Alexander Baltz

Kinder- und Jugendparlament hat seine Arbeit aufgenommen

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Die Grömitzer Nachwuchs-Politiker mit ihrem Vorsitzenden Henrik Faasel (3. v. re.).

Die Grömitzer Nachwuchs-Politiker mit ihrem Vorsitzenden Henrik Faasel (3. v. re.).

Das Kinder- und Jugendparlament lies auf sich warten. Es dauerte am vergangenen Dienstagabend vermutlich wegen des schönen Wetters zwar etwas länger, bis sich eine beschlussfähige Mehrheit im Golfclub Grömitz eingefunden hatte, aber dann ging es auch sofort an die Arbeit: Sitzungseröffnung durch Bürgermeister Mark Burmeister samt herzlicher Begrüßung, Genehmigung der Tagesordnung und ran an die Wahlen.
 
 
Grömitz. Einstimmig gewählt wurden Henrik Faasel als Vorsitzender, Malte Petersen als sein Stellvertreter und Ksenija Vrana als Protokollführerin (Wiederwahl). Zuvor hatte der ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Kinder- und Jugendparlaments Thilo Baasch bei der konstituierenden Sitzung im Beisein von Bürgervorsteher Heinz Bäker und einiger Gemeindevertreter von seinen Erfahrungen im Amt berichtet: „Wir haben in der vergangenen Legislaturperiode von 2018 bis 2020 eine Basis gelegt, auf der das neu gewählte Kinder- und Jugendparlament aufbauen kann. Es ist nicht einfach, in so einem tollen Ort wie Grömitz, wo es schon soviel gibt, etwas Neues anzustoßen.“
 
 
Von den Gemeindevertretern war im Dezember 2017 beschlossen worden, wieder ein Kinder- und Jugendparlament mit vier Sitzungen im Jahr zu schaffen, um die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Ort besser vertreten zu können. Im Juni 2018 fanden dann erstmalig die Wahlen statt. Die Wahlzeit beträgt zwei Jahre, daher wurde am 8. Juni dieses Jahres ein neues Parlament gewählt (der reporter berichtete). „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Euch“, so der Bürgermeister. Kinder- und Jugendberater Udo Braeger machte noch einmal auf das Ferienprogramm der Gemeinde zum Start der Sommerferien aufmerksam, das online unter www.unser-ferienprogramm.de/groemitz eingesehen werden kann.
 
 
Auf ihrer Agenda haben die insgesamt acht Jugendlichen auch schon einige Ideen, an deren Umsetzung sie arbeiten wollen. Dazu gehören unter anderem die Attraktivierung des Jugendstrandes, besseres Internet, bessere politische Transparenz von den Gemeindevertretern und mehr Mülleimer im Ort. (ab)


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