Marlies Henke

„Der Blick zurück ist wichtig“ – Neustadt gedachte der Opfer von Krieg und Terror

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Neustadt. Das Erbe der Geschichte annehmen und als Wegweiser für die Zukunft begreifen – darin sieht Neustadts Bürgermeister Mirko Spieckermann den Sinn des Volkstrauertages. In seiner Ansprache am vergangenen Sonntag betonte er: „Der Blick zurück ist wichtig, um das Heute verantwortungsvoll und friedlich miteinander zu gestalten.“
 
Wie in anderen Orten fanden anlässlich des Volkstrauertages auch in Neustadt verschiedene Gedenkfeierlichkeiten statt. Nach den Kranzniederlegungen auf dem Cap-Arcona-Ehrenfriedhof, dem Soldatenfriedhof und dem jüdischen Friedhof und im Anschluss an die Gottesdienste trafen gegen Mittag viele Besucher am Ehrenmal am Heisterbusch ein, um den Opfern von Gewalt und Krieg zu gedenken. Bürgervorsteher Sönke Sela und Bürgermeister Mirko Spieckermann sowie Abordnungen von Marine, Bundespolizei See und Feuerwehr legten Kränze am Ehrenmal nieder.
 
„Der Volkstrauertag ist eine Einladung zum Nachdenken darüber, was die unzähligen Kriegstoten und Gewaltopfer, derer wir an diesem Tag gedenken, uns für die Jetztzeit lehren können“, betonte Spieckermann. Noch gebe es Zeitzeugen im Familien- und Freundeskreis, die aus erster Hand vom Leid des letzten Weltkrieges erzählen könnten. Daher solle man die Gelegenheit nutzen, über das Vergangene zu sprechen, so der Bürgermeister weiter.
 
Auch aufgrund gegenwärtiger Kriege, Gewaltherrschaften und Terrorgefahr hat der Volkstrauertag für Neustadts Bürgermeister immer noch aktuelle Bedeutung. Die Menschheit habe in vielen Teilen der Erde noch immer nicht aus der Vergangenheit gelernt. Spieckermann: „Nie wieder! – Diese Lehre müssen wir aus den schrecklichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts ziehen und uns permanent ins Bewusstsein rufen. Wir wollen uns alle bemühen, dem Ziel ‚Frieden für die Welt‘ immer näher zu kommen.“ (he)



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