Petra Remshardt

ESV Neustadt - Tischtennis

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Die Damen des ESV nahmen in diesem Jahr erstmals an den Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Seniorinnen 40 teil. Bei diesem Turnier werden zunächst zwei Einzel gespielt, es folgt ein Doppel und - sofern bis dahin noch keine Mannschaft drei Punkte hat – wieder zwei Einzel. Da ein Blick in die Meldebögen der anderen Mannschaften zeigte, dass drei gegnerische Mannschaften in der Oberliga spielen (also zwei Klassen höher als Neustadt), lautete das Ziel „nicht Letzter werden“.
Am ersten Tag mussten die ESV-Damen Niederlagen gegen die Mannschaften des FTSV Elmshorn (1:3 - den Ehrenpunkt holte Christiane Lehmann), Niendorfer SV/Hamburg (1:3 – hier sorgten Michaela Flackus und Bente Grimm im Doppel für den einzigen Punkt) und gegen den TSV Stahnsdorf/Brandenburg (0:3) einstecken. Am zweiten Tag folgte zunächst eine weitere Niederlage gegen SC Eintracht Berlin (0:3). Doch dann zeigten die vier Neustädterinnen im letzten Spiel eine tolle Leistung und gewannen gegen SV Medizin Stralsund/Mecklenburg-Vorpommern klar mit 3:0. Christiane Lehmann und Hilke Lüder sorgten für die ersten beiden Punkte, Michaela Flackus und Bente Grimm gewannen auch in dieser Begegnung das Doppel.
Mit einem Sieg und vier Niederlagen landete die Neustädterinnen am Ende auf dem fünften Platz. Die Damen vom Niendorfer SV wurden Norddeutscher Meister und dürfen nun zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Seniorinnen reisen.
Am vergangenen Wochenende folgte eine weitere Herausforderung für die Damen des ESV, und zwar die Landespokalmeisterschaften (A-Klasse), bei denen bis zum vierten Punkt gespielt wird (drei Einzel, ein Doppel, ggf. noch drei Einzel). Im ersten Spiel hatte das Team Losglück und traf auf die Mannschaft des SC Farnewinkel-Nindorf, die ebenfalls in der Verbandsliga spielen, während sich im anderen Halbfinale mit dem TSV Schwarzenbek und der FTSV Fortuna Elmshorn zwei Mannschaften aus der Verbandsoberliga gegenüber standen. Die Partie des ESV war voller Überraschungen und an Spannung kaum zu überbieten.
Erst gewann Bianca Weiß sensationell gegen die gegnerische Spitzenspielerin, dann verloren sowohl Michaela Flackus als auch Hilke Lüder ihre Einzel denkbar knapp im fünften Satz. Im Anschluss sorgten Michaela Flackus und Bente Grimm mit ihrem gewonnenen Doppel für den Ausgleich. Michaela Flackus brachte die Nr. 1 aus Farnewinkel an den Rand einer Niederlage, musste ihr nach dem fünften Satz dann doch zum Sieg gratulieren. Bianca Weiss lieferte einen weiteren Punkt und Hilke Lüder sorgte in einem spannenden Fünf-Satz-Spiel dafür, dass der ESV mit 4:3 gewann. Im Endspiel warteten vier junge spielstarke Damen aus Schwarzenbek, die trotz ihres jugendlichen Alters die Begegnung ziemlich klar dominierten und mit 4:0 gewannen. Als Vizepokalsieger hoffen die Neustädterinnen nun auf die Chance, einen Startplatz für die Deutschen Pokalmeisterschaften zu erhalten, die am Himmelfahrtswochenende in Fröndenberg stattfinden werden. (red)


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