Jenny Beyer

Hilfe bei Abschied und Trauer

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Ambulanter Hospizdienst „Beistand am Lebensende“


Neustadt. Der Abschied von einem geliebten Menschen erschüttert in ganz besonderer Weise. Schwer ist es, mit den vielfältigen Gefühlen und Gedanken umzugehen und jeder reagiert in so einer Situation anders. Der Neustädter Hospizverein „Beistand am Lebensende“ berät, begleitet und unterstützt Schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige und Freunde - unabhängig von Alter, Religion und Weltanschauung in dieser schweren Zeit. Der ambulante Sterbebegleit- und Trauerdienst ist in der Region fest verankert und gut vernetzt. Von Heiligenhafen bis Timmendorfer Strand und Bad Schwartau stehen rund 44 Ehrenamtler zur Verfügung, die zu Hause, in Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus ihre Bestimmung finden. Zudem finden im Trauercafé jeden zweiten Mittwoch im Monat in den neuen Räumen des Hospizvereins Am Holm 30 in Neustadt, Gefühle wie Traurigkeit, Enttäuschung oder auch Erschöpfung Raum und ein offenes Ohr. Durch Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen und Veranstaltungen sorgt der Verein dafür, dass der Hospiz- und Palliative Care-Gedanke in der Bevölkerung gefestigt, gestärkt und verbreitet wird. So bringt beispielsweise das Projekt „Hospiz macht Schule“ - über die Kinder das Thema Sterben und Endlichkeit in die Familien und macht es möglich darüber zu reden. Der Verein berät auch bei Fragen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. (inu)


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