Marco Gruemmer

Bittere Auswärtsniederlage in Hannover - HSG Ostsee unterliegt knapp mit 22:23 - Am 13. Oktober geht es zu den Füchsen Berlin II

Bilder
Ein Wurf von Kim Colin Reiter (lks.). Auf seine Tore hoffen die Fans auch beim nächsten Auswärtsspiel in Berlin.

Ein Wurf von Kim Colin Reiter (lks.). Auf seine Tore hoffen die Fans auch beim nächsten Auswärtsspiel in Berlin.

Am vergangenen Freitag kassierte die HSG Ostsee N/G in ihrem zweiten Auswärtsspiel beim HSV Hannover eine ebenso bittere wie unglückliche 22:23-Niederlage. Nach einer fast fünfstündigen Anreise mit einigen Staus hatte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Knorr viel vorgenommen, um das Spiel aus der Vorwoche gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin vergessen zu machen. Die Vorzeichen waren im Vorfeld klar verteilt und die Favoritenrolle lag beim HSV Hannover, zumal Jonas Engelmann, Nico Kibat und Ben Jarik von der HSG Ostsee krankheitsbedingt pausieren mussten.
 
Dass die Ostseemänner sich einiges vorgenommen hatten, war ihnen schon zu Beginn der Partie anzumerken. Zwar lag man schnell mit 1:3 (6. Min.) zurück, erkämpfte sich aber durch Spielmacher Alexander Mendle bis zur 20. Minute eine 8:6-Führung. Durch einige leichte Fehler lag man dann allerdings zur Halbzeit mit 10:11 im Hintertreffen. Diesem Rückstand lief die HSG Ostsee beim 13:14 (35. Min.) auch noch hinterher, übernahm dann in einer gut gefüllten Halle mehr und mehr das Zepter. Der Rückraumlinke Marius Nagorsen warf beim 21:18 (49.) die erste Drei-Tore-Führung für Ostsee heraus und zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem Auswärtserfolg aus. Selbst in der 53. Minute hatte dieser Vorsprung durch Jan-Ove Litzenroth noch Bestand (22:19). Dies sollte allerdings auch das letzte Tor an diesem Abend sein. Wiederum wurden Unachtsamkeiten vom Gegner sofort bestraft, sodass der Vorsprung dahin schmolz. Die Mannschaft hatte zwar noch die Chance, wenigstens einen Punkt mitzunehmen, allerdings wurde Christoph Schlichting im letzten Angriff ein Stürmerfoul abgepfiffen, sodass diese Chance schon im Keim verpuffte. „Das war eine äußerst unglückliche und unnötige Niederlage, zumal wir ganz dicht am Erfolg waren,“ resümierte ein enttäuschter Coach Thomas Knorr nach Spielende. Tore für Ostsee: Schlichting 3, Nagorsen 2, Möller 3/1, Reiter 4, Mendle 4, Litzenroth 6.
 
Nun ist bis zum Auswärtsspiel gegen die Berliner Füchse II am Samstag, dem 13. Oktober um 19 Uhr „Wunden lecken“ angesagt, um dann wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Für die Fans stehen wieder Plätze im Bus (nach vorheriger Anmeldung) zur Verfügung. Los geht es um 12 Uhr an der Grömitzer Gildehalle mit optionalem Stopp in Neustadt/Altenkrempe und um 13 Uhr ab der Lübecker Hansehalle. (red/mg)

UNTERNEHMEN DER REGION