Marco Gruemmer

„Ökologisch vorausschauend denken“ - Deutsche Bahn erwirbt Ökopunkte von der Kirchengemeinde Schönwalde

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Inmitten des idyllischen Naturerlebnisraumes: Joachim von Drigalski von der Unteren Naturschutzbehörde, Jörg Weiße und Dieter Achtenberg (v. lks.).

Inmitten des idyllischen Naturerlebnisraumes: Joachim von Drigalski von der Unteren Naturschutzbehörde, Jörg Weiße und Dieter Achtenberg (v. lks.).

Schönwalde. Im Verbund der Nordkirche nimmt die Kirchengemeinde Schönwalde eine Vorreiterrolle ein. Sie ist die erste Kirche, die durch verschiedene, ökologisch sinnvolle Maßnahmen eine Vielzahl von Ökopunkten akquiriert hat. Dieses ist auch der Deutschen Bahn AG nicht verborgen geblieben, die ihrerseits im Zuge der Schienenanbindung zur Festen Fehmarnbeltquerung auf den Kauf von Ökopunkten angewiesen ist, da sie bei Eingriffen in die Natur laut Gesetzgebung für Ausgleichsmaßnahmen Sorge zu tragen hat. „Für beide Parteien ist dies also eine Win-win-Situation“, berichtete Dieter Achtenberg, 1. Vorsitzender des Kirchenvorstandes Schönwalde. Er betonte weiterhin, als Kirchengemeinde wolle man Zukunft gestalten, für Nachhaltigkeit stehen und ökologisch vorausschauend denken. Der erste Schritt sei jetzt mit der Kooperation mit der Deutschen Bahn AG getan.
 
Die Naturflächen rund um die Kirche und das Gemeindehaus mit dem Naturerlebnisraum auf rund 3,9 Hektar sind in den vergangenen Jahren stetig qualitativ, ökologisch aufgewertet worden. Dafür gibt es Ökopunkte, insgesamt rund 55.000, die vermarktet werden können und die die Bahn jetzt erworben hat.
 
Für die komplette Schienenanbindung benötigt die Deutsche Bahn rund 4 Millionen Ökopunkte. Bei einem Preis von etwa 4 Euro pro Ökopunkt muss die Deutsche Bahn rund 16 Millionen Euro aufwenden. „Wir versuchen, wie hier in Schönwalde, auch weiterhin Ausgleichsflächen in Ostholstein zu finden“, erklärte Jörg Weiße, käufmännischer Leiter der Schienenanbindung Feste Fehmarnbeltquerung.
 
Mit dem Geld der Deutschen Bahn möchte der Kirchengemeinderat notwendige Sanierungen in der Schönwalder Kirche finanzieren. „Hier wurde fast 50 Jahre nichts getan“, erklärte Dieter Achtenberg. (mg)


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