Marco Gruemmer

„Dakar“ auf die harte Tour - Dirk von Zitzewitz: Aus der Traum bei Kilometer 172,91

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Arequipa/Peru. Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz mussten bei der Rallye Dakar einen großen Rückschlag hinnehmen. Das südafrikanisch-norddeutsche Duo hatte seine Führung im Gesamtklassement auf der dritten Etappe von San Juan de Marcona nach Arequipa virtuell ausgebaut als sie in einem Offroad-Abschnitt einen Stein so unglücklich trafen, dass der Hilfsrahmen des Motors verbogen und der Ölfilter abgerissen wurde. Bei Kilometer 172,91 mussten „GdV“ und „DvZ“ ihren Toyota Hilux ohne verbliebenes Motoröl abstellen und auf die Hilfe des Racetruck warten. Eine Aussicht auf den Gesamtsieg haben die „Dakar“-Sieger von 2009 damit nicht mehr. Dabei waren de Villiers/von Zitzewitz nicht die einzige Top-Favoriten, denen der dritte „Dakar“-Tag Drama bescherte. Carlos Sainz/Lucas Cruz (ES/ES, Mini) rissen sich ein Vorderrad nahezu komplett ab, Bernhard Ten Brinke/Xavier Panseri (NL/FR, Toyota) hatten sich im tiefen Sand eingegraben und die Tagessieger vom Vortag, Sébastien Loeb/Daniel Elena (FR/MC) verfuhren sich in großem Stil.
 
Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz bilden seit 2006 ein Duo. Seither haben sie bei den gemeinsamen „Dakars“ nicht nur stets das Ziel erreicht, sondern in der Südamerika-Ära der härtesten Marathon-Rallye der Welt auch sieben Podiumsresultate erreicht.
 
„Das hätte unser Tag werden können und es lief absolut hervorragend für uns. Wir haben Zeit gutgemacht und hätten unsere Führung ausbauen können. Dann haben wir einen Stein unglücklich getroffen und uns dabei am Unterboden des Autos etwas verbogen. Öl ist ausgelaufen und wir müssen auf den Racetruck warten. Das wird einige Stunden dauern. Derzeit wissen wir noch nicht, ob wir das Rennen fortsetzen können“, sagte Dirk von Zitzewitz nach Etappe drei der Rallye Dakar 2019.
 
Dünen und Offroad sorgen für knifflige fahrerische und navigatorische Aufgaben
 
Die ersten 60 Kilometer des dritten „Dakar“-Abschnitts führten durch einen Wechsel aus sandigen Pisten und Off-road-Passagen. So richtig ernst wurde es auf den folgenden 60 Kilometern: Dünen, eine steinige Flussquerung sowie schnelle Abschnitte entlang eines Strandes. Zwei enorm schwere Dünen-Anstiege gaben zusätzliche Würze. Der Schlussteil der Etappe zwischen San Juan de Marcona und Arequipa bildeten alternierend Dünenabschnitte und Off-road-Sektionen, in denen ein präziser Umgang mit den Kompassrichtungen gefragt war. (red)


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