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Schulsanitätsdienst der GGS-Strand Europaschule in Timmendorfer Strand: Schulsanitäter als Lebensretter im Einsatz

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Jennifer Boye und Felix Reichert (beide 16 Jahre) vom Schulsanitätsdienst der GGS-Strand haben durch ihr umsichtiges und schnelles Handeln das Leben einer Mitschülerin gerettet. (Foto: René Kleinschmidt)

Jennifer Boye und Felix Reichert (beide 16 Jahre) vom Schulsanitätsdienst der GGS-Strand haben durch ihr umsichtiges und schnelles Handeln das Leben einer Mitschülerin gerettet. (Foto: René Kleinschmidt)

Timmendorfer Strand. Aufgrund verbindlicher Richtlinien muss jede Schule eine Erste-Hilfe-Versorgung bei Unfällen sicherstellen. Sie liegt in der Verantwortung des Schulleiters und der in Erster Hilfe ausgebildeten Lehrkräfte. Sinnvoll ergänzt wird die Erste-Hilfe-Organisation an der Grund- und Gemeinschaftsschule Timmendorfer Strand (GGS-Strand Europaschule) seit einigen Jahren durch den Schulsanitätsdienst, bestehend aus fachlich fundiert ausgebildeten SchülerInnen durch den Malteser Hilfsdienst in Timmendorfer Strand und betreut von Lehrerin Christine Geberbauer. Die meisten Schülerunfälle ereignen sich im Sportunterricht, in den Pausen und auf dem Schulweg. Die häufigsten Verletzungen sind Schürfwunden, Schnittverletzungen, Verstauchungen und Prellungen, Gehirnerschütterungen und Kreislaufprobleme. Darüber hinaus leisten die SchulsanitäterInnen rasche und gezielte Hilfe bei Übelkeit, Erbrechen, Bauch- und Kopfschmerzen. Die derzeit fünf Schulsanitäter, Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, sind auch bei allen Schul- und Sportveranstaltungen immer selbstständig vor Ort.
 
Durch seine ständige Bereitschaft leistet der Schulsanitätsdienst der Europaschule einen wichtigen und sinnvollen Beitrag in Notfällen mit Erster Hilfe und beugt Unfallfolgen und unnötigen Schmerzen vor. Als fester Standort steht dem Schulsanitätsdienst ein speziell ausgestatteter Raum in Gebäude A zur Verfügung, Schulsanitäts-Handys garantieren zudem eine schnelle Rettungskette. Somit lernen die Schülerinnen und Schüler, die im Schulsanitätsdienst tätig sind, sicher und kompetent Verletzte und Erkrankte zu versorgen, eigenverantwortlich und verantwortungsbewusst zu handeln sowie in einem Team zu kooperieren. Den Schulsanitätern werden außerdem schulinterne Fortbildungen durch den Malteser Hilfsdienst angeboten, um ihre Kenntnisse in der Ersten Hilfe beständig aufzufrischen und zu erweitern. Wie wichtig der Schulsanitätsdienst tatsächlich sein kann, zeigte ein akuter Notfall im September, als eine Schülerin einen schweren Asthma-Anfall erlitt. Schulsanitäter Felix Reichert (16 Jahre) aus der Klasse 10a, seit zwei Jahren im Schulsanitätsdienst tätig, wurde zu Beginn der sechsten Stunde über den Notfall informiert und alarmierte daraufhin sofort seine Kollegin Jennifer Boye (16), die seit fünf Jahren Schulsanitäterin ist, über Handy. Vor Ort haben die Beiden gemeinsam Erstmaßnahmen getroffen, unter anderem durch Anwendung eines Asthma-Sprays. Da sich der Gesundheitszustand aber dennoch deutlich verschlechterte, hat Felix Reichert eigenständig beschlossen, den Rettungsdienst zu rufen. Zirka fünf Minuten später sind Rettungswagen und Notarzt in der Schule an der Poststraße eingetroffen und haben die weitere Versorgung der Schülerin übernommen. Nach Auskunft des Notarztes war es die richtige Entscheidung des Schulsanitätsdienstes, denn nur wenige Minuten später wäre eine Hilfe für das Mädchen zu spät gewesen, da tatsächlich Lebensgefahr bestand.
 
Um auch zukünftig gut ausgebildete Schulsanitäter in den eigenen Reihen der Schüler zu haben, fand gerade am vergangenen Wochenende eine weitere Ausbildung zukünftiger Schulsanitäter in den Räumlichkeiten des Malteser Hilfsdienstes in Timmendorfer Strand statt. Die Schülerinnen und Schüler (ab 7. Klasse) haben an zwei Tagen - jeweils sechs Stunden - einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert und wurden in die Grundlagen des Schulsanitätsdienst eingewiesen.



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