Ines Rosenow

Hilfe bei Abschied und Trauer -Ambulanter Hospizdienst „Beistand am Lebensende“

Der Abschied von einem geliebten Menschen erschüttert in ganz besonderer Weise: Es ist schwer, mit den vielfältigen Gefühlen und Gedanken umzugehen. Darüber hinaus reagiert jeder in so einer Situation anders.
 
Der Neustädter Hospizverein „Beistand am Lebensende“ begleitet und unterstützt Schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige und Freunde - unabhängig von Alter, Religion und Weltanschauung - in dieser schweren Zeit.
 
Der ambulante Sterbebegleit- und Trauerdienst ist in der Region fest verankert und gut vernetzt. Von Heiligenhafen bis Timmendorfer Strand und Bad Schwartau stehen rund 40 Ehrenämtler zur Verfügung, die zu Hause, in Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus für die Begleitungen eingesetzt werden können. Zudem finden im Trauercafé, jeden zweiten Mittwoch im Monat in der Königstraße 12-14 (früher Kriedemann), Gefühle wie Traurigkeit, Enttäuschung oder auch Erschöpfung Raum und ein offenes Ohr.
 
Durch Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen und Veranstaltungen sorgt der Verein dafür, dass der Hospiz- und Palliative Care-Gedanke in der Bevölkerung gefestigt, gestärkt und verbreitet wird. So bringt beispielsweise das Projekt „Hospiz macht Schule“ - gerade wieder in Neustadt an der Steinkampschule durchgeführt - über die Kinder das Thema Sterben und Endlichkeit in die Familien und macht es möglich darüber zu reden und zu erkennen, dass Leben und Sterben zusammengehören. (inu)


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