Alexander Baltz

„Neuer Erlebnisbereich in Kellenhusen“ - Alter Spielplatz Nord soll zur Inklusions-Spielplatzanlage werden

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Karin Engelmann, Laura Sonnen, Matthias Amelung und Thorsten Brandt (v. lks.) bei der Besichtigung des Standorts.

Karin Engelmann, Laura Sonnen, Matthias Amelung und Thorsten Brandt (v. lks.) bei der Besichtigung des Standorts.

Kellenhusen. Der über 40 Jahre alte ehemalige Spielplatz Nord in Kellenhusen soll zu neuem Leben erwachen. Das brachliegende Gelände im rückwärtigen Bereich der nördlichen Strandpromenade wird derzeit als Blumenwiese genutzt, nachdem die alten Spielgeräte schon seit längerem abgebaut worden waren. Im September soll die Ausschreibung für die Umgestaltung erfolgen - Baubeginn ist bereits für Oktober geplant.
 
„Das 1.400 Quadratmeter große Areal soll zu einer Inklusions-Spielplatzanlage werden und damit ein weiterer Schritt zur barrierefreien Gestaltung Kellenhusens sein“, erklärte Touristikleiter Thorsten Brandt am vergangenen Mittwoch. Die Kosten von rund 220.000 Euro werden mit 120.000 Euro von der Aktivregion Wagrien-Fehmarn mit Sitz in Oldenburg gefördert, der Restbetrag in Höhe von 100.000 Euro wird von der Gemeinde Kellenhusen beigesteuert.
 
Zu dem gemeinsamen Besichtigungstermin mit Thorsten Brandt und Laura Sonnen von der Kurverwaltung trafen sich Matthias Amelung, Regionalmanager der Aktivregion Wagrien-Fehmarn und Assistentin Karin Engelmann.
 
Die Idee zur Neugestaltung der Anlage kam von der Kurverwaltung. Sie soll für Personen (Kinder, Jugendliche und auch ältere Menschen) mit und ohne Handicap nutzbar sein und bietet neben barrierefreien Zugängen Elemente zur Schärfung der Sinne, der Sensorik, der Körperbalance und der Bewegung (Fitness-Einheiten).
 
Die Fertigstellung der Spielplatzanlage mit dem Arbeitstitel „Piratenland“ ist für das Frühjahr 2019 geplant. (ab)

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