Marco Gruemmer
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Wende in der Wüste - Etappe 5: Tagesrang drei für de Villiers/von Zitzewitz bei der „Dakar“

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Das Sieger-Duo von 2009 Giniel Villiers und Dirk von Zitzewitz ist zurück in den Top Fünf der Gesamtwertung. Foto: MCH Photo

Das Sieger-Duo von 2009 Giniel Villiers und Dirk von Zitzewitz ist zurück in den Top Fünf der Gesamtwertung. Foto: MCH Photo

Arequipa. Geschichten vom Rückschlag und vom Zurückschlagen – Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz haben Tag fünf der Rallye Dakar mit einer guten Leistung dazu genutzt, sich dank Rang drei auf der Etappe im Gesamtklassement nach vorn zu kämpfen. Das südafrikanisch-norddeutsche Duo liegt nach dem härtesten Dünentag des bisherigen Verlaufs auf Platz fünf der Zwischenwertung und machte damit drei Positionen gut. Dabei standen auf dem Weg von San Juan de Marcona nach Arequipa „die härtesten Dünen, die man finden kann“ auf der Agenda – so formuliert von Giniel de Villiers. Nachdem „GdV“ und „DvZ“ am Vortag mit einem chaotischen Tag mehr als eine Stunde Zeit eingebüßt hatten und auf Platz acht zurückgefallen waren kam nach dem Rückschlag also das Zurückschlagen.
 
Mit einem weiteren Etappensieg bauten Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (F/F) vom turmhohen Favoriten Peugeot die Führung im Gesamtklassement deutlich aus, Zweiter sind ihre Teamkollegen Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) vor Bernhard Ten Brinke/Michel Périn (NL/F) in einem Toyota „made in South Africa“.
 
„Das war der absolute Wahnsinn. Die Dünen auf der ersten, 53 Kilometer langen Schleife, waren die heftigsten, die wir seit langem gefahren sind. Wir mussten einmal anhalten, um Luft abzulassen und auch Sandbleche benutzen, um wieder loszukommen. Obendrein haben wir später noch einen Plattfuß gewechselt. Ansonsten sind wir gut durchgekommen. Im zweiten Teil sind wir in einem Canyon hängengeblieben und musst etwas rangieren, um wieder herauszukommen. An einer Düne, an der sich auch Yazeed Al-Rahji festgefahren hatte, bruachten wir drei Anläufe, um drüber zu kommen. Aber alles in allem war das ein brauchbarer Tag“, sagte der Karlshofer Dirk von Zitzewitz nach Etappe 5 der Rallye Dakar 2018.
 
Dünen-Etappe der Extreme
 
Der Veranstalter hatte im Vorwege des längsten Rallye-Tages auf die besondere Härte der ersten Kilometer auf der 267 Kilometer langen Wertungsprüfung hingewiesen. Nicht weniger als „eine neue Dimension“ in der Bewertung von kniffligen Dünen mit weichen Sand waren angekündigt. Und die A.S.O. (Amaury Sport Organisation) hielt Wort. Ein Mitfavoritenteam büßte enorm an Zeit ein – Sébastien Loeb/Daniel Elena(F/MC, Peugeot), die sich früh festfuhren und knapp drei Stunden für die Befreiung aus dieser Lage brauchten. Auch Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (Q/F), Teamkollegen von Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz im Team von Toyota Gazoo Racing SA, verloren Zeit. Die beiden Hilux-Besatzungen liegen im Kampf um Rang vier der Gesamtwertung nur noch elf Minuten auseinander. (red)



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