Alexander Baltz

Aus verschiedenen Blickwinkeln zu einem Konsens - Stadt führte Workshop zum Thema Schulstraße durch

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Die Teilnehmer erörterten die Situation aus den verschiedenen Positionen der Straßennutzer.

Die Teilnehmer erörterten die Situation aus den verschiedenen Positionen der Straßennutzer.

Kreative Gruppenarbeit statt politischer Debatten im Neustädter Rathaus: Am vergangenen Dienstagabend trafen sich rund 30 Vertreter aus Verwaltung, Politik und Schule zu einem Planungsworkshop zum Thema „Erneuerung der Schulstraße“. Ziel war es, durch eine neue Diskussionsmethode eine gemeinsame Entscheidung anzusteuern.
 
Neustadt. Die Verkehrssituation in der Schulstraße ist seit vielen Jahren ein viel besprochenes Thema. Die Interessen verschiedener Nutzer stehen sich in der kleinen Sackgasse im Weg: Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen. Radfahrer, Fußgänger, darunter viele Kinder und Jugendliche, die die Straße kreuzen. Theatergäste, aber auch Lehrer und Kitanutzer, die Parkplätze brauchen. Und Schüler, die ausreichend Platz für ihre Pausen benötigen.
 
Im Oktober wurde dem Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss (PUBA) und dem Ausschuss für gesellschaftliche Angelegenheiten (AgfA) ein dementsprechender Planungsentwurf für die städtebauliche Sanierungsmaßnahme in diesem Bereich vorgestellt. Der PUBA stimmte dem Entwurf zu, der AfGA nicht. „Manche Themen, über die die Kommunalpolitik zu entscheiden hat, sind so komplex, dass es in normalen Ausschusssitzungen manchmal nicht gleich gelingt, zu einvernehmlichen Lösungen zu gelangen“, so die Leiterin des Stadtbauamtes Antje Weise.
 
„Wir möchten darum mal ein neues Format wählen, um uns einer Lösung zu nähern“, erklärte Bürgermeister Mirko Spieckermann. Angelehnt an die Workshopmethode „World Café“ wurde der Planungsentwurf deshalb erneut unter die Lupe genommen. Dabei nahmen die Teilnehmer für jeweils 10 Minuten die verschiedenen Position der Straßennutzer ein und beurteilten aus deren Blickwinkeln die Aspekte der Verkehrssicherheit, der Parkplatzsituation und der Aufenthaltsqualität im Schulbereich. Im Anschluss wurden gemeinsam Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Diese will das Stadtbauamt nun prüfen und in der nächsten Ausschusssitzung am 12. Februar vorstellen.
 
Antje Weise zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen: „Es wurde intensiv und heiß gearbeitet. Die Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Diskussionsformat sehr gut geeignet war, eine konsensfähige Lösung zu erarbeiten und sehen dem 12. Februar nun gut vorbereitet und optimistisch entgegen.“ (he)


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