Marlies Henke

Mehr Platz im Gerätehaus – Feuerwehr Suxdorf-Nienhagen weihte Erweiterungsbau ein

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Suxdorf. „Gut Ding will Weile haben“, „Gemeinsam sind wir stark“ oder „Klein, aber fein“ - viele Redewendungen treffen den Nagel auf den Kopf, bei der Fertigstellung des neuen Anbaus des Feuerwehrgerätehauses der Feuerwehr Suxdorf-Nienhagen. Am Samstag wurde das 50 Quadratmeter große Gebäude offiziell eingeweiht. Dem vorausgegangen war eine einjährige Bauphase mit viel Eigenleistung und größtenteils planungsgemäßen Abläufen, aber auch mit einer besonderen Herausforderung.
 
Grömitz‘ Bürgermeister Mark Burmeister gab während einer Feierstunde, zu der die Feuerwehr bei Kaffee, Kuchen, Suppe und Bier eingeladen hatte, einen kurzen Rückblick. So sei das Feuerwehrgerätehaus in Suxdorf nach den Gerätehäusern in Lenste und Brenkenhagen das dritte der Gemeinde, das in den vergangenen Jahren erneuert werden konnte. Die Idee für den Anbau, der geschlechtergetrennte Umkleiden und einen Sanitärbereich umfasst, sei bereits 2013 entstanden, als die Giebelverkleidung des Gerätehauses erneuert wurde. „Die Umkleiden befanden sich damals noch in der Fahrzeughalle“, berichtete Burmeister. Nach diversen Sitzungen von Ortsbeirat, Finanzausschuss und Gemeindevertretung wurde im Juni 2016 der Bauantrag gestellt und bereits im September erfolgten die Baugenehmigung und erste Ausschreibungen.
 
Beim Aushub der Baugrube im Spätherbst wurde dann allerdings festgestellt, dass die Trasse der Trafostation vom Solarpark innerhalb dieses Bereichs lag. „Das war ein Schock! Die Folge war, dass die Trafostation umgesetzt werden musste und sich dadurch die Fortsetzung der Rohbaumaßnahme auf Frühjahr 2017 verschoben hat“, erklärte der Bürgermeister. Die geplanten Gesamtkosten von circa 100.000 Euro seien dadurch um 25.000 Euro gestiegen. „Das tat weh“, so Burmeister, dessen Resümee dank der guten Kooperation aller Beteiligten dennoch durchweg positiv ausfiel. So hob er insbesondere das schnelle und unkomplizierte Arbeiten des Bauordnungsamtes, der Planungsverantwortlichen und aller Gewerke hervor.
 
Zudem dankte er den Familien Lunau, Goronzi-Dohm und Obereiner als unmittelbare Nachbarn, mit denen es gelungen sei, viele Dinge „über den Gartenzaun hinweg“ zu klären. Lob gab es des Weiteren für die Feuerwehrkameraden um Wehrführer Thorsten Ahrens, die viel Eigenleistung erbracht hatten, wie zum Beispiel diverse Maler- und Pflasterarbeiten.
 
Die Einweihung des Anbaus geschehe zu einem guten Zeitpunkt, vor allem angesichts des 100-jährigen Bestehens der Feuerwehr Suxdorf-Nienhagen im kommenden Jahr, betonte Burmeister abschließend. „Mit 28 Aktiven ist die Feuerwehr Suxdorf-Nienhagen gut aufgestellt und sie hält ihre Zahlen. Ich gehe ich davon aus, dass sie noch lange, lange bestehen wird.“ (he)


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