aller anderen Abteilungen, die Durchführung von Sonderprojekten für große und schwierige Umstellungen und Neuausrichtungen, Verbesserung von Organisationen in ihrer Arbeitsweise und Arbeitsteilung sowie eine enge Zusammenarbeit mit Geschäftsführungskollegen, Kapitalgebern und Ausschüssen gewesen.
Metz: „Das bedeutet, ich habe eine fundierte Ausbildung und die fachliche Erfahrung in allen Bereichen von Betrieben und deren Verwaltungen und den soliden Hintergrund im Privatrecht und im öffentlichen Recht.“ Er habe Entscheidungen getroffen und diese auch umgesetzt und daher wisse er „um den Unterschied zwischen tollen Theorien und der Wirklichkeit in der Praxis.“

Der in Techau wohnende Bewerber bezeichnet sich aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Verwaltungs- und Personalführung als „umsetzungsorientierten Verwaltungsleiter“ und damit als „den Richtigen“, um die Aufgabe und Arbeit im Bürgermeisteramt aufzunehmen.
„Mit Sicherheit werde ich für die Umsetzung von Beschlüssen Sorge tragen. Es kann nicht sein, dass Jahre vergehen und nichts passiert oder unendlich hinaus verzögert wird“, nennt er hier aus seiner Sicht als Negativbeispiele den Bürgerentscheid zur Eissporthalle und das Feuerwehr- beziehungsweise Gemeinschaftshaus in Hemmelsdorf. Auch den Fischereihof bezeichnet er als vorab wirtschaftlich nicht vollends durchdacht.
Daher will er künftig Sorge dafür tragen, dass Maßnahmen „besser vorbereitet“ in die Ausschüsse gelangen. „Als Bürgermeister leite ich die Gemeindeverwaltung nach den Zielen und Grundsätzen der Gemeindevertretung. Nicht mehr und nicht weniger. Entscheidend ist jedoch, dass die Beschlüsse der Gemeindevertretung gut vorbereitet und sachlich, belastbar und zeitnah umgesetzt werden.“

Als „A und O“ für die Zukunft Timmendorfer Strands sei für ihn eine solide Finanzpolitik unabdingbar. Metz will daher sinnvolle finanzierbare Ideen der weiteren Entwicklung „Zukunft Timmendorfer Strand 2035“ in den nächsten Jahren umsetzen und sich dafür einsetzen.
Seine wesentlichen Themenblöcke sind neben einer soliden Finanzpolitik der Erhalt des Eissport- und Tennissports „ohne Kompromisse“ und der Erhalt der Bäderbahn als Lebensader des Ortes. Auch beim Eventmanagement in Timmendorfer Strand und Niendorf sieht Metz Verbesserungspotenzial. „Wir brauchen wieder anspruchsvollere kulturelle Veranstaltungen. Auch müsste Niendorf stärker mit in die Planungen mit einbezogen werden. Der Niendorfer Hafen und der Niendorfer Balkon wurden aufwändig und mit hohen Kosten verbunden umgestaltet.“
Und im Sinne des Natur- und Umweltschutz in Verbindung mit Verkehrspolitik ist Metz ebenso die Verkehrsführung ein Dorn im Auge. Nadelöhre etwa von der Autobahnabfahrt Ratekau kommend will er angehen, dafür möglicherweise auch Parkflächen schon vor den Toren Timmendorfer Strands in Verbindung mit neuen Gewerbegebieten in Betracht ziehen.

Die Stärkung der Gemeinde und ihrer Bürger sieht Metz ebenfalls als Thema. Hier will er vor allem bezahlbaren Wohnraum schaffen. „Insbesondere für die Timmendorfer, die diesen Ort zu dem gemacht haben, der er heute ist – keine Zweitwohnsitze.“
Als Bürgermeister werde er einen offenen Politikstil pflegen und so im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und hier ansässigen Unternehmen bleiben. Weitere Infos unter www.dietermetz.de.



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