Marco Gruemmer

Lensahn: Sorgenkind Radweg - erneute Aufschiebung des Baubeginns

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Die Radtour entlang der Landesstraße 57 von Lensahn nach Schönwalde muss weiter auf sich warten lassen.

Die Radtour entlang der Landesstraße 57 von Lensahn nach Schönwalde muss weiter auf sich warten lassen.

Lensahn. Die Geschichte rund um den geplanten Radwegebau entlang der Landesstraße 57 von Lensahn nach Schönwalde entwickelt sich mehr und mehr zu einer Farce. Nicht nur, dass der Baubeginn sich permanent verzögert, auch die Kosten pro Kilometer sind mittlerweile von rund 300.000 Euro auf bis zu 600.000 Euro angewachsen. Jetzt die nächste Hiobsbotschaft. Wie Bürgermeister Klaus Winter auf der jüngsten Sitzung der Lensahner Gemeindevertretung mitteilte, liegen insgesamt 35 Grundstücke an der Strecke, die auf das Land Schleswig-Holstein als Eigentümer umgeschrieben werden müssen. Dies sei jedoch erst in 12 Fällen geschehen. Erst wenn die Umschreibung geregelt ist, könne die vertragliche Gestaltung mit den Gemeinden Lensahn und Schönwalde erfolgen. „Das ist sehr ärgerlich“, betonte Klaus Winter hinsichtlich der erneuten Aufschiebung des Baubeginns.
 
Weitere Themen der Lensahner Gemeindevertretung:
 
Haushalt 2019: Erfreulich ist hingegen die Finanzlage in der Gemeinde Lensahn. Wie Finanzausschussvorsitzender Dirk Sarau bekannt gab, werde im Haushalt 2019 mit einem Überschuss von 300.000 Euro gerechnet. Alle Fraktionen hoben hervor, dass man als Gemeinde über einen langen Zeitraum hinweg gut gewirtschaftet habe. Größte Investitionsposten in diesem Jahr sind der Erwerb eines HLF 20 für die Feuerwehr Lensahn, der Erwerb eines TSF-W für die Feuerwehr Sipsdorf, die Umrüstung der Flutlichtanlage auf dem Sportplatz, der Bau Radweg Lensahn - Schönwalde sowie der Bau eines Streusalzsilo auf dem Gelände des Bauhofes.
 
Straßenausbaubeiträge: Mit der Mehrheit von CDU und SPD hat die Gemeindevertretung den Entwurf einer Satzung zur Erhebung von Straßenausbaubeiträgen beschlossen. Bündnis 90/Die Grünen und FWV forderten im Vorfeld die ersatzlose Aufhebung der Ausbaubeitragssatzung. Keine Kosten entstehen dem Bürger beim Ausbau von Bürgersteigen, Gehwegen oder Beleuchtung. (mg)



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