Marco Gruemmer

„Hilft, berät und unterstützt“ - 10 Jahre Familienzentren mit den Frühen Hilfen in Ostholstein

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Martin Liegmann, Dr. Matthias Badenhop, Nadine Müller von der Lebenshilfe Ostholstein, Reinhard Sager und Frithjof Lörchner (v. lks.) beim Festakt zum Jubiläum der Familienzentren.

Martin Liegmann, Dr. Matthias Badenhop, Nadine Müller von der Lebenshilfe Ostholstein, Reinhard Sager und Frithjof Lörchner (v. lks.) beim Festakt zum Jubiläum der Familienzentren.

Neustadt. „Erziehung ist zu keiner Zeit eine leichte Aufgabe“, wusste Landrat Reinhard Sager zu berichten. Er und zahlreiche weitere Gäste waren in den Theatersaal der Jacob-Lienau-Schule gekommen, um das 10-jährige Jubiläum der Familienzentren mit den Frühen Hilfen in Ostholstein zu feiern. Familienzentren, die es auf Fehmarn, in Heiligenhafen, Oldenburg, Eutin, Bad Schwartau, Ahrensbök, Ratekau und Neustadt gibt, haben es sich seit 2009 zur Aufgabe gemacht, Familien mit Kindern bis zum Schuleintritt in akuten Krisensituationen und prekären Lebenssituationen zu begleiten. „Hierbei werden präventive Versorgungsstrukturen auch vor dem Hintergrund angeboten, dass die Anforderungen in den letzten Jahren enorm gestiegen sind. Mütter und Väter stehen in der Pflicht, sich weiterführende Kompetenzen anzueignen. Wir haben mit den Familienzentren den richtigen Weg eingeschlagen“, so der Landrat weiter.
 
Die Feierlichkeiten begannen mit einem informativen Filmbeitrag, der eindrucksvoll die ganze Bandbreite der Familienzentren zeigte und den Gästen vor Augen führte, welches Engagement in der täglichen Arbeit steckt.
 
Frithjof Lörchner, Jugendhilfeplaner beim Kreis Ostholstein, hob die Wichtigkeit hervor, das Wohl von Kindern umfassend zu schützen.
 
„In vielen Familien herrscht ein Mangel an Fürsorge und Kinder leiden unter diesen Verhältnissen. Sie sollten möglichst früh in ihrer Persönlichkeit reifen und von daher sind die Familienzentren ein wichtiger Baustein für Familien“, sagte Dr. Matthias Badenhop, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren.
 
„Viele engagierte Menschen der Familienzentren stehen für eine flächendeckende Hilfestellung in Ostholstein. Die Entwicklung gleicht einer Erfolgsgeschichte. Wir schauen zuversichtlich in die Zukunft“, meinte Martin Liegmann, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Ostholstein.
 
„Die Familienzentren haben eine großartige Entwicklung genommen. Sie helfen, beraten und unterstützen in diversen Bereichen. Aus etwas Kleinem ist etwas ganz Großes geworden“, erläuterte Nadine Müller von der Lebenshilfe Ostholstein. (mg)
 
Träger der Familienzentren in Ostholstein, die in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis Ostholstein tätig sind, sind die Lebenshilfe Ostholstein, der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Ostholstein, der DKSB Heiligenhafen und Eutin sowie die Gemeinden Ahrensbök und Ratekau. Von Ländern und Kommunen werden entsprechende Finanzmittel zur Verfügung gestellt, die im Kreis Ostholstein durch Zuschüsse des Landes und Eigenmittel des Kreises ergänzt werden. Finanzielle Unterstützer sind außerdem die Sparkassen-Stiftung Ostholstein, die Bürgerstiftung Ostholstein, Service-Clubs, Firmen und private Spender. Abgerundet werden die Angebote der Familienzentren durch Beratungsmöglichkeiten von Netzwerkpartnern.


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