Marco Gruemmer

Masterplan: Dahme hat die Zukunft fest im Blick - Entwicklungschancen und neues Logo vorgestellt

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Dahme. „Wir haben viele Pläne“, eröffneten Bürgermeister Harald Behrens und Touristikleiterin Ulrike Dallmann gemeinsam eine Info-Veranstaltung am vergangenen Dienstag im Dahmer Kinderhafen, in der es um Entwicklungschancen und die künftige touristische Ausrichtung des Ostseebades ging. „Wir wollen den ganzen Ort mitnehmen, wenn es um die Zukunft von Dahme geht“, führte Dallmann weiter aus. Die Thematik scheint für die Bürger von großem Interesse zu sein, der Veranstaltungsort war bis auf den letzten Platz besetzt.
 
Unter dem Motto „Dahme - starke Marke, neue Perspektiven“ war es zunächst die Architektin und Stadtplanerin Gabriele Teske, die über die baulichen Möglichkeiten in der Umgebung der Strandpromenade berichtete und über das aktuelle Landeswasser- und Landesnaturschutzgesetz informierte. Sie zeigte unter anderem auf, dass für das vorgeschriebene Bauverbot (Freihaltung eines Küstenschutzstreifen von 150 Metern) hinsichtlich Lückenschließung oder durch bestehende Bebauungspläne durchaus Ausnahmen gelten können.
 
In einem Masterplan für das Vordeichgelände sind einige Projekte wie die Aufwertung der Campingplatzbereiche und von Spielplätzen, die Verlängerung der Promenade, die Absicherung des Sportstrandes, der Umbau des Kinderhafens in ein Multifunktionsgebäude oder die Errichtung einer Beachlounge verankert.
 
„Mit Blick auf die Zukunft ist es jetzt wichtig, die alte Infrastruktur zu bündeln sowie Chancen und Risiken der gemeindlichen Gebäude einzuschätzen und richtungsweisende Entscheidungen zu treffen“, fasste Ulrike Dallmann zusammen. Einige Punkte zur Sicherung der gemeindlichen Infrastruktur sind dabei bereits von der Gemeindevertretung auf den Weg gebracht.
 
Im zweiten Teil des Abends stand die künftige touristische Vermarktung, die Marke Dahme im Mittelpunkt. Gordon Gröfke, Geschäftsführer der Agentur Marktrausch aus Kiel, stellte die Frage, welche Chancen Dahme habe und welche spannenden Perspektiven es für den Ostseeurlaub gebe.
 
Vor allem betonte er, Dahme könne stark sein, wenn alle das gleiche Ziel hätten. „Die Bündelung der Kräfte ist ein großes Pfund“, sagte Gordon Gröfke.
 
Doch was macht eine Marke eigentlich aus? Vornehmlich ein Logo, ein Emblem, ein Wiedererkennungswert. „Eine Marke ist idealerweise ein Maßanzug“, meinte der Marketingprofi, der nachfolgend das neue Dahme-Logo für alle sichtbar auf die Leinwand projizierte. Es ist in den Farben blau und orange gehalten, ist wellenartig geschwungen und rückt den Leuchtturm in Dahmeshöved in seinen Fokus. Die Entwicklung des Logos ist dabei auf einer Basis geschehen, die grundsätzlich die Zielgruppenfindung beinhaltet sowie die Entscheidung, welche Gäste nach Dahme kommen wollen und sollen, berücksichtigt. „Wir wollen uns als Ostseebad mit Zuhause-Gefühl, mit Herz positionieren“, erklärte Gordon Gröfke, der abschließend alle Anwesenden aufforderte, gemeinsame Sache zu machen. (mg)


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