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Anerkennung exzellenter Arbeit

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Bei der Urkundenübergabe (v. lks.) Anja Hass, Anja Sindt und Sina Garbe mit Benina Gatzert und Emil Piet sowie einigen Kindern der Igelgruppe.

Bei der Urkundenübergabe (v. lks.) Anja Hass, Anja Sindt und Sina Garbe mit Benina Gatzert und Emil Piet sowie einigen Kindern der Igelgruppe.

Neustadt. Am vergangenen Mittwoch, dem 21. März war Welt Down Syndrom Tag. Dies nahm die Mutter des kleinen Emil Piet, Benina Gatzert, zum Anlass, um einmal in aller Form „Danke“ zu sagen.
 
Ihr Dank galt der Kita am Kaiserholz, genauer gesagt, der Krippengruppe „Igel“ mit den Betreuerinnen Anja Hass, Anja Sindt und Sina Garbe, die eine tolle Arbeit leisten und Emil Piet mit seiner Behinderung perfekt integrieren und fördern. „Von Anfang an hat uns Kita-Leiterin Franka Haamann Mut gemacht und unterstützt. Es ist nämlich gar nicht so einfach einen Ganztagskrippenplatz für Kinder mit Trisomie 21 zu bekommen“, berichtete Benina Gatzert dem reporter. Insgesamt gebe es immer weniger Kinder mit Down Syndrom, was nicht zuletzt an der verbesserten Pränataldiagnostik liege, so die Mutter. „Umso mehr finde ich es wünschenswert in einer offenen Gesellschaft zu leben, in der jedermann und jedes Kind so akzeptiert wird, wie es ist“.
 
Das Deutsche Down-Syndrom Info Center hatte Betroffene ermutigt, die gute Arbeit ihrer Kindergärten und Schulen auszuzeichnen und stellte die Urkunden zur Verfügung. Das Team der Kita am Kaiserholz freute sich sehr über die Würdigung und betonte, dass der kleine Emil Piet bestens integriert und eine Bereicherung für die Igelgruppe sei. (red/gm)



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