Marco Gruemmer

Dehoga Kellenhusen: „Es geht nur Miteinander“

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Der Vorstand des Dehoga Ortsverein Kellenhusen.

Der Vorstand des Dehoga Ortsverein Kellenhusen.

Kellenhusen. Dehoga-Vorsitzender Udo Werner ist ein Freund offener Worte. Überhaupt sei Kommunikation ein Faktor, der gerade auf Vereinsebene nicht vernachlässigt werden dürfe. „Wir müssen beherzigen, mehr miteinander zu sprechen. Es geht nur Miteinander und auch ein lebendiger Diskurs mit dem Tourismus-Service ist unabdingbar, noch bevor es zu Unwissenheit und Irritationen kommt“, appellierte er an die Teilnehmer der Herbstversammlung und sprach gleichzeitig allen Dehoga-Helfern seinen Dank aus.
 
Die Saison 2019 bewertet der Dehoga-Ortsverband als überwiegend positiv. Zwar sei das Wetter im Vergleich zum Super-Sommer 2018 eher wechselhaft gewesen, mit einem Übernachtungsplus von 3,6 Prozent und einem Minus von 2,3 Prozent bei den Ankünften könne man aber zufrieden sein.
 
Die Wichtigkeit der Vereine und Verbände für den Tourismus unterstrich Touristikleiter Thorsten Brandt. Auch er wünsche sich ein besseres Zusammenspiel aller Akteure. Für Kellenhusen freue er sich auf zwei neue Alleinstellungsmerkmale. Mit den Einweihungen des Inklusions-Spielplatzes und der in Deutschland einzigartigen beleuchteten Lichtbrücke (der reporter berichtete) könne das Ostseebad weiter punkten. Vor allem die Lichtbrücke besticht durch ein beeindruckendes und individuelles Farbenspiel, das künftig bei Bedarf auch durch eine Lasershow, beispielsweise anstatt eines Silvesterfeuerwerks, komplettiert werden könne.
 
Für die Gemeinde sprach Bürgermeisterin Nicole Kohlert. Für sie war der Startschuss für den Bau von bezahlbarem Wohnraum das in letzter Zeit wichtigste Ereignis. (mg)


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